Erstes Netzwerktreffen für „Starke Mütter" im DRK Familienzentrum

Hannah Gleisner, Nicole Eickhoff und Mirjam Bergfeld (nicht im Bild) laden zum ersten Mütter-Teff ein
Hannah Gleisner, Nicole Eickhoff und Mirjam Bergfeld (nicht im Bild) laden zum ersten Mütter-Teff ein

14.5.2019 | Zu einem Netzwerktreffen "Starke Mütter" laden die AWO Schwangerenberatung, das DRK Familienzentrum und Quickborns Gleichstellungsbeauftragte am 29. Mai ein.

Wenn das Glück sich nicht einstellt: Viele Frauen sind davon betroffen. Nur wenige sprechen offen darüber. Die Zeit nach der Geburt eines Kindes, die das Leben auf den Kopf stellt und die in unserer Vorstellung gefüllt ist von Glückseligkeit und Freude über den neuen Menschen in unserem Leben, ist etwas Besonderes.

Doch was ist, wenn ich als Mutter diese Freude nicht empfinden kann? Wenn da nur eine Leere ist und der Alltag zu einer Belastung wird? Selbstzweifel und Hilflosigkeit können sich einstellen. Schlafmangel und Niedergeschlagenheit machen es schwer, sich mit dem neugeborenen Kind zu beschäftigen und in gewohnter Weise den Alltag, Haushalt, Besuche und Termine zu meistern.

Mirjam Bergfeld von der AWO Schwangerenberatung erklärt: „Viele Frauen sind davon betroffen und können darüber nicht sprechen. Für die Familie kann das eine große Belastung sein, aber es gibt Unterstützung!“

„Ein erster Schritt kann es sein, über die eigene Situation zu sprechen. Worte zu finden für das, was so unaussprechlich erscheint. Und es kann helfen zu erleben, dass ich nicht allein bin“, beschreibt die Gleichstellungbeauftragte Hannah Gleisner einen wichtigen Aspekt dieses Projekts.

Zum ersten Netzwerktreffen „Starke Mütter“ am 29.5.2019 um 19 Uhr im Familienzentrum der DRK, KiTa Talstraße 18, sind alle Frauen eingeladen, die sich in der oben beschriebenen Situation befinden, sich nur in einigen Punkten wiederfinden, und die über ihre Situation sprechen möchten.

Ideengeberin zu diesem Abend und selbst betroffene Mutter ist Judith Huckfeldt. Sie sagt: „Ich wünsche mir, dass andere betroffene Mütter die Chance nutzen und an diesem Abend zusammenkommen. Sich Hilfe und Unterstützung zu suchen ist immer ein Zeichen von großer Stärke, die wir vielleicht nicht immer gleich in uns sehen. Aber sie ist da!“

„Das Netzwerktreffen wird professionell begleitet und ist ein kostenfreies und offenes Angebot“, ergänzt Nicole Eickhoff vom Familienzentrum Quickborn, „um 19 Uhr geht es los und die Frauen können bleiben, solange sie es möchten. Geplantes Ende ist um 20:00 Uhr. Das können wir aber anpassen.“

Das Angebot ist kostenfrei und eine Anmeldung NICHT erforderlich. Kurzentschlossene sind herzlich willkommen!

Weitere Informationen bei
Hannah Gleisner, Gleichstellungsbeauftragte
Tel: 04106 611-274
Mail: gleichstellungsbeauftragte@quickborn.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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