Kunstverein zeigt Bilder von Wolfgang Beckmann

Romy Rölicke, 1. Vorsitzende des Kunstvereins, und Edwin Zaft (r.) freuen sich auf die von Wolf Eismann kuratierte Ausstellung
Romy Rölicke, 1. Vorsitzende des Kunstvereins, und Edwin Zaft (r.) freuen sich auf die von Wolf Eismann kuratierte Ausstellung

28.4.2019 | Unter dem Titel „Der Himmel wird blau sein" zeigt der Kunstverein vom 4. bis 5. Mai Arbeiten aus dem Nachlass von Wolfgang Beckmann. Zur Vernissage lädt der Verein am Freitag, dem 3. Mai, 19.00 Uhr ein.

 

Die Ausstellung kommt aufgrund der Verbindungen von Edwin Zaft, dem 2. Vorsitzenden  des Vereins, zustande. Der Künstler lernte Im Zusammenhang mit einer eigenen Ausstellung im Kultur- und Bürgerhaus Marne den dortigen Leiter Wolf Eismann kennen, den langjährigen Lebensgefährten des 2015 verstorbenen Beckmann. Aus dem Nachlass des Künstlers, der noch rund 70 Bilder umfasst, wird Eismann etwa 30 Werke nach Quickborn bringen. Im Rahmen der Vernissage wird er auch persönlich in die Ausstellung einführen

 

Der 1954 in Hamburg geborene Beckmann war vielseitig tätig. Neben seiner Arbeit als Maler war er als Bühnen- und Kostümbildn. So schuf er 1986 die Ausstattung für das Stück „Nichts als Liebe" im Rahmen des Internationalen Sommertheaters auf Kampnagel. Ab 2001 lebte er mit Eismann in Dithmarschen, direkt am Deich. Und so taucht das Motiv des Wassers sehr häufig in seinen Bildern auf. Er war von der Weite, der Melancholie und der offenen Farbigkeit des Wattenmeeres fasziniert. Figuren verschmelzen mit dem Untergrund: schemenhaft und schwerelos.

 

„Wolfgang Beckmann öffnet uns auf geheimnisvolle Weise  die äußere Welt und wendet sich dem Unsichtbaren zu, dem Unbewussten, dem Unendlichen. Er sieht durch die äußeren Erscheinungen der Dinge und der Natur hindurch, um im Sichtbaren das Unsichtbare wiederzugeben. Der Künstler lässt uns eintreten in eine Welt, von der wir schon immer geahnt haben, der er gestalt verleiht - und deren Suggestion wir uns nicht entziehen können", wird in der Einladung die Kritikerin Krsitina Henze zitiert.

 

Wer sich selbst ein Bild machen möchte, kann dies - außer bei der Vernissage - am Sonnabend, dem 4. Mai von 14 - 18 Uhr, und Sonntag, dem 5. Mai von 11 -17 Uhr , in den Räumen des Kunstvereins, Kieler Straße 149, tun. Der Eintritt ist frei.

 

Im Folgenden ein kleine Kostprobe.


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