BUND und Grüne im Einsatz für eine bessere Natur

Für die Natur im Einsatz: Hans-Joachim Bull, Ute Bars, Jürgen Dammers und Sarina Pfitzner vom BUND sowie Marion Nagelfeld, Pamela Masou und Sabine Schaefer-Maniezki von den Grünen (v.l.)-
Für die Natur im Einsatz: Hans-Joachim Bull, Ute Bars, Jürgen Dammers und Sarina Pfitzner vom BUND sowie Marion Nagelfeld, Pamela Masou und Sabine Schaefer-Maniezki von den Grünen (v.l.)-

13.4.2019 | Eigentlich wollten die beiden Organisationen wohl wärmende Frühlingsstrahlen für ihrer Aktionen nutzen, aber selbst von leichtem Schneegstöber ließen sich BUND und die Grünen am heutigen Sonnabend von ihrem Einsatz an der Wildblumenwiese nicht abhalten.

 

Engagierte BUND-Mitglieder hatten sich pünktlich um 11 Uhr eingefunden,   um die Blühwiese an der Ladestrasse (hinter dem Bahnhof Quickborn) von unerwünschten Gewächsen zu befreien und neue Wildblumen und zu pflanzen und zu säen.
Im Rahmen der Aktion konnten sich Interessierte  über die Arbeit des BUND für mehr insektenfreundliche Flächen und das Projekt vor Ort informieren..

 

Außerdem konnten im Rahmen eines Tauschmarktes Pflanzen mitgenommen werden.

Zeitgleich rückten die Grünen mit Bollerwagen und Plakat-Aufstellern an, um den Passanten ein besonderes Angebot zu unterbreiten.  Bastelfreudige Kinder ab 5 Jahre konnten unter Anleitung Samenbälle basteln. Im Inneren der Kugel befinden sich Samen einjähriger Sommerblumen. Die Samenbälle werden auf einen beliebigen Platz mit Erde geworfen. Die trockene Kugel schützt den Samen
vor Vögeln und Nagern. Regnet es, saugt sich die Kugel mit Wasser voll und quillt auf. Die Samen beginnen zu keimen und durchbrechen die Kugelwände. Die Auswahl der Standorte entscheidet darüber, welche der gesäten Pflanzensorten gedeihen.

 

„Gerade für den eigenen kleinen Garten können wir was für die Bienen und Insekten tun. Ein insektenfreundlicher Garten, in dem sich eine Vielzahl von Insekten wohl fühlen, macht großen und kleinen GärtnerInnen viel weniger Arbeit, denn Insekten helfen fleißig mit, obwohl wir sie gar nicht oder nur kaum zu Gesicht bekommen.“ sagt Ratsfrau Sabine Schaefer-Maniezki.

 


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