HanseWerk wird Partner in der Sozialen Allianz

Präsentieren Urkunde und Plakette: Dorothee Marten-Hunfeld, Egbert Feldhaus, Dr. Jörn Klimant und Frank Schnabel
Präsentieren Urkunde und Plakette: Dorothee Marten-Hunfeld, Egbert Feldhaus, Dr. Jörn Klimant und Frank Schnabel

8.4.2019 | Der in Quickborn ansässige Energiedienstleister HanseWerk ist der Sozialen Allianz der Stiftung Mensch  beigetreten. In dem Netzwerk arbeiten jetzt 20 Unternehmen aus dem Norden zusammen, die sich für die Inklusion von Menschen mit Handicap in die Arbeitswelt und der Gesellschaft engagieren.
 

Zur Übergabe der entsprechenden Urkunde waren die Vorständin der Stiftung Mensch Dorothee Martens-Hunfeld und Frank Schnabel, Geschäftsführer der Schramm Group und führendes Mitglied in der Allianz, nach Quickborn gekommen. Dass die Allianz, die bislang nur in Dithmarschen verbreitet war, jetzt ihr erstes Mitglied im Kreis Pinneberg gewinnen konnte, hat vielleicht auch persönliche Gründe: Dr. Jörn Klimant, Personalvorstand der HanseWerk AG, war früher Landrat des Kreises Dithmarschen. Klimant:„HanseWerk ist als Unternehmen eng mit der gesamten Region und vor allem mit den Menschen vor Ort verbunden. Bei uns im Unternehmen unterstützen wir bereits Inklusion am Arbeitsplatz. Wir freuen uns deshalb, als Mitglied der Sozialen Allianz mit unseren 1.700 Mitarbeitern in Zukunft verstärkt zum besseren Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung in der Arbeitswelt hier im Norden beitragen zu können."

HanseWerk wird sich unter anderem in inklusiven Projekten der Stiftung beteiligen. Ferner geht es um die Nutzung von Dienstleitungen oder Produkten, die die Arbeitbereiche der Stiftung Mensch anbieten. „Vor allem geht es um die Begegnung von Menschen", erläutert Egbert Feldhaus, Ausbildungsleiter bei HanseWerk. „So planen wir ein Programm für die Mitarbeit unserer Auszubildenden in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. Wir haben ein ähnliches Programm bereits 2008 und 2014 sehr erfolgreich duchgeführt und möchten unseren Auszubildenden gern auch in Zukunft die Möglichkeit geben, den unbefangenen Umgang mit behinderten Menschen kennenzulernen und sich sozial zu engagieren. So sollen Behinderte auch in die Organisation des Ruder-Rennens auf dem Nord-Ostsee-Kanal eingebunden werden." Mit einer Quote von 7 Prozent der Beschäftigen übetrifft die HanseWerk  AG den gesetzlich vorgeschriebenen Wert von 5 Prozent.

 

Dorothee Martens-Hunfeld erklärt: „Ich freue mich sehr, dass nun auch HanseWerk Mitglied der Sozialen Allianz ist. Arbeitsplätze werden hier ne gedacht und maßgeschneidert auf die jeweiligen Talente und Fähigkeiten. Das Schöne: Die Soziale Allianz macht Spaß! Sie ist Chefsache und steckt andere Chefs an, mitzumachen!" Als Beispiel nannte  Martens-Hunfeld, dass die Vorstände und Geschäftsführer der Allianz-Untenehmen beim Meldorfer Summer Open Air, dem größten Inklusions-Festival des Landes, selbst am Bierhahn stehen. HanseWerk wird die Veranstaltung - wie alle Allianz-Mitglieder - finanziell unterstützen. Martens-Hunfeld weiter: „Die Erfahrungen der letzten sieben Jahren zeigen, dass sich auch die Unternehmen nach innen positiv weiterentwickeln. Das ist täglich gelebte Inklusion!"

 

Frank Schnabel, der mit seiner Unternehmensgruppe u.a. den Hafen Brunsbüttel betreibt, begrüßte HanseWerk als neues Mitglied: „Die Soziale Allianz ist ein Gütesiegel und schafft viel mehr als nur ein gutes Gewissen. es ist ein Investment, das sich rechnet udn lohnt. Wir ermöglichen Menschen mit Handicap die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und sehen uns als Treiber, um das Miteinander in Schleswig-Holstein  zu fördern. Die Werte und die Haltung der HanseWerk passen genau zu den Zielen des Bündnisses!"

 

Die HanseWerk-Gruppe

Die HanseWerk-Gruppe mit Hauptsitz in Quickborn bietet ihren Partnern und Kunnden Energielösungen mit Schwerpunkten im Netzbetrieb und dezentrale Energieerzeugung. Mehr als eine Million Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas und Wärme über die von der HanseWerk-Gruppe betriebenen Energienetze. In den letzten Jahren hat das Unternehmen  mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu über 1.000 Heizanlagen, Blockheizkraftwerke sowie Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende wie NEW 4.0. Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Landkreise sowie von über 340 Kommunen  sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekt wie das Schleswig-Holstein Musikfestival und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.


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