Vortrag „StadtNatur" informierte über Insektensterben

Freuten sich über die positive Resonanz: Jürgen Dammers, Hans-Joachim Bull und Referent Wilhelm Flade-Krabbe (alle BUND) sowie Stadtbüchereileiter Klaus Fechner (v.l.)
Freuten sich über die positive Resonanz: Jürgen Dammers, Hans-Joachim Bull und Referent Wilhelm Flade-Krabbe (alle BUND) sowie Stadtbüchereileiter Klaus Fechner (v.l.)

24.2.2019 | Mit so vielen Besuchern hatten selbst die Veranstalter nicht gerechnet: 50 Gäste hatten sich zum Vortrag zum Thema „StadtNatur" in der Stadtbücherei eingefunden. Wer es verpasst hat: Noch bis zum 23. März infomiert eine Ausstellung des BUND zu dem Thema.

 

Der Quickborner BUND-Chef Hans-Joachim Bull hatte sich zum Start der Ausstellung Unterstützung aus Pinneberg geholt: BUND-Freund  Wilhelm Flade-Krabbe stellte mit einer anschaulichen PowerPoint-Präsentation die Gefährdungen für die Insekten in Deutschland dar und zeigte auf, wie jeder einzelne dazu beitragen kann, die Bedingungen zu verbessern.

Der ehemalige Biologie- und Chemie-Lehrer und Hobby-Imker erläuterte die komplizierten Zusammenhänge in der Natur, z.B. , dass manche Insekten auf bestimmte Pflanzen angewiesen sind. Und er zeigte die wicjtige Rolle der Insekten u.a. bei der Verwertung organischer Stoffe und als Nahrung für Vögel und Säugetiere auf.  Außerdem gehen Experten davon aus, dass ein Drittel der Nahrungsmittelproduktion in Europa von der Bestäubung  durch die Bienen abhängt.

 

Ursachen für das Insektensterben seien  u.a. der Flächenverbrauch (jeden Tag würde in Deutschland eine Fläche von 90 Fußballfeldern versiegelt), der Verlust an alten Bäumen, die Verwendung von Herbiziden in der Landwirtschaft, die Monokultur, das Fehlen von Dung auf den Weiden durch die überwiegende Stallhaltung der Rinder und die Lichtverschmutzung.

 

Jeder kann zu einer Verbesserung beitragen

Obwohl private Gärten in Schleswig-Holstein nur 2 Prozent der Gesamtfläche ausmachten, rief er die Bürger dazu auf, im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu einer Verbesserung der Situation beizutragen. So sollte auf die heute so beliebte Versiegelung durch Pflasterung und Kiesel verzichtet werden, stattdessen sollten Wildblumenwiesen angelegt werden. Hilfreich seien auch Streuobstwiesen. Einheimischen Laubgehölzen sollte der Vorzug gegeben werden.

 

Wer dazu Fragen hat oder konkreten Rat möchte, kann sich auch an die BUND-Ortsgruppe Quickborn wenden: bund.quickborn@bund.net oder 04106 693 60.

 

Flade-Krabbe erinnerte daran, dass Quickborn sich dank des Himmel- und des Holmmoores sowie der Gronau-Niederung in einer priviligierten Situation mit großen natürlichen Flächen befinde. Er appellierte an die Verantwortlichen, diese Gebiete zu erhalten.

 

Wer sich über den Themenkomplex "StadtNatur" weiter informieren möchte, kann dies noch bis zum 23. März während der üblichen Öffnungszeiten in der Stadtbücherei tun: So lange ist die entsprechende Ausstellung des BUND zu

sehen.

ich bin 1939 in Kiel geboren und nach dem Schulabschluss 1957 nach Hamburg gezogen. Seit 1981 wohne ich in Quickborn. Hier sind meine 3 Kinder zur Schule gegangen.

Nach dem Ende meiner beruflichen Tätigkeit habe ich ein neues Betätigungsfeld in der Kommunalpolitik gefunden. Seit 2008 bin ich Mitglied der SPD-Fraktion in Quickborn. Am Anfang als bürgerliches Mitglied und nach der Kommunalwahl 2013 als über die Liste gewähltes Mitglied.

Für meine Fraktion bin ich im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt und im Finanzausschuss tätig. Ich möchte mitsprechen, mitgestalten und mitentscheiden können. Ich möchte mithelfen, unsere Stadt zum Wohle ihrer Bürger umweltverträglich weiter zu entwickeln und zu gestalten. Eine möglichste heile Umwelt an unsere Kinder weitergeben zu können, ist mein Bestreben.

"Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werden die Menschen feststellen, dass man Geld nicht essen kann"
Prophezeiung des kanadischen Stammes der Cree-Indianer

ich bin 1939 in Kiel geboren und nach dem Schulabschluss 1957 nach Hamburg gezogen. Seit 1981 wohne ich in Quickborn. Hier sind meine 3 Kinder zur Schule gegangen.

Nach dem Ende meiner beruflichen Tätigkeit habe ich ein neues Betätigungsfeld in der Kommunalpolitik gefunden. Seit 2008 bin ich Mitglied der SPD-Fraktion in Quickborn. Am Anfang als bürgerliches Mitglied und nach der Kommunalwahl 2013 als über die Liste gewähltes Mitglied.

Für meine Fraktion bin ich im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt und im Finanzausschuss tätig. Ich möchte mitsprechen, mitgestalten und mitentscheiden können. Ich möchte mithelfen, unsere Stadt zum Wohle ihrer Bürger umweltverträglich weiter zu entwickeln und zu gestalten. Eine möglichste heile Umwelt an unsere Kinder weitergeben zu können, ist mein Bestreben.

"Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werden die Menschen feststellen, dass man Geld nicht essen kann"
Prophezeiung des kanadischen Stammes der Cree-Indian


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