100 Jahre: AWO lädt zur Suppenküche ein

31.1.2019 | Auch die AWO Quickborn feiert in diesem Jahr den 100. Geburtstag der Arbeiterwohlfahrt. Die erste Veranstaltung ist die „100 Jahre AWO-Suppenküche“ am 15. Februar 2019.


Ab 13:00 Uhr gibt es im AWO-Treff in der Kampstraße 6 einen Teller Suppe gegen eine kleine Spende von 2,00 €. Die Räumlichkeiten im AWO-Treff sind entsprechend dekoriert. Unter anderen sind auf den Tischsets alte und aktuelle Bilder der AWO Quickborn zu sehen. Auch Quickborner Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen.

AWO-Vorsitzende Elke Schreiber: „Diese Aktion ist erst der Auftakt, wir werden  in  unseren Veranstaltungen das ganze Jahr hinüber auf das Jubiläum aufmerksam machen."

 

100 Jahre AWO – eine starke Gemeinschaft

Das Jahr 2019 ist für die Arbeiterwohlfahrt ein ganz besonders Jahr, denn die Organisation feiert ihren 100. Geburtstag. Heute sind mehr als 200.000 MitarbeiterInnen für die AWO bundesweit aktiv und das rote AWO Herz findet sich an mehr als 13.000 Einrichtungen im ganzen Land.


Die AWO zählt deutschlandweit zu den sechs größten Wohlfahrtsverbänden mit 30 Bezirks- und Landesverbänden, 411 Kreisverbänden und 3.514 Ortsvereinen, in denen sich über 300.000 Mitglieder engagieren.


Marie Juchacz - die Mutter der AWO
Was viele nicht wissen, die AWO wurde von einer mutigen und tatkräftigen Frau gegründet. Marie Juchacz war die erste Frau die am 19. Februar 1919 im Reichstag eine Rede hielt und bis 1932 für die SPD als Abgeordnete im Parlament. Die AWO Gründerin war zudem alleinerziehende Mutter, Frauenrechtlerin und Widerstandskämpferin.


Juchacz war unmittelbar mit dem Elend der Kriegsheimkehrer nach dem ersten Weltkrieg und mit der bitteren Armut der Frauen und Kinder in den Großstädten konfrontiert. Es war eine Zeit des Umbruchs, die Monarchie war gescheitert und der neue Reichskanzler Friedrich Ebert rief die Republik aus. Doch die junge Demokratie wurde von Unruhen, Streiks und Attentaten erschüttert, rechte und linke Kräfte kämpften um die Vorherrschaft.


Marie Juchacz hatte die Gabe, ideologische Spaltungen auszublenden und zu sehen worauf es ankam, nämlich Menschen in Not zu helfen. Aus heutiger Sicht kaum vorstellbar, waren weite Teile der damaligen deutschen Bevölkerung unterernährt, es herrschte zudem Wohnungsnot und der Großteil der Männer kehrte traumatisiert aus dem ersten Weltkrieg zurück. Es musste geholfen werden doch wie?


Gründung der Arbeiterwohlfahrt - Hilfe zur Selbsthilfe
Motivation für die Gründung der AWO war der Wunsch zu helfen, Not zu lindern und ihr vorzubeugen. So rief Marie Juchacz am 13. Dezember 1919 den "Hauptausschuss für Arbeiterwohlfahrt in der SPD“ aus. Die junge AWO hatte reichlich zu tun, es wurden Suppenküchen eingerichtet, Nähstuben gegründet, Werkstätten und Beratungsstellen für ArbeiterInnen und Bedürftige eröffnet. Um diese Projekte zu finanzieren veranstaltete die AWO eine Lotterie und verkaufte Wohlfahrtsmarken. Gut zu Wissen: Wohlfahrtsmarken sind auch heute noch erhältlich und unterstützen die Arbeit der Wohlfahrtsverbände.


Worauf es den AWO Freundinnen der Gründungszeit ankam, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Die Tätigkeit der AWO fußt bis heute auf den Werten Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit. Dabei verstand sich die AWO stets als Anwältin des „kleinen Mannes und der kleinen Frau“ und der Kinder all jener Menschen, die keine Lobby hatten. Die AWO stritt für die Gleichstellung unehelicher Kinder, für die Rechte von Menschen mit Handicaps und für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben von Schwachen und Bedürftigen.


Aufgaben der AWO heute
Elke Schreiber:„In Zeiten des Turbokapitalismus, des schwächelnden Sozialstaates, einer zunehmenden Wohnungsnot und eines Rechtsrucks der Gesellschaft ist die AWO als Korrektiv so wichtig wie während der Gründungsphase. Die AWO greift in politische Diskurse ein und setzt sich nach wie vor für die Rechte von Frauen, Migranten und Migrantiinnen, RentnerInnen und Alleinerziehenden ein.
Die AWO lebt Toleranz und Vielfalt. Dabei ist die AWO überparteilich und steht damals wie heute für eine gerechtere Gesellschaft ein."

ich bin 1939 in Kiel geboren und nach dem Schulabschluss 1957 nach Hamburg gezogen. Seit 1981 wohne ich in Quickborn. Hier sind meine 3 Kinder zur Schule gegangen.

Nach dem Ende meiner beruflichen Tätigkeit habe ich ein neues Betätigungsfeld in der Kommunalpolitik gefunden. Seit 2008 bin ich Mitglied der SPD-Fraktion in Quickborn. Am Anfang als bürgerliches Mitglied und nach der Kommunalwahl 2013 als über die Liste gewähltes Mitglied.

Für meine Fraktion bin ich im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt und im Finanzausschuss tätig. Ich möchte mitsprechen, mitgestalten und mitentscheiden können. Ich möchte mithelfen, unsere Stadt zum Wohle ihrer Bürger umweltverträglich weiter zu entwickeln und zu gestalten. Eine möglichste heile Umwelt an unsere Kinder weitergeben zu können, ist mein Bestreben.

"Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werden die Menschen feststellen, dass man Geld nicht essen kann"
Prophezeiung des kanadischen Stammes der Cree-Indianer

ich bin 1939 in Kiel geboren und nach dem Schulabschluss 1957 nach Hamburg gezogen. Seit 1981 wohne ich in Quickborn. Hier sind meine 3 Kinder zur Schule gegangen.

Nach dem Ende meiner beruflichen Tätigkeit habe ich ein neues Betätigungsfeld in der Kommunalpolitik gefunden. Seit 2008 bin ich Mitglied der SPD-Fraktion in Quickborn. Am Anfang als bürgerliches Mitglied und nach der Kommunalwahl 2013 als über die Liste gewähltes Mitglied.

Für meine Fraktion bin ich im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt und im Finanzausschuss tätig. Ich möchte mitsprechen, mitgestalten und mitentscheiden können. Ich möchte mithelfen, unsere Stadt zum Wohle ihrer Bürger umweltverträglich weiter zu entwickeln und zu gestalten. Eine möglichste heile Umwelt an unsere Kinder weitergeben zu können, ist mein Bestreben.

"Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werden die Menschen feststellen, dass man Geld nicht essen kann"
Prophezeiung des kanadischen Stammes der Cree-Indian


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