Am Samstag, 5. November, um 19 Uhr wird im Arthur-Grenz-Saal das Ensemble ‚Familie Lachmann‘ Kiezmer-Musik prsäntieren. Mit diesem Konzert traditioneller jüdischer Musik will der Träger- und Förderverein Henri-Goldstein-Haus die Erinnerung an die Reichspogromnacht am 9. November 1938 wachhalten.
Die Familie Lachmann ist ein ukrainisch-jüdisches Musiker-Ensemble, das sich als Botschafter der alten jüdischen Kultur versteht. Das Familienoberhaupt Daniel Lachmann, Berufsmusiker, kam im Dezember 1993 mit seiner Familie nach Deutschland. Zunächst spielten die Lachmanns ihre Musik nur im engsten Familien- und Freundeskreis. Einen größeren Bekanntheitsgrad erlangte die Gruppe 1999 durch einen Dokumentarfilm des NDR-Fernsehens. Seither tritt sie in ganz Mitteleuropa auf.
Die Lachmanns bezaubern mit einer ganz eigenen Live-Interpretation und Performance von Klezmer-Musik, die gesungen als auch instrumentell mal Lebenslust und mal Trauer zum Ausdruck bringt.
Der Eintritt beträgt 10 Euro, für Jugendliche 5 Euro.
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