Fast 5.000 Euro für den Stadtmarketingverein

Michael Unger erläuterte in Anwesenheit von Lars Wendt den Antrag des Stadtmarketingvereins.
Michael Unger erläuterte in Anwesenheit von Lars Wendt den Antrag des Stadtmarketingvereins.

Über einen Zuschuss von 4.900 Euro aus dem Stadtsäckel kann sich der Stadtmarketingverein freuen. Das beschloss der Hauptausschuss  in seiner jüngsten Sitzung.

 

Der Verein hatte einen Antrag gestellt, den Nachdruck von 2 x 2.500 Quickborn-Gutscheinen mit 3.900 Euro und die Anschaffung eines Zeltes mit 1.400 zu finanzieren. Die beiden ersten Auflagen hatte die Volksbank Elmshorn-Pinnerberg bezahlt, die - neben dem Rathaus - die einzige Verkaufsstelle und zudem die Clearingstelle war. Sie hatte ihre Finanzierung jetzt eingestellt.

 

In der Sitzung erläuterte Michael Unger, der 1. Vorsitzende des Stadtmarketingvereins, in Begleitung von Vorstandsmitglied Lars Wendt den Bedarf. Die ersten beiden Auflagen des Quickborn-Gutscheins seien sehr gut verkauft worden und hätten 20.000 Euro Kaufkraft in der Stadt gehalten.Das Faltzelt soll für öffentliche Auftritte des Vereins verwendet werden.

 

Die Verwaltung wies in ihrer Vorlage darauf hin, dass es noch kein abgestimmtes Verfahren für die Finanzierung der Vereinsaktivitäten gebe, so dass zur Zeit noch Einzelfall-Entscheidungen zu treffen seien. Die Arbeit des Vereins sei auch grundsätzlich unterstützenswert, aber mittelfristig müssten die unmittelbaren Nutznießer einer Leistung an den jeweiligen Kosten der Aktion beteiligt werden oder sogar vollständig tragen. Außerdem bewertete die Verwaltung die Kosten pro Gutschein kritisch. Eine dauerhafte Finanzierung aus Steuermitteln könne aus Sicht der Verwaltung nicht empfohlen werden. Die aktuellen Anträge sollten allerdings unter dem Gesichtspunkt der Startphase betrachtet werden und würden deshalb befürwortet.

 

In der Diskussion kündigte Klaus H. Hensel die Unterstützung der CDU an, Annabell Krämer (FDP) erinnerte daran, dass der Verein Dienstleistungen für die Stadt erbringe.  Astrid Huemke (SPD) hingegen wies darauf hin, dass andere Vereine ihre Zelte auch selbst finanzieren müssten. Ihre Fraktion würde deshalb den Antrag in diesem Punkt ablehnen. Daraufhin wurde über beide Punkte getrennt abgestimmt. Während die Finanzierung der Gutscheine einstimmig genehmigt wurde, gab es für das Zelt nur drei Ja-Stimmen bei zwei Nein-Stimmen (SPD) und Enthaltungen des Ausschussvorsitzenden Weiher (CDU) und Heinrich F. Kut (Grüne). Damit wurden aber letztlich beide Positionen genehmigt.

 


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