Greenhorns Big Band begeisterte mit Klassikern

Professionelles Niveau: die Greenhorns präsentierten am 29.5. ihr neues Programm.
Professionelles Niveau: die Greenhorns präsentierten am 29.5. ihr neues Programm.

Unter dem Motto „For ever green“ präsentierte die Bigband der Musikschule Quickborn „The Greenhorns“ am Sonntag, den 29.5.2016 im Artur-Grenz-Saal in Quickborn ihr neues Programm.

 

„Wenn es Ihnen gefallen hat, sagen Sie es anderen und erzählen Sie ihnen, dass sie etwas Tolles versäumt haben!" Was Bandleader Frank-Peter Koenen den Besuchern des Greenhorns-Konzertes am Schluss mit auf den Weg gab, dürften wohl alle der rund 150 Gäste umsetzen, denn die Big Band der Musikschule unterhielt zwei Stunden lang auf höchstem Niveau. Die Anerkennung brachten die Zuhörer auch auf sehr praktische Weise zum Ausdruck: Der Eintritt war frei, aber zwei Klarinettistinnen, die am Ausgang um Spenden gebeten hatten, kamen mit gut gefüllten Instrumentenkästen zurück.

 

Die Band hatte sich bei einem Probenwochende in Noer intensiv auf dieses Programm vorbereitet. Beliebte Evergreens aus nahezu hundert Jahren standen auf dem Programm. Die „Roten Rosen” von Hildegard Knef waren ebenso dabei wie „Smooth Operator" von Sade, „Moondance" von Van Morrison, „Valerie” von Amy Winehouse und „Zieh die Schuh´ aus .." des jüngst verstorbenen Roger Cicero. Koenen verstand es in seinen Moderationen, Erinnerungen zu wecken, aber vor allem auch, die Stücke in den musikalischen Kontext zu stellen und bei den Zuhörern ein tieferes Verständnis zu wecken. So gelang es, auch ein Stück wie den „Libertango” des Tango-Superstars Astor Piazzola, das sich üblichen Hörgewohnheiten etwas entzieht, harmonisch in das Programm einzubinden. Darüber hinaus erinnerte Koenen daran, dass es sich bei den Greenhorns letztlich um ein Ensemble der Musikschule Quickborn handelt, für das es auch einen Bildungsauftrag gibt. So spielen neben "alten Hasen" wie z.B. Lorenz Jensen, dem Leiter der Musikschule, ehemaligen Schülern und diversen „Jugend musiziert"-Preisträgern auch immer wieder Nachwuchskräfte, die hier Bühnenerfahrung sammeln. Dass dies der Leistung keinen Abbruch tat, ist sicherlich auch ein Verdienst des Bandleaders Koenen.

 

So gesehen ist es fast schon ein wenig unfair, wenn wir hier nicht alle Instrumentalisten namentlich aufführen, sondern nur die Vokalisten/Vokalistinnen nennen. Nicola Petersen und Marlene Sager bildeten im ersten Teil ein beeindruckendes Duo und überzeugten u.a. als Andrew Sisters. Teilweise unterstützte sie kongenial ihre Kollegin am Piano Anke Meyn. Henning Kiehm übernahm den männlichen Part, ließ die Zeit des „Rat Packs" lebendig werden und setzte mit ”Good Bye Johnny" den offziellen Schlussakkord eines Konzertes, das die Zuhörer beglückt in den Sonntagabend entließ.

 

Marlene Sager und Nicola Petersen gestalteten im 1. Teil die Gesangspartien.
Marlene Sager und Nicola Petersen gestalteten im 1. Teil die Gesangspartien.
Virtuos an den Tasten und am Mikrofon: Anke Meyn.
Virtuos an den Tasten und am Mikrofon: Anke Meyn.
Henning überzeugte u.a. mit Songs von Dean Martin und Roger Cicero.
Henning überzeugte u.a. mit Songs von Dean Martin und Roger Cicero.
Henning Meyn freute sich dieses Mal nicht nur als Bürgervorsteher über einen kulturellen Höhepunkt in Quickborn, sondern konnte auch den Auftritt seiner Tochter Anke als Pianistin und Sängerin verfolgen.
Henning Meyn freute sich dieses Mal nicht nur als Bürgervorsteher über einen kulturellen Höhepunkt in Quickborn, sondern konnte auch den Auftritt seiner Tochter Anke als Pianistin und Sängerin verfolgen.

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Kommentare: 1
  • #1

    Kelle Kellems (Sonntag, 22 Januar 2017 15:08)


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