Thomas Beckmann wird neuer Bürgermeister in Quickborn

Freute sich auf der Wahlparty über seinen Sieg: Thomas Beckmann
Freute sich auf der Wahlparty über seinen Sieg: Thomas Beckmann

27.5.2022 | Thomas Beckmann wird neuer Bürgermeister in Quickborn! In der Stichwahl am 29.5.2022 setzte sich der FDP-Kandidat mit 55,6 Prozent der Stimmen gegenüber dem Amtsinhaber Thomas Köppl durch, der 44,4 Prozent der Stimmen erhielt. Die Wahlbeteiligung betrug 43,8 Prozent.

Mit rund 30 Gästen wurde in der Max-Weber-Klause fröhlich gefeiert, in der sich neben den Fraktionsmitgliedern und Parteifreunden auch einige Unterstützer eingefunden hatten. Und zu lauter Musik (We are the Champions ...) wurde sogar getanzt.

 

Thomas Beckmann

„Ich freue mich über das deutliche Wahlergebnis, insbesondere auch für die Bürgerinnen und Bürger, die mich mit unheimlicher Begeisterung unterstützt haben, auch für mein Team, das engagiert für mich gekämpft hat. Viele Menschen, die sich eine Veränderung gewünscht haben, haben jetzt schon dazu beigetragen, meine Grundidee auszugestalten. Dankbar bin ich auch für die vielen Anregungen, die mir bei meinen Hausgesprächen mit auf den Weg gegeben wurden. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Mitgliedern der Ratsversammlung werde ich meinen Plan B umsetzen. Gemäß meinem Leitmotiv „Offenheit, Respekt und Wertschätzung" lade ich alle Interessierten ein, an der Ausgestaltung meines Plan B mitzuwirken.

Gemeinsam mit Beckmann freuten sich die Fraktionsvorsitzende Annabell Krämer (l.) und Wahlkampfmanagerin Svea Spenninger
Gemeinsam mit Beckmann freuten sich die Fraktionsvorsitzende Annabell Krämer (l.) und Wahlkampfmanagerin Svea Spenninger

Annabell Krämer, Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende in Quickborn

„Quickborn hat eine gute Wahl getroffen! Thomas Beckmann wird ein Bürgermeister für alle Quickbornerinnen und Quickborner sein, Respekt und Wertschätzung sind für ihn nicht nur ein Wahlkampfslogan, sondern er wird sie auch als Bürgermeister leben. Ich freue mich sehr auf diesen Bürgermeister, der den Bürgern auf Augenhöhe begegnen wird. Er bringt sämtliche wichtigen Kompetenzen für das Amt mit: Führungserfahrung und kommunalpolitische Erfahrungen. Er ist wirklich ein Menschenfreund. Mehr kann man sich nicht wünschen. Mein Dank gilt auch Svenja Spenninger, die sich sehr im Wahlkampf engagiert hat und großen Anteil an unserem Erfolg."

 

Gedämpfte Stimmung bei CDU-Wahlparty

Rund 60 Gäste hatten sich im „Kamphuis" eingefunden, um den Ausgang des Wahlganges zu verfolgen. Gesichtet wurden unter anderem Bürgervorsteher Henning Meyn, der neue CDU-Ortsvorsitzender Eike Kuhrcke, die Fraktionsvorsitzende Annegret Tegen, die Mitglieder der Ratsversammlung Matthias Gädigk, Birgit Hanke, Bernd Kleinhapel,  Robert Hüneburg, Bernd Kleinhapel, Ines Liebing mit ihrem Mann Dr. Stefan Liebing  sowie Andreas Torn, außerdem Thomas Dänecke, Vorsitzender der Senioren-Union. Aus Pinneberg angereist war Urte Steinberg (parteilos), dortselbst Bürgermeisterin, aus Bilsen war der dortige Bürgermeister und Landtagsabgeordente Peter Lehnert (CDU) gekommen. Bemerkenswert: Auch die SPD-Fraktionsvorsitzende Astrid Huemke wurde gesichtet.

 

Doch schon nach Veröffentlichung der Ergebnisse aus den ersten Wahllokalen war klar, dass es keinen Grund für Jubel geben würde. Nach Auszählung des Briefwahlergebnisses besserte sich zwar das Verhältnis etwas, aber dieses Mal reichte es nicht.

Trost spendete dem abgewählten Bürgermeister seine Frau Ragna
Trost spendete dem abgewählten Bürgermeister seine Frau Ragna

Thomas Köppl

„Ich konnte heute nur gewinnen: Entweder ich durfte weiter für Quickborn und seine Bürgerinnen und Bürger da sein oder ich gewinne mehr Freiheit. Ich gratuliere Herrn Beckmann zu seinem Erfolg. Wir werden sicher keine Freunde mehr und er muss jetzt beweisen, dass er seine Versprechungen auch umsetzen kann. Ob es für Quickborn ein Gewinn ist, muss sich zeigen.

Ich werde am 31. Oktober sicher keine Abschiedsparty feiern. Ich kann mit einer guten Pension in einen neuen Lebensabschnitt starten. Ich kann noch nicht sagen, was ich danach machen werde. Auch die Übernahme politischer Ämter schließe ich nicht aus."

Eike Kuhrcke, CDU-Ortsvorsitzender

„Unser Kandidat hat verloren, obwohl er ein solides Wahlprogramm hatte. Aber nach 18 Jahren Amtszeit wird man offensichtlich auch für Dinge verantwortlich gemacht , für die man gar nicht die Verantwortung trägt. Der Bürgermeister ist in seiner ehrlichen, manchmal auch direkten Art vielleicht auch dem einen oder anderen auf die Füße getreten. Wir werden uns jetzt auf die politische Arbeit konzentrieren und nach der Sommerpause unsere Kandidaten für die Kommunalwahl im kommenden Frühjahr wählen."

Annegret Tegen, CDU-Fraktionsvorsitzende

„Unsere Fraktion hat den besten Mann für Quickborn unterstützt. Das Ergebnis ist eindeutig und ich wünsche Quickborn, dass Herr Beckmann als neuer Bürgermeister seinen Worten Taten folgen lässt. Wir werden mit Spannung der neuen Brücke - Ulzburger Landstraße - entgegensehen und freuen uns auf viele konstruktive Vorschhläge des künftigen Bürgermeisters."


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Kommentare: 6
  • #1

    Frank Stolpe (Montag, 30 Mai 2022 08:55)

    Herrn Köppl ist die unverhohlen zur Schau gestellten Selbstherrlichkeit und Klientelpolitik mancher CDU-Ortsgranden auf/vor die Füße gefallen.
    Dies ist in meinen Augen der Hauptgrund seiner Wahlniederlage.
    Er hätte trotz sicher vorh. Ecken und Kanten einen anderen Abgang verdient als wie jetzt zähltechnisch derart deutlich abgewählt wenn nicht sogar abgestraft zu werden.
    Und vielleicht hat es bereits eine Ahnung gegeben, warum sonst wurde so lange gezögert noch einmal "als unabhängiger Kandidat" ins Rennen zu gehen.
    Es ist in den letzten Jahren offensichtlich geworden, das der Gestaltungsspielraum durch den hiesigen erzkonservativen CDU-Parteiklerus und Hinterzimmerpolitik stark eingeschränkt war.
    Es wurde bereits früher in diesem Forum gepostet das die CDU endlich Ihre "alten Zöpfe" abschneiden muss.
    Dies ist bislang nicht oder nur unzureichend geschehen und Herr Köppl zahlt den Preis dafür !!
    Alte, über Jahrzehnte eingefahrene Strukturen sind nun jedoch aufgebrochen, es wird auch an Personen wie Frau Tegen und Herrn Kuhrcke (der erst alle Posten aufgibt um nun plötzlich zum CDU Leader aufzusteigen ? ) liegen, jenseits aller parteipolitischer Scharmützel Quickborn zu entwickeln und nach vorn zu bringen.
    Wenn die CDU nun aus Frust als Blockade-Partei auftritt wird dies bei der Kommunalwahl sicher nicht honoriert werden und auf die "15% Partei SPD" sollte sich besser niemand in der CDU verlassen, auch wenn deren Parteivorsitzende schon mal versucht auf der vom Wahlergebnis verhagelten CDU-Wahlparty "gut Wetter" zu machen.( Was für ein Verein ist das denn, bei dem sich Stadträte vor dem ersten Wahlgang offen zu dem Kandidaten einer anderen Partei bekennen und Ihren eigenen Mann!! derart allein im Regen stehen lassen)
    AUFWACHEN LEUTE, die Menschen wollen in Quickborn einen anderen,offenen Politikstil haben !!!!

  • #2

    Thomas Tschechne (Montag, 30 Mai 2022 12:03)

    Ach ist das herrlich, ab jetzt bitte mit Herz & Hand anstatt mit Kopf & Sch.... :-)

  • #3

    Michael Stromeyer (Montag, 30 Mai 2022 12:33)

    Endlich, ein neuer Bürgermeister für Quickborn. Ein weiter so wie unter dem Selbstdarsteller Köppl wäre fatal für die Stadt gewesen. Ich wünsche unserem neuen Bürgermeister viel Erfolg und Glück in seinem neuen Amt. Es ist aber auch schön zu wissen das Herr Köppl sich mit einer guten Pension sich in den Ruhestand verabschiedet, wo er hoffentlich auch bleiben wird.

  • #4

    Libeth Larsen (Donnerstag, 02 Juni 2022 13:26)

    @Frank Stolpe
    Wie recht haben Sie. Die Herren Weiher, Kleinhappel, Schell und der (Ex) Waldbesitzer Dänecke, letzterer bis 2021 im Stadtplanungs- und Umweltausschuss, sind die längsten Zöpfe !!
    Und dann ist da ja noch der Stadtrat mit den verbalen Rundumschlägen in diesem Forum, Herr Robert Hüneburg. Nur für den Fall dass Sie erneut etwas zu meinem Posting anmerken möchten:
    Mein Name ist (immer noch) Lisbeth LARSEN und nicht Annabell KREMER.
    Freundliche Grüße
    Ihre Lisbeth Larsen

  • #5

    Hans-Joachim Bull (Samstag, 04 Juni 2022 16:46)

    Ich möchte ja nicht unnötig Salz in die Suppe streuen, aber der Bürgermeister ist Verwaltungschef und damit ausführendes Organ.
    Die richtungsweisende Kraft ist die Politik und die Zusammensetzung der Ratsversammlung ist unverändert.
    Man sollte also nicht zuviel Erwartungen in diesen Personalwechsel setzen.

  • #6

    Frank Stolpe (Montag, 06 Juni 2022 17:58)

    @Hans-Joachim Bull
    Ihre Anmerkungen zu den Mehrheitsverhältnissen sind vollkommen korrekt Herr Bull.
    Wenn aber eine Verwaltung elementare Informationen für eine politische Entscheidungsfindung zurückhält, verfälscht oder auch nur unzureichend verständlich an Ausschüsse u. Stadtrat weiterleitet, oder politisch aktive, dem Verwaltungschef nahestehende Personen DRUCK auf Fachbereichsleitungen der Verwaltung ausüben, um genehme Projekte zu forcieren bzw. nicht genehme zu verschleppen oder gar zu blockieren ist "Schluss mit lustig".
    Wie bitte sollen ehrenamtlich tätige Stadträte "gefilterte" Informationen erkennen ??
    Als interessierter Bürger verfolge ich seit Jahren die Entscheidungsfindungen in den Ausschüssen.
    Es wurden schon früher Beschwerden bezüglich fachlich unrichtiger Informationen der Verwaltung an den Stadtrat formuliert, dies soll und darf sich bitte nicht wiederholen.
    Daher ist es so wichtig einen Wechsel an der Verwaltungsspitze erreicht zu haben, auch wenn dies nichts an den politischen Gewichtungen der Ratsversammlung ändert.

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