Henri-Goldstein-Haus wird beleuchtet - Besucher willkommen

So wie im vergangenen Jahr wird auch 2021 das Henri-Goldstein-Haus bunt beleuchtet
So wie im vergangenen Jahr wird auch 2021 das Henri-Goldstein-Haus bunt beleuchtet

22.1.2021 | Trotz der Corona-Einschränkungen beteiligt sich der Verein Henri-Goldstein-Haus auch in diesem Jahr an der Aktion „Lichter gegen Dunkelheit":  Am Mittwoch, dem 27. Januar, wird das Gebäude von 17 bis 19 Uhr bunt beleuchtet. Besucher sind dazu herzlich willkommen.

 

Im vergangenen Jahr wurde am 27. Januar deutschlandweit eine Beleuchtungsaktion der Gedenkstätten durchgeführt. Die Fotos und Videos davon wurden auf der Website
www.lichter-gegen-dunkelheit.de eingestellt und über soziale Netzwerke verbreitet. Der Beleuchtungsflashmob diente dazu, spektakulär auf die Sonderveranstaltungen der Gedenkstätten zum Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren hinzuweisen.
Die im Aufbau befindliche Gedenkstätte Henri-Goldstein-Haus in Quickborn beteiligte sich damals mit einer geschlossenen Veranstaltung. In dem Flachdachbau am Rande des Himmelmoores  waren in der Zeit von 1942 bis zur Befreiung am 4. Mai 1945 mehr als 50 jüdische Kriegsgefangene untergebracht.

Aufgrund der besonderen Situation der Gedenkstätten, die aufgrund der Corona-Pandemie derzeit geschlossen bleiben müssen und zum Gedenktag an die Berfreiung des Konzentrationslagers Auschwitz (Internationaler Holocaust-Gedenktag)  keine Präsenz-Veranstaltungen durchführen können, soll zumindest der Beleuchtungsflashmob wiederholt werden.

 

Wer es vor Ort erleben will: Das Gebäude befindet sich in der Himmelmoorstraße 4 in Quickborn (Richtung Renzel). Christiana Lefebvre, 2. Vorsitzende des Träger-und Fördervereins Henri-Goldstein-Haus: „Wir werden zwar nicht  - wie im letzten Jahr - ein Programm anbieten, aber es wird die Möglichkeit bestehen, dass sich einzelne Besucher einen Eindruck von den bedrückenden Lebensumständen der jüdischen Gefangenen zu machen, die tagsüber zum Torfstechen ins Himmelmoor geschickt wurden."

 

https://www.quickborn1.info/2020/12/23/ev-luth-kirchengemeinden-erz%C3%A4hlen-weihnachtsgeschichte-im-video/

Zum 1. November 1993 haben die Eltern von Eike Kuhrcke das Pflegeheim in Breitenberg übernommen, sie hatten es aus einer Insolvenz heraus gekauft. „Schon am ersten Tag musste ich wegen fehlender Mitarbeiter mit helfen“, sagt Eike Kuhrcke, der damals ein Gymnasium in Itzehoe besuchte. Dienste nach der Schule und am Wochenende waren für ihn Alltag. Nach dem Abitur studierte er Wirtschaftsinformatik und wurde fast parallel, mit 19 Jahren, zum Geschäftsführer bestellt. 2003 übernahm er das Pflegeheim „Haus im Bramautal“ in Wrist. Zusammen bieten die Pflegebetriebe 66 Plätze, 35 davon in Breitenberg. Bei Übernahme gab es dort sogar 50 Plätze, da damals noch Doppelzimmer vorherrschten. In den Jahren wurde das Haus immer weiter modernisiert, es wurde aus- und angebaut.

– Quelle: https://www.shz.de/21464597 ©2020

Zum 1. November 1993 haben die Eltern von Eike Kuhrcke das Pflegeheim in Breitenberg übernommen, sie hatten es aus einer Insolvenz heraus gekauft. „Schon am ersten Tag musste ich wegen fehlender Mitarbeiter mit helfen“, sagt Eike Kuhrcke, der damals ein Gymnasium in Itzehoe besuchte. Dienste nach der Schule und am Wochenende waren für ihn Alltag. Nach dem Abitur studierte er Wirtschaftsinformatik und wurde fast parallel, mit 19 Jahren, zum Geschäftsführer bestellt. 2003 übernahm er das Pflegeheim „Haus im Bramautal“ in Wrist. Zusammen bieten die Pflegebetriebe 66 Plätze, 35 davon in Breitenberg. Bei Übernahme gab es dort sogar 50 Plätze, da damals noch Doppelzimmer vorherrschten. In den Jahren wurde das Haus immer weiter modernisiert, es wurde aus- und angebaut.

– Quelle: https://www.shz.de/21464597 ©202

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