Ev.-Luth. Kirchen verzichten Weihnachten auf Präsenz-Gottesdienste

20.12.2020 | Sowohl die Ev-Luth. Kirchengemeinde Quickborn-Hasloh als auch die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Quickborn-Heide verzichten zu Weihnachten und auch an Heiligabend auf Präsenz-Gottesdienste.
 
Der Kirchengemeinderat der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Quickborn-Hasloh hat am 18.12.2020 entschieden, auf alle geplanten Präsenzgottesdienste in und vor der Quickborner Marienkirche und der Hasloher Kirche bis zum 10.01.2021 zu verzichten.


Beide Kirchen sind allerdings zu den geplanten Gottesdienstzeiten und darüber hinaus Heiligabend von 10.00-12.00 sowie 14.00-19.00 Uhr für Stille und Gebet geöffnet. Ein Weihnachtsvideo sowie andere Angebote sind im Internet abrufbar: www.kirche-quickborn.de.


Ab Heiligabend kann das Friedenslicht aus Bethlehem zu den Gottesdienstzeiten mittels mitgebrachter Laterne mit nach Hause genommen werden. Eine Erinnerung daran, dass Gott in dunklen Zeiten zu uns kommt! „Bleiben Sie behütet!" wünscht im Namen der Kirchengemeinde Pastorin Claudia Weisbarth.

 

Alternativangebot der Kirchengemeinde Quickborn-Heide
Bereits am 16.12.2020 hatte der Kirchengemeinderat Quickborn-Heide hatte sich nach intensiver Beratung am 16.12.20 einstimmig dafür entschieden, auf Präsenzgottesdienste in der Zeit vom 20.12.20 bis einschließlich 10.1.21 zu verzichten. Wir sind von der Regierung unseres Landes dazu aufgerufen worden, zuhause zu bleiben und unsere Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Wir sind der Ansicht, dass die Durchführung der Gottesdienste am 4. Advent, Heiligabend, Weihnachtsfeiertagen und den anderen Sonntagen nicht zu diesem Appell passt.

 

Sprecher Jan Decker, stellvertetender Vorsitzender des Kirchengemeinderates: „Wir sind von der Regierung unseres Landes dazu aufgerufen worden, zuhause zu bleiben und unsere Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Wir sind der Ansicht, dass die Durchführung der Gottesdienste am 4. Advent, Heiligabend, Weihnachtsfeiertagen und den anderen Sonntagen nicht zu diesem Appell passt. Paulus schreibt (1. Kor 10,23) 'Alles ist erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist erlaubt, aber nicht alles baut auf.'


Es ist gut, wichtig und richtig, dass, anders als im Frühjahr, es keine Verbote gibt, Gottesdienst zu feiern. Vielmehr wird uns die Freiheit zu einer verantwortungsvollen Entscheidung zugestanden. Als Ausdruck dieser Verantwortung verzichten wir auf Gottesdienste. Wir akzeptieren, dass die Begrenzungen für die gesamte Gesellschaft gelten und eine wichtige Maßnahme sind, um Kontakte zu begrenzen. Freiwillig beteiligen wir uns an diesem Weg und setzen so ein Zeichen der Solidarität."


Die Kirche  wird jedoch auf anderem Wege für die Gläubigen da sein. Es gilt: Man kann weiterhin anrufen, um ein Gespräch zu führen. Selbstverständlich ist es dann auch möglich, miteinander zu beten und einen Segen zugesprochen zu bekommen.
Für die Gottesdienste am 4. Advent, 1. Weihnachtsfeiertag, 3.1.21 und 10.1.21 wird es alternative Angebote geben, digital auf der Internetseite oder zum Mitnehmen nach Hause. Zur Gottesdienstzeit wird eine Pastorin mit Unterstützung vor Ort sein zum Gebet.


Heiligabend ist die Kirche in der Lornsenstraße 21 unter AHA-Regeln für Menschen, die Stille, Gebet und einen Segen an Heiligabend wünschen, geöffnet. Vertreten sein werden:
10 bis 12 Uhr         Pastorin Raddatz und Team
14 bis 17 Uhr        Pastorin Nebl-Banek und Team
17 bis 19 Uhr         Pastorin Raddatz und Team
Dazu gibt es vor der Kirche Gottesdienste to go, Geschichten und eine kleine Überraschung für zu Hause zum Mitnehmen.


Decker: „Wir haben ein Weihnachtsvideo aufgenommen mit bekannten Quickbornern, es gibt ein digitales Krippenspiel und eine Weihnachtspredigt zum Anhören und Lesen."

Zum 1. November 1993 haben die Eltern von Eike Kuhrcke das Pflegeheim in Breitenberg übernommen, sie hatten es aus einer Insolvenz heraus gekauft. „Schon am ersten Tag musste ich wegen fehlender Mitarbeiter mit helfen“, sagt Eike Kuhrcke, der damals ein Gymnasium in Itzehoe besuchte. Dienste nach der Schule und am Wochenende waren für ihn Alltag. Nach dem Abitur studierte er Wirtschaftsinformatik und wurde fast parallel, mit 19 Jahren, zum Geschäftsführer bestellt. 2003 übernahm er das Pflegeheim „Haus im Bramautal“ in Wrist. Zusammen bieten die Pflegebetriebe 66 Plätze, 35 davon in Breitenberg. Bei Übernahme gab es dort sogar 50 Plätze, da damals noch Doppelzimmer vorherrschten. In den Jahren wurde das Haus immer weiter modernisiert, es wurde aus- und angebaut.

– Quelle: https://www.shz.de/21464597 ©2020

Zum 1. November 1993 haben die Eltern von Eike Kuhrcke das Pflegeheim in Breitenberg übernommen, sie hatten es aus einer Insolvenz heraus gekauft. „Schon am ersten Tag musste ich wegen fehlender Mitarbeiter mit helfen“, sagt Eike Kuhrcke, der damals ein Gymnasium in Itzehoe besuchte. Dienste nach der Schule und am Wochenende waren für ihn Alltag. Nach dem Abitur studierte er Wirtschaftsinformatik und wurde fast parallel, mit 19 Jahren, zum Geschäftsführer bestellt. 2003 übernahm er das Pflegeheim „Haus im Bramautal“ in Wrist. Zusammen bieten die Pflegebetriebe 66 Plätze, 35 davon in Breitenberg. Bei Übernahme gab es dort sogar 50 Plätze, da damals noch Doppelzimmer vorherrschten. In den Jahren wurde das Haus immer weiter modernisiert, es wurde aus- und angebaut.

– Quelle: https://www.shz.de/21464597 ©202

Kommentar schreiben

Kommentare: 0