„Gewalt kommt nicht in die Tüte" - Aktion auf dem Wochenmarkt

Quickborns Gleichstellungsbeauftrage Hannah Gleisner (r.) und die Unternehmerin Jenny Rahardjo informieren über  Hilfe bei Gewalt gegen Frauen
Quickborns Gleichstellungsbeauftrage Hannah Gleisner (r.) und die Unternehmerin Jenny Rahardjo informieren über Hilfe bei Gewalt gegen Frauen

25.11.2020 | Schaut hin! Gewalt betrifft uns alle! Wegsehen und Schweigen heißt, den
Täter zu schützen! Unter diesem Motto findet in diesem Jahr zum 17. Mal die Aktion „Gewalt kommt nicht in die Tüte!“ in Schleswig-Holstein, dem Kreis Pinneberg und auch der Stadt Quickborn statt. Auf Brötchentüten und Flyern wird ein gemeinsames NEIN! zu Gewalt an Frauen gefordert und die Nummer des Hilfetelefons bekannt gemacht.

 

Unter 08000 116 016 erhalten betroffene Frauen, ihre Angehörigen, Freund*innen und

Nachbar*innen Unterstützung und Hilfe. Das Hilfetelefon ist rund um die Uhr erreichbar und berät in 17 Sprachen, darunter Gebärdensprache und Leichte Sprache. Unter www.hilfetelefon.de gibt es außerdem Hilfe über einen persönlichen Chat und E-Mail.

 

„Bisher habe ich in den vergangen Aktionsjahren mit verschiedenen Kooperationspartner*innen die Brötchentüten im Forum am Bahnhof an die Quickborner*innen verteilt – in diesem Jahr ist alles etwas anders“, berichtet Hannah Gleisner, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Quickborn. „Eine neue Idee musste her, damit die wichtigen Brötchentüten trotz des Gebotes zur Kontaktvermeidung zu den Menschen kommen“, so Gleisner weiter. „Ganz spontan und unbürokratisch hat sich Jenny Rahardjo bereit erklärt, die Tüten in der Aktionswoche am Mittwoch und Samstag auf dem Wochenmarkt in Quickborn an ihrem Stand zu verteilen“, sagt Gleisner, „Das finde ich wunderbar! Vielen Dank dafür! Hier findet alles unter den nötigen Hygienebestimmungen statt.“

 

„Na klar, bei solch einer wichtigen Aktion gegen Gewalt an Frauen bin ich sofort dabei!“ Jenny Rahardjo setzt sich aktiv für Gerechtigkeit ein und ergänzt: „Gerade in dieser Zeit der Pandemie ist das zu Hause für viele Frauen und ihre Kinder kein sicherer Ort. Aber es gibt Hilfe und Unterstützung, auch für die Freund*innen und Angehörigen. Das finde ich ganz wichtig immer wieder zu sagen: Keine Frau ist alleine“, so Rahardjo weiter. Ziel der Aktion ist die Information und Sensibilisierung der Öffentlichkeit über und für die Situation von gewaltbetroffenen Frauen und ihren Kindern.

 

„Wenn wir darüber sprechen, dass fast jede 3. Frau in ihrem Leben von häuslicher Gewalt oder Partnergewalt betroffen ist, dann bricht es das Tabu, sich Hilfe zu suchen und über die erlebte Gewalt zu sprechen. Dann wird das Ausmaß der Gewalt deutlich und uns wird klar, dass Hilfsangebote und Schutzräume für Frauen und ihre Kinder eine dringende Notwendigkeit sind, die gut ausgestattet und finanziert sein müssen.“

 

Der von der UNO seit 1990 offiziell anerkannte Gedenktag geht zurück auf die Ermordung der drei Schwestern Mirabal, die am 25. November 1960 in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst nach monatelanger Folter getötet wurden. Sie waren im Untergrund tätig und beteiligten sich an Aktivitäten gegen den tyrannischen Diktator Trujillo. Der Mut der Mirabal-Schwestern bei ihrem Kampf gegen den Tyrannen gilt inzwischen als Symbol für Frauen weltweit, die nötige Kraft für das Eintreten gegen jegliches Unrecht zu entwickeln.

 

Weitere Informationen bei

Hannah Gleisner, Gleichstellungsbeauftragte Stadt Quickborn

Tel: 04106 611-274

Mail: gleichstellungsbeauftragte@quickborn.de

 

Zum 1. November 1993 haben die Eltern von Eike Kuhrcke das Pflegeheim in Breitenberg übernommen, sie hatten es aus einer Insolvenz heraus gekauft. „Schon am ersten Tag musste ich wegen fehlender Mitarbeiter mit helfen“, sagt Eike Kuhrcke, der damals ein Gymnasium in Itzehoe besuchte. Dienste nach der Schule und am Wochenende waren für ihn Alltag. Nach dem Abitur studierte er Wirtschaftsinformatik und wurde fast parallel, mit 19 Jahren, zum Geschäftsführer bestellt. 2003 übernahm er das Pflegeheim „Haus im Bramautal“ in Wrist. Zusammen bieten die Pflegebetriebe 66 Plätze, 35 davon in Breitenberg. Bei Übernahme gab es dort sogar 50 Plätze, da damals noch Doppelzimmer vorherrschten. In den Jahren wurde das Haus immer weiter modernisiert, es wurde aus- und angebaut.

– Quelle: https://www.shz.de/21464597 ©2020

Zum 1. November 1993 haben die Eltern von Eike Kuhrcke das Pflegeheim in Breitenberg übernommen, sie hatten es aus einer Insolvenz heraus gekauft. „Schon am ersten Tag musste ich wegen fehlender Mitarbeiter mit helfen“, sagt Eike Kuhrcke, der damals ein Gymnasium in Itzehoe besuchte. Dienste nach der Schule und am Wochenende waren für ihn Alltag. Nach dem Abitur studierte er Wirtschaftsinformatik und wurde fast parallel, mit 19 Jahren, zum Geschäftsführer bestellt. 2003 übernahm er das Pflegeheim „Haus im Bramautal“ in Wrist. Zusammen bieten die Pflegebetriebe 66 Plätze, 35 davon in Breitenberg. Bei Übernahme gab es dort sogar 50 Plätze, da damals noch Doppelzimmer vorherrschten. In den Jahren wurde das Haus immer weiter modernisiert, es wurde aus- und angebaut.

– Quelle: https://www.shz.de/21464597 ©202

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