HanseWerk begrüßt Wasserstoffstrategie der Landesregierung

Vorstandsvorsitzender Matthias Boxberger sieht gute Chancen für die Wasserstofftechnologie in Schleswig-Holstein
Vorstandsvorsitzender Matthias Boxberger sieht gute Chancen für die Wasserstofftechnologie in Schleswig-Holstein

24.10.2020 | Positiv hat sich die in Quickborn ansässige HanseWerk AG zur Wasserstoffstrategie der Landesregierung geäußert.

 

„Diese Strategie ist ein guter Schritt in die richtige Richtung. Allerdings müssen noch weitere Schritte folgen“, betonte Matthias Boxberger, Vorstandsvorsitzender der HanseWerk-Gruppe anlässlich der Vorstellung der Wasserstoffstrategie der schleswig-holsteinischen Landesregierung. So sei es im Angesicht der Größe des schleswig-holsteinischen Landeshaushaltes – gerade in Corona-Zeiten – ein starkes Bekenntnis, 30 Millionen Euro für den Start bereitzustellen. „Für den Aufbau einer Wasserstoffindustrie werden aber Milliardeninvestitionen von den verschiedenen Akteuren bereitgestellt werden müssen“, so Boxberger. Doch es sei möglich, diese Summen aufzubringen, wenn man bedenke, welche Summen bislang für die Energiewende und den Netzausbau aufgebracht worden seien.

„Das Hauptproblem beim Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft ist der hohe Strompreis, beziehungsweise es sind die vielen Steuern und Abgaben, die den Preis in die Höhe treiben“, so Boxberger. „Wer dem grünen Strom Vorfahrt geben will, muss die Steuern und Abgaben senken. Und genau dies hat der Bund in den letzten Jahren verschlafen.“

„Wir haben jetzt die Chance, grünen Wasserstoff aus heimischer Produktion zum Energieträger für Industrie und Mobilität zu machen!“, so Boxberger. Denn Wasserstoff werde insbesondere in zwei Bereichen eine wesentliche Rolle spielen. Zum einen im Schwerlastverkehr, um den CO2-Fußabruck der Mobilität weiter zu reduzieren, und zum anderen in der Industrie“, betonte Boxberger. Wichtig werde es sein, geeignete Standorte in Schleswig-Holstein zu identifizieren, an denen beide Bereiche bedient werden könnten, um Synergien zu schaffen. Sofern in Deutschland Wasserstoff in großem Maße produziert werden solle, sei Schleswig-Holstein dafür prädestiniert. Boxberger: „Wir haben hier genau den grünen Strom, mit dem man grünen Wasserstoff produzieren kann.“

Die HanseWerk-Gruppe
Die HanseWerk-Gruppe bietet ihren Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit Schwerpunkten im Netzbetrieb und dezentrale Energieerzeugung. Mehr als eine Million Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betrieben Energienetze. Als Partner der Energiewende hat das Unternehmen in den letzten Jahren mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu über 1.000 Heizanlagen, Blockheizkraftwerke sowie Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende, wie NEW 4.0, und ist einer der größten Ausbildungsbetriebe im Norden. Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie von über 340 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte wie das Schleswig-Holstein Musikfestival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz und Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

Zum 1. November 1993 haben die Eltern von Eike Kuhrcke das Pflegeheim in Breitenberg übernommen, sie hatten es aus einer Insolvenz heraus gekauft. „Schon am ersten Tag musste ich wegen fehlender Mitarbeiter mit helfen“, sagt Eike Kuhrcke, der damals ein Gymnasium in Itzehoe besuchte. Dienste nach der Schule und am Wochenende waren für ihn Alltag. Nach dem Abitur studierte er Wirtschaftsinformatik und wurde fast parallel, mit 19 Jahren, zum Geschäftsführer bestellt. 2003 übernahm er das Pflegeheim „Haus im Bramautal“ in Wrist. Zusammen bieten die Pflegebetriebe 66 Plätze, 35 davon in Breitenberg. Bei Übernahme gab es dort sogar 50 Plätze, da damals noch Doppelzimmer vorherrschten. In den Jahren wurde das Haus immer weiter modernisiert, es wurde aus- und angebaut.

– Quelle: https://www.shz.de/21464597 ©2020

Zum 1. November 1993 haben die Eltern von Eike Kuhrcke das Pflegeheim in Breitenberg übernommen, sie hatten es aus einer Insolvenz heraus gekauft. „Schon am ersten Tag musste ich wegen fehlender Mitarbeiter mit helfen“, sagt Eike Kuhrcke, der damals ein Gymnasium in Itzehoe besuchte. Dienste nach der Schule und am Wochenende waren für ihn Alltag. Nach dem Abitur studierte er Wirtschaftsinformatik und wurde fast parallel, mit 19 Jahren, zum Geschäftsführer bestellt. 2003 übernahm er das Pflegeheim „Haus im Bramautal“ in Wrist. Zusammen bieten die Pflegebetriebe 66 Plätze, 35 davon in Breitenberg. Bei Übernahme gab es dort sogar 50 Plätze, da damals noch Doppelzimmer vorherrschten. In den Jahren wurde das Haus immer weiter modernisiert, es wurde aus- und angebaut.

– Quelle: https://www.shz.de/21464597 ©202

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