Robert Hüneburg zeigt Makro-Aufnahmen in der Bahnhofs-Apotheke

Mit einer Großvergrößerung einer Makro-Aufnahme stellten Apotheken-Inhaberin Petra Lincke und Fotograf Robert Hüneburg die Ausstellung vor.
Mit einer Großvergrößerung einer Makro-Aufnahme stellten Apotheken-Inhaberin Petra Lincke und Fotograf Robert Hüneburg die Ausstellung vor.

22.7.2020 | Bislang kannte man Robert Hüneburg nur als Ortspolitiker, als engagierten Präsidenten des Lions-Clubs und als Organisator des „Fussi-Camps".  Jetzt hat der vielseitige Quickborner einen weiteren Aspekt seiner Aktivitäten sichtbar gemacht: In der Bahnhofs-Apotheke sind außergewöhnliche Bilder aus seinem Schaffen als Tierfotograf zu sehen.

 

Wie er anlässlich der Ausstellungseröffnung am Mittwoch verraten hat, geht er gern auf fotografische Jagd. Besonders die Großwild-Pirsch in Afrika hat ihm schon einige sehenswerte Fotos eingebracht – die „Big Five“ sind dabei schon (fast) nicht mehr das spektakulärste.
 
Allerdings mussten Fernreisen in diesem Jahr corona-bedingt unterbleiben, sodass sich sein Jagdrevier drastisch geändert hat:  Im eigenen Garten richtete er die Linse seiner hochwertigen Kamera auf heimische Insekten. Seine Lebengefährtin sorgt schon immer für eine insektenfreundliche Umgebung in ihrem Garten und in diesem Jahr hat auch das Wetter sehr oft mitgespielt - beides bildet die Grundlage für einige wirklich sehenswerte Aufnahmen.

 

Die besten davon sind ab sofort in der Bahnhofs-Apotheke im Forum zu sehen, und dies in einer ungewöhnlichen Form: In den (Leucht-) Rahmen über den Verkaufsregalen, die in anderen Apotheken häufig  für Werbeschilder genutzt werden, präsentiert Inhaberin Petra Lincke rund 15 Werke Hüneburgs. Besucher sollten also einen Blick nach oben werfen, um sich von den Nahaufnahmen farbenprächtiger Falter, graziler Fliegen und beeindruckender Blüten faszinieren zu lassen.

 

Begeistert berichtet Hüneburg von seinen Erfahrungen bei der Kombination dieser beiden fotografischen Disziplinen: „Tierfotografie ist ja schon speziell (die „Viecher“ wollen einfach nicht still halten), aber Makrofotografie hat es noch einmal in sich: Nicht jedes Insekt toleriert ein riesiges Objekt(iv) nur 3 cm vor der eigenen Nase, jedes kleine Wölkchen sorgt in diesem Mini-Bereich schon für dramatische Änderungen der Lichtverhältnisse und nicht nur jeder Windhauch reißt den mm-Bereich der Tiefenschärfe ins Unerreichbare!" Dass Hüneburg aber alle Probleme lösen kann, beweist die Austellung.
 
Die Bilder bleiben einige Monate hängen. Auch Nicht-Kunden können die Apotheke betreten, um sich die Fotos anzuschauen - in Corona-Zeiten aber mit mit Mund-Nasen-Maske.


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Kommentare: 1
  • #1

    Jonathan Hüneburg (Mittwoch, 22 Juli 2020 22:31)

    Schicke Fotos