Kulturverein zieht positive Bilanz

Gruppenfoto mit Vorstand und Beirat in Zeiten der Krise: Ann-Kristin Schäcke, Irene Lühdorff, Olaf Pralle, Henning Meyn, Margreth Cotterell, Johannes Schneider, Bettina Schneider, Ehepaar Schröder und Michael Unger (v.l.)
Gruppenfoto mit Vorstand und Beirat in Zeiten der Krise: Ann-Kristin Schäcke, Irene Lühdorff, Olaf Pralle, Henning Meyn, Margreth Cotterell, Johannes Schneider, Bettina Schneider, Ehepaar Schröder und Michael Unger (v.l.)

7.6.2020 | Eine sehr positive Bilanz für das Jahr 2019 konnte der Vorsitzende Johannes Schneider bei der Mitgliederversammlung des Kulturvereins präsentieren. Und auch für 2020 sind trotz Corona-Krise noch diverse Maßnahmen geplant. Ein neuer Beirat wird die Arbeit in Zukunft unterstützen.

Schneider freute sich, als erster Verein in Quickborn nach dem Lock-Down wieder zu einer Versammlung eingeladen zu haben. Immerhin 21 der 30 Mitglieder hatten sich im Raum Himmelmoor der Stadtwerke eingefunden - natürlich unter Einhaltung der Hygieneregeln. Als Gast konnte Schneider Quickborns Ersten Stadtrat Bend Weiher begrüßen, Bürgervorsteher Henning Meyn war als Mitglied anwesend.

 

Statt des ursprünglich geplanten Auftritts einer Schüler-Ballettgruppe  eröffnete Bettina Schneider die Veranstaltung mit einem bebilderten Streifzug  durch die Quickborner „Kulturlandschaft", die maßgeblich vom Kulturverein geprägt wird.

 

Nicht ohne Stolz konnte Schneider in seiner detaillierten Bilanz auf insgesamt 18 Veranstaltungen im Jahre 2019 verweisen. Highlights waren der Auftritt der großen Sängerin Angelika Kirchschlager und ihres Begleiters Prof. Robert Lehrbaumer mit der „Orgellieder-Reise" und eine pianistische Reise mit Jasmin Böttger und Günther Brackmann, die unter dem Motto „Von Salzburg bis New Orleans" einen Classic-Jazz Crossover präsentierten.

 

Darüber hinaus gab es mehrere Veranstaltungen zu heimatlichen Themen: Eine Hommage anlässlich des 200. Geburtstages des niederdeutschen Dichters Klaus Groth, zwei Abende zum Gedenken an den Quickborner Komponisten Artur Grenz sowie eine Veranstaltung zum Andenken an die Satirikerin und Lyrikerin Sibille Brenner, die einen Großteil ihres Lebens in Quickborn verbracht hat. Einen Bezug zur Eulenstadt gab es auch beim Vortrag des Pastors Dr. Jens-Martin Kruse, der unter dem Titel „Quickborn, Vatikan und zurück" über seine Begegnungen mit den Päpsten Bendikt und Franziskus berichtete. Bei zahlreichen Veranstaltungen gab es Kooperationen mit anderen Quickborner Organisationen wie den Freunden der Kammermusik, der Musikschule , der Kirchenmusik der ev. Kirche und der Kathl. Kirche.

 

Besonders intensiv war die Zusammenarbeit Olaf Pralle vom Kamphuis: Gemeinsam mit der Musikkneipe lud der Kulturverein an 12 „Kult-Donnerstagen" zu Jazz-Veranstaltungen ein. Ein gesellschaftliches Ereignis war der 2. Sommer-Jazz, der im Seegarten Restaurant stattfand. Schneider drückte die Hoffnung aus, dass bald auch wieder Veranstaltungen auf dem Helenenhof stattfinden können, der wegen baulicher Einschränkungen zur Zeit nicht zur Verfügung steht. Er dankte der anwesenden Inhaberin Margreth Cotterell für die Gastfreundschaft z.B. bei der ersten Sommer-Jazz-Veranstaltung.

 

Geplante Veranstaltungen 2020

Allen Widrigkeiten zum Trotz plant der Kulturverein für den Rest des Jahres ein Fülle von Veranstaltungen:

o 25. Juli: Sommer-Jazz im Seegarten-Restaurant

o 27. August: Beatrice reszat im Kamphuis

o 4. September: Lyriker Timo Brandt ”Lyrik und Orgel" mit Michael Schmult

o 8. Oktober: Autorenlesung mit Dr. Peter Wenners anlässlich der Volksabstimmung über die Deutsch-Dänische Grenze vor 100 Jahren „Scleswig-Holstein und Dänemark, Geschichte im Spiegel der Literatur"

o 27. Oktober: Illustrierter Vortrag von Reiner Lehberger über das Buch „Die Schmidts - ein Jahrhundertpaar"

o 29. Oktober: Tom Shaka im Kamphuis

o 14. November: „Hommage Kurt Tucholsky" mit der Schauspielerin Dorit Meyer-Gastell

o 6. Dezember: Adventlicher Jazz-Frühschoppen im Kamphuis

 

Auch für 2021 sind schon einige Veranstaltungen in Vorbereitung.  Darüber hinaus will sich der Kulturverein gemeinsam mit den Stadtwerken und der Stadtjugendpflege der Verschönerung der Verteilerkästen in der Stadt widmen. Und auch die Schaffung einer Kunst- und Kultur-Begegnungsstätte  in Quickborn  sowie die Organisation der „Himmelmoor Kultur- und Kunsttage Quickborn" möchte der Verein voranbringen.

 

Angesichts dieser beeindruckenden Bilanz und eines ausgeglichenen Kassenberichtes, der von der Schatzwartin Ann Kristin Schäcke vorgetragen wurde, war es kein Wunder, dass die Mitglieder einstimmig (bei Enthaltung des Vorsitzenden) den Vorstand (dem als 2. Vorsitzende Irene Lühdorff angehört) entlasteten.

 

Neuer Beirat

Zur Entlastung des Vorstandes ist ein Beirat gebildet worden, der in der Versammlung vorgestellt wurde. Ihm gehören aktuell an: Margreth Cotterell, Henning Meyn, Bettina Schneider, das Ehepaar Schröder und Michael Unger.

 

Zum Abschluss erinnerte Irene Lühdorff in einem kleinen Vortrag daran, dass Quickborn 2023 sein 700-jähriges Jubiläum feiern kann. Sie mahnte an, dass möglichst bald mit den Vorbereitungen für die entsprechenden Feierlichkeiten begonnen werden müsse. 2024 würde sich dann unmittelbar das 50jährige Stadt-Jubiläum anschließen.

 

Bettina Schneider unterstützte ihren Vater Johannes Schneider mit einem bebilderten Vortrag über die „Kulturlandschaft Quickborn"
Bettina Schneider unterstützte ihren Vater Johannes Schneider mit einem bebilderten Vortrag über die „Kulturlandschaft Quickborn"

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