Diskussion über „Frauen in Afghanistan"

Der Kieler Journalist Reinhard Pohl ist einer der Referenten
Der Kieler Journalist Reinhard Pohl ist einer der Referenten

13.2.2020 PI/EM  | Welche Rechte haben Frauen in Afghanistan? Welche Zukunft haben Frauen dort? Frauen sind die Hälfte der Bevölkerung, ihnen gehört die Hälfte des Himmels. Aber gehört ihnen auch die Hälfte des Landes, die Hälfte der Macht? Anlässlich des Weltfrauentages will sich der Caritas Migrationsdienst mit der Situation, der Vergangenheit und der Zukunft  in Afghanistan beschäftigen.


Die Rechte der Frauen in Afghanistan sind schon immer umstritten. Verschiedene Regierungen, verschiedene Bewegungen kämpften in einer Reihe von Kriegen und Bürgerkriegen nicht nur um Land und Rohstoffe. Immer ging es auch um die Position von Frauen in der Gesellschaft, um Bildung und Arbeit, um gleiche oder weniger Rechte für Frauen und Mädchen.


Jetzt spitzt sich die Situation wieder zu. Die westlichen Truppen wollen sich aus dem Land zurückziehen. Die Regierung ist zerbrechlich, Regierungsgegner wie die Taliban bekämpfen auch die Rechte der Frauen. Gleichzeitig leben mehr als Hunderttausend afghanische Frauen in Deutschland, haben hier ein anderes Gesellschaftssystem mit allen Vorteilen und Nachteilen kennen gelernt. Sie sind für die Frauen in Afghanistan auch ein Fenster zur Welt.


Wie sieht die Zukunft für Frauen und Mädchen in Afghanistan aus? Und was wollen afghanische Frauen in Deutschland dafür tun, sich gegenseitig und auch den Frauen in Afghanistan zu helfen?


Es referieren Leila Rastagar und Reinhard Pohl.
Mittwoch, den  4. März, 18 Uhr
, Gemeindehaus St. Marien, Kurzer Kamp 2, Quickborn
Veranstalter: Caritas-Migrationsdienst
; Anmeldung / Infos: Anđa Ždravac-Vojnović


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