Musikschule präsentiert „Grenz-Erfahrungen"

Artur Grenz im Alter von etwa 40 Jahren, als er das zur Aufführung kommende Streichquartett schrieb
Artur Grenz im Alter von etwa 40 Jahren, als er das zur Aufführung kommende Streichquartett schrieb

9.11.2019 | In einem Streichquartett-Konzert, welches am Volkstrauertag (17. November 2019 um 17.00 Uhr) im Artur-Grenz-Saal stattfindet, können die Quickborner eine weitere „Grenz-Erfahrung“ machen – und zwar gleich doppelt.

 

David Grenz, Bratschist wie sein Großvater, spielt u.a. das Streichquartett Nr. 2 op. 8 aus dem Jahre 1948 von Artur Grenz. Mit ihm treten Christian Gutekunst und Boris Zikorsky (Violinen) sowie Meike Hansen (Violoncello) auf. Die Musiker kennen sich u.a. aus dem Bundesjugendorchester und haben schon viele besondere Projekte realisiert. So schreibt der erste Geiger Christian Gutekunst: „2010 führte die Camerata Kiel gleich zweimal die Musik für Streicher op.2 von Artur Grenz auf. Seine Musik erschien mir damals schon so fesselnd, dass die Freude nun umso größer ist, endlich auch sein Streichquartett bekannt zu machen. Weil der erste Satz des Quartetts auch das "BACH"-Motiv thematisch zitiert und kunstvoll verarbeitet, stellen wir dem Werk zwei Stücke aus der Kunst der Fuge von Johann Sebastian Bach voran.“

 

Nach der Pause wird das Ensemble dann das beliebte 14. Streichquartett Franz Schuberts mit dem Untertitel "Der Tod und das Mädchen" interpretieren. Schon im Frühjahr 2019 fanden ja bereits zwei Aufführungen mit Werken des Quickborner Komponisten Artur Grenz statt, der in diesem Jahr 110 Jahre alt geworden wäre. Mit diesem Konzert, welches in Zusammenarbeit mit der Musikschule der Stadt Quickborn realisiert wird, findet das Grenz-Jubiläumsjahr seinen würdigen Abschluss. Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei, die Musiker freuen sich über Spenden.


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