Kulturverein zieht positive Bilanz / Der alte Vorstand ist auch der neue

Bleiben an der Spitze des Kulturvereins: Vorsitzender Johannes Schneider, Stellvertreterin Irene Lühdorff (l.) und Schatzmeisterin Ann-Kristin Schäcke
Bleiben an der Spitze des Kulturvereins: Vorsitzender Johannes Schneider, Stellvertreterin Irene Lühdorff (l.) und Schatzmeisterin Ann-Kristin Schäcke

7.6.2019 | Im Vorfeld hatten der Kunstvereins-Vorsitzende Johannes Schneider und seine Stellvertreterin Irene Lühdorff noch öffentlich nach ihren Nachfolgern gesucht, aber bei der Mitgliederversammlung drängte niemand in die Ämter und so wurde der gesamte Vorstand einstimmig in seinen Ämtern bestätigt.

Für Insider wie Bürgervorsteher Henning Meyn, selbst Mitglied im Verein, kam dies nicht überraschend. Zum einen wurden die von den  Vorstandsmitgliedern angeführten Altersgründe für einen Rückzug (beide sind über 80 Jahre) durch den sehr lebendigen und kompetenten Auftritt während der Mitgliederversammlung als rein formal empfunden. Zum anderen zog Schneider in seinem Rechenschaftsbericht eine beeindruckende Bilanz, die jedem der anwesenden 15 Mitglieder deutlich gemacht haben, dass Nachfolger in große Fußstapfen treten würden.

Für 2018 konnte Schneider auf insgesamt 16 Projekte und Veranstaltungen verweisen. So huldigte der Kulturverein mit dem  "Sinfunikunzert" der Niederdeutschen Sprache, präsentierte sehr erfolgreich den „Sommer-Jazz" und in Zusammenarbeit mit den Freunden der Kammermusik mit „I Vocalisti" geistliche Chormusik. Höhepunkt war im April der Auftritt der weltberühmten Kammersängerin Angelika Kirchschlager aus Wien. Etabliert wurde die Reihe „Kult-Donnerstag", die im Kamphuis Blues, Jazz und Comedy präsentiert.

 

Auch 2019 konnten bereits zahlreiche Veranstaltungen angeboten werden, darunter  eine pianistische Reise mit Jasmin Böttger und Günther Brackmann und und dem Titel „Matten Has" eine Verneigung vor dem großen niederdeutschen Dichter Klaus Groth. Am 27. Juli steht wieder Sommer-Jazz auf dem Programm, dieses Mal im Restaurant Seegarten. Die angeschobene Veranstaltungsreihe „Musik am Nachmittag" wird unter Federführung der Musikschule realisiert.

 

Wie Irene Lühdorff berichtete will der Verein für 2020 einen neuen Anlauf nehmen, wieder den „Markt der Möglichkeiten" zu realisieren. Außerdem stehen schon jetzt geistliche Konzerte und diverses Lesungen auf dem Programm.

 

Ach ja: In seinen Schlussworten rief Schneider die Mitglieder dazu auf, auch weiterhin Interessenten für die Vorstandsaufgabe zu finden. Sie könnten ihre Aufgabe auch vor Ende der neuen regulären zweijährigen Amtszeit übernehmen.


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