Brücke Himmelmoorchaussee bis März 2019 gesperrt

11.10.2018 | In diesen Tagen haben die Bauarbeiten für die neue Brücke über die Pinnau im Verlauf der Himmelmoorchaussee begonnen. Erst im März 2019 wird die Brücke wieder für den Fahrzeugverkehr zur Verfügung stehen - wenn alles gut geht!


Wie die Stadt mitteilte, enstpricht die Brücke nicht mehr den heute gültigen Vorschriften und muss zwingend erneuert werden. Planmäßig wurde die Baustelle am 1. Oktober eingerichtet. Ein früherer Start war seitens der Unteren Naturschutzbehörde, die in dem Bereich Zuständigkeiten hat, untersagt worden, da die Pinnau und ihre Uferbereiche in einer Breite von jeweil 10 m als FFH – Schutzgebiet (Fauna-Flora-Habitat) ausgewiesen sind.


Nachdem sich der Bau wegen eines defekten Baggers zunächst noch einmal verzögert hatte, hat der Abriss der alten Brücke inzwischen begonnen. Anschließend wird im zweiten Schritt die Gewässersohle neu profiliert, Ende Oktober folgen die Gründungsarbeiten für neue Widerlager. Die Fertigung der neuen Brückenplatte ist für Anfang Dezember geplant, die auch noch vor Weihnachten betoniert werden soll. Nach Abschluss der erforderlichen Isolierarbeiten soll Mitte Januar 2019 dann mit der Herstellung der Kappen begonnen werden. Mitte Februar werden die Geländer montiert und abschließend bis etwa Mitte März Arbeiten an Fahrbahn und Nebenflächen auf, vor und hinter der Brücke durchgeführt.


Uwe Scharpenberg, Leiter des Fachbereiches Tiefbauten und Kommunalbetriebe bei der Stadt: „Alle Zeitangaben setzen voraus, dass es keine größeren witterungsbedingten Unterbrechungen  gibt. Gemäß Auflagen der Unteren Naturschutzbehörde müssen die Arbeiten aber auf jeden Fall bis Anfang Mai beendet sein."

 

Für alle Verkehrsteilnehmer gilt also bis auf weiteres die Umleitung über Schulweg, Pinneberger Straße, Marktstraße und Klingenberg.

 

Wie Bürgermeister Thomas Köppl in einem Pressegespräch erläuterte, sei der Einsatz einer Fertigbrücke nicht in Frage gekommen, weil damit die notwendige Tragfähigkeit für Feuerwehr, Rettungsdienste und den landwirtschaftlichen Verkehr nicht sichergestellt werden könne. Außerdem wäre der für die Montage dann notwendige Einsatz großer Kräne in dem unwegsamen Gelände nicht möglich gewesen. Die neue Brücke in konventioneller Bauweise kostet rund 500.000 Euro.


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Kommentare: 1
  • #1

    jon Secada (Samstag, 13 Oktober 2018 12:35)

    .... was für neue Vorschriften sind das......?? und wie waren die "alten".....??

    fragt JJ