775.000 Euro Fördergeld für die Sanierung der Waldschule

13.10.2018 | Freude im Rathaus: Für die Sanierung und den Ausbau der Waldschule kann die Stadt eine Förderung bis zu rund 775.000 Euro erhalten. Das Land hat das Projekt in seine Prioritätenliste  für das Förderprogramm „Impuls 2030" aufgenommen, mit dem entsprechende Maßnahmen gefördert werden sollen.

 

Damit kann die Verwaltung nach einem Schnellschuss einen ersten Erfolg verzeichnen: Nach Inkrafttreten der Förderrichtlinie im Mai 2018 hatten die Schulträger nur bis Ende Juni Zeit, Projekte anzumelden. Eine Beratung in den Gremien der Stadt war in dieser kurzen Zeit - und das unmittelbar nach der Kommunalwahl - nicht möglich, so Fachbereichsleiter Burkhard Arndt. Deshalb
wurde vom Bürgermeister vorsorglich eine Teilsanierung der Waldschule beim
Land angemeldet.


Über die Aufnahme in die Prioritätenliste hat das Land jAnfang Oktober entschieden und zwischenzeitlich mitgeteilt, dass die Waldschule eine Förderung bis zu 775.000 Euro erhalten kann.


Die Stadt hat jetzt ein Jahr Zeit, zunächst eine Grundentscheidung über die
Durchführung zu treffen sowie die Maßnahme dann konkret zu planen und anschließend einen Förderantrag im vorgegebenen Rahmen bei der Investitions-
bank zu stellen. Das Projekt soll im November im Ausschuss für Bildung, Kultur
und Freizeit beraten werden.

Bei den Planungen wird nicht nur die Sanierung der vorhandenen Gebäude auf dem Programm stehen, wegen der zunehmenden Nachmittagsbetreuung soll auch der Ersatz der provisorischen Mittagessen-Ausgabe gegen eine richtige Mensa geprüft werden. Fest steht auf jeden Fall, so Arndt, dass der Hauptbau aus den 50er-Jahren mit seinem besonderen Charme erhalten bleiben soll. „Die Waldschule wird eine Waldschule bleiben!" Schon im Herbst 2022 muss die Maßnahme abgeschlossen sein, um die Fördergelder wirklichn kassieren zu können.


Ein strammer Zeitplan. Und bei aller Freude über die zugesagte Förderung: Die zugesagten 775.000 Euro machen gerade einmal 17 % der gesamten angemeldeten Investitionssumme von 4,5 Millionen aus, den großen Rest muss Quickborn selbst stemmen. Und das angesichts einer noch immer bestehenden Haushaltssperre.

 


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Kommentare: 1
  • #1

    Ingolf Fahrenbruch (Samstag, 13 Oktober 2018 19:32)

    Na klar woher die geplanten (tatsächliche Kosten öffentlicher Auftraggeber... Ihr kennt das ja) 3.6 Millionen Euro kommen sollen?Quickborn braucht an allen Ecken Straßeninstandhaltung. Hier wird seit Jahren nichts investiert. Dafür gibt's ja auch keine Förderung. Egal der Anwohner zahlt es am Ende. Lässt euch also weiter feiern. Ein Hoch auf die Förderung. Unser Bürgermeister ist ein wahrer Held und wird mit seinen unglaublichen Erfolgen doch eigentlich eher in der Bundespolitik gebraucht. Wie kann man nur so toll sein.