Konzert zur Erinnerung an den 9. November

Seit 1988 sind die Grenzgänger im In- und Ausland unterwegs
Seit 1988 sind die Grenzgänger im In- und Ausland unterwegs

6.10.2018 | Wie in den vergangenen Jahren will der Träger- und Förderverein Henri-Goldstein-Haus auch in diesem Jahr wieder an den 9. November erinnern,  einen besonderen Tag in Deutschlands Geschichte. Mit ihrem Programm „Lieder zum 9. November" werden auf Einladung des Vereins am 3. November 2018 um 19:00 Uhr im Artur-Grenz-Saal die „Die Grenzgänger“ auftreten.
 
Mit der Weigerung der Kieler und Wilhelmshavener Matrosen, noch einmal in den längst verlorenen Krieg hinaus zu fahren,  endete vor einhundert Jahren der erste Weltkrieg. Der Versuch der Admiralität, den Aufstand blutig  zu unterdrücken, führte zur Revolution: Frauenwahlrecht, Pressefreiheit, Gewerkschaften und vieles mehr sind bis heute die Errungenschaften vom 9. November 1918.
 
„Die Grenzgänger” spüren den Liedern und Gedichten nach, die während der November-Revolution auf der Straße und den ersten Kabarettbühnen der Weimarer Republik entstanden. Sie wurden fündig im 1914 gegründeten Deutschen Volksliedarchiv und dem deutschen Kabarettarchiv. Welche Träume und Hoffnungen, der am Ende durch Freikorpssoldaten blutig niedergeschlagenen Revolution, wirken bis heute?
 
Darüber hinaus wagt das mehrfach mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnete Bremer Ensemble einen Ausblick auf den 9. November in der deutschen Geschichte. Von der Ermordung des Paulskirchen-Abgeordneten Robert Blum während der 1848er Revolution, über den Hitler-Putsch 1923, die Reichs-Progrom-Nacht 1938 bis zum Mauerfall am 9. November 1989.
 
Jens-Olaf Nuckel:„Das wird – wie in den vergangenen Jahren – ein besonderes Ereignis in Quickborn und wir freuen uns auf viele Zuschauer und Zuhörer."
 


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