Katholiken feierten mit vielen Gästen das Ausländerfest

Traditionell gehört der Bauchtanz zu den Höhepunkten des Ausländerfestes
Traditionell gehört der Bauchtanz zu den Höhepunkten des Ausländerfestes

30.9.2018 | Am Sonnabend, dem 22. September, stand für die Stadt und Umgebung, nach dem Eulenfest, ein weiterer gesellschaftlicher Höhepunkt vor der Tür: Die katholische Kirchengemeinde St. Marien feierte wieder mit allen Freunden und Bürgern dieser Stadt und der Umgebung  das Fest der Nationen, das  „Ausländerfest“.

 

Gemeindemitglieder aus über 20 Nationen gestalteten wieder an ihren Ständen das über die Grenzen der Stadt hinaus bekannte Fest mit typischen Spezialitäten ihrer Länder, Musik, Tanz, Gesang und anderen künstlerischen Darbietungen. Zum ersten Male war in diesem Jahr das Land Ghana mit dabei.

„Tausende Menschen strömten wieder zusammen, um gemeinsam und farbenfroh zu feiern. Ein wunderbares und immer wieder beindruckendes Schauspiel friedlichen Zusammenlebens", freute sich Pressesprecher Johannes Schneider.


Die Erlöse aus dem Fest sind in diesem Jahr gedacht für die Unterstützung des Klarissinnen Kosters in Eritrea, einem Schulbau in Ghana und dem Projekt „Partnerschaft gesunde Welt“ in Uganda. 

Das Fest begann mit einem Hochamt, das von Pfarrer Heiko Kiehn gemeinsam mit dem emeritierten  Pfarrer Heinrich Hülsmann, dem Gründes des Festes, und drei weiteren Priestern aus verschiedenen Nationen zelebriert wurde.
Das Fest begann mit einem Hochamt, das von Pfarrer Heiko Kiehn gemeinsam mit dem emeritierten Pfarrer Heinrich Hülsmann, dem Gründes des Festes, und drei weiteren Priestern aus verschiedenen Nationen zelebriert wurde.
Mehrere Chöre aus verschiedenen Nationen sorgten für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes
Mehrere Chöre aus verschiedenen Nationen sorgten für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes

Eine Plakette an der Kirche erinnert an die Anfänge des Festes. Entstanden ist das Fest 1983 aus dem Bedürfnis, all die vielen Ausländern, die vor mehr als 35 Jahren nach Quickborn kamen, um Arbeit zu finden, in einem verbindenden Fest zusammenzuführen. Der Name „Ausländerfest“ ist geblieben und das Fest ist heute ein Mittelpunkt gesellschaftlichen Lebens in der Stadt.

Es ist eine christliche Feststellung – und heute bedeutungsvoller denn je - : „In der Kirche gibt es keine Fremden und in Quickborn wurde das Wort „Ausländer“ von Anfang an ausschließlich mit positiven Inhalten versehen“. Das hat heute im Angesicht der bei uns angekommenen Flüchtlinge umso mehr Gültigkeit. „Wir freuen uns, wenn alle diese Menschen mit ihrem schweren Schicksal bei uns wieder mitfeiern werden", so Pressesprecher Johannes Schneider.

Die Pfafinder servierten in ihrer Jurte alkoholfreie Cocktails
Die Pfafinder servierten in ihrer Jurte alkoholfreie Cocktails
Spezialitäten aus vielen Ländern wurden auf dem Fest angeboten ...
Spezialitäten aus vielen Ländern wurden auf dem Fest angeboten ...
In der Cafeteria wartete ein umfangreiches Kuchen-Buffet auf die Besucher
In der Cafeteria wartete ein umfangreiches Kuchen-Buffet auf die Besucher
Pfarrer Heiko Kiehn kündigte den Auftritt der Bauchtänzerinnen an
Pfarrer Heiko Kiehn kündigte den Auftritt der Bauchtänzerinnen an
Viele Fans verfolgten das vielseitige das Musikprogramm
Viele Fans verfolgten das vielseitige das Musikprogramm
Mit Swing-Klassikern begeisterte "The Greenhorns", die Big Band der Quickborner Musikschule, unter Leitung von Franz-Peter Könen das Publikum, darunter auch Bürgervorsteher Henning Meyn.
Mit Swing-Klassikern begeisterte "The Greenhorns", die Big Band der Quickborner Musikschule, unter Leitung von Franz-Peter Könen das Publikum, darunter auch Bürgervorsteher Henning Meyn.
”Punch´n Judy" servierten zwei Stunden lang Rock, Metal und Folk vom Feinsten
”Punch´n Judy" servierten zwei Stunden lang Rock, Metal und Folk vom Feinsten

Passend zum Anlass, einem Fest der Kirche, hier die B-Connected mit dem Song „Son of a Preacherman"


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