Diakonie feierte Sommerfest der Kulturen

Versammelt am Grill: Einige der Flüchtlinge zusammen mit ehrenamtlichen Betreuern und Betreuerinnen und Hauptamtlichen der Diakonie
Versammelt am Grill: Einige der Flüchtlinge zusammen mit ehrenamtlichen Betreuern und Betreuerinnen und Hauptamtlichen der Diakonie

22.7.2018 | Ein fröhliches Treiben war das am Sonnabend im idyllischen Innenhof des Ev-Luth. Gemeindehauses in der Ellerauer Straße: Rund 200 Flüchtlinge hatten sich zusammen mit Betreuerinnen und Betreuern aus Quickborn eingefunden, um unter dem organisatorischen Dach der Diakonie gemeinsam ein Sommerfest zu feiern.

 

Gekommen waren sowohl Asylbewerber als auch Migranten, die sich schon gut in Quickborn integriert haben, wie Christian Rohde, Leiter der Diakonie in Quickborn, berichtete. Unterstützt wurde er an diesem Nachmittag von seiner Mitarbeiterin Mirija Mullikas, der Ehrenamtskoordinatorin in der  Migrationssozialarbeit für Quickborn. Aber auch zahlreiche ehrenamtliche Helfer und Helferinnen waren natürlich dabei, als ihre „Schützlinge" zum Feiern zusammenkamen. So wurden Gisela Peschel und Winfried Deckers immer wieder herzlich begrüßt. Der ehemalige Ehrenamtskoordinator Matthias Wittig und Hassam Katabi, ein Syrer, der schon lange in Quickborn lebt und sich hier auch engagiert, unterhielten sich angeregt mit Bürgervorsteher Henning Meyn, der - man muss schon sagen: natürlich! - auch bei dieser Veranstaltung vorbeischaute und das  Gespräch suchte. Pastor Florian Niemöller wurde ein wenig traurig, weil es wohl das letzte Mal war, dass im Garten des Gemeindehauses gefeiert werden konnte, denn nach Fertigstellung des neuen Gemeindehauses wird das marode alte Gebäude abgerissen und es entstehen hier vermutlich Wohngebäude.

 

Dem Spaß tat es dieses Mal aber keinen Abbruch. Und da kann man über die unterschiedlichen Kulturen meinen, was man will: Grillen ist Männersache! Zumindest waren die drei Grills fest in der Hand der männlichen Fest-Besucher.  Die Frauen hatten dafür leckere Beilagen und süße Nachtisch-Varianten mitgebracht. Viel Spaß hatten die kleinen BesucherInnen mit der Hüpfburg.

 

Insgesamt ein gutes Beispiel für erfolgreiche Sozialarbeit der kirchlichen Organisationen  - auch die katholische Caritas ist ja sehr aktiv - und der engagierten ehrenamtlichen Helfer.

Bürgervorsteher Henning Meyn (M.) machte sich  persönlich ein Bild und suchte das Gespräch - hier mit Matthias Wittig (l.) und Haissam Katabi
Bürgervorsteher Henning Meyn (M.) machte sich persönlich ein Bild und suchte das Gespräch - hier mit Matthias Wittig (l.) und Haissam Katabi
Für die kleinen Besucher war im Garten eine Hüpfburg aufgebaut
Für die kleinen Besucher war im Garten eine Hüpfburg aufgebaut
Zum Abschluss gab es ein Tänzchen ....
Zum Abschluss gab es ein Tänzchen ....

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