Diakonie startet Interkulturellen Garten

Gemeinsam mit Flüchtlingen bei der Arbeit: Mirija Mullikas (2.v.l.), Maren Treu (Mitte) und Ingrid Cloyd-Nuckel (2.r) sowie Christian Rohde (hinten rechts)
Gemeinsam mit Flüchtlingen bei der Arbeit: Mirija Mullikas (2.v.l.), Maren Treu (Mitte) und Ingrid Cloyd-Nuckel (2.r) sowie Christian Rohde (hinten rechts)

14.7.2018 | Gestern noch lag ein großer Stapel Abfallholz auf dem Grundstück, im nächsten Frühjahr soll hier Gemüse aus aller Herren Länder wachsen: Im Rahmen ihrer Flüchtlingsarbeit richtet die Diakonie gerade in der Kleingartenkolonie Engelskamp einen ”Interkulturellen Garten" ein.

 

Fleißige Helfer der auch von der Diakonie betriebenen "Werkstatt" hatten zuvor das brüchige Gartenhäuschen eingerissen, dass auf der Parzelle stand. Und am Sonnabend rückte dann ein Trupp Geflüchtete an, um "Klar Schiff" zu machen. Mit klaren Anweisungen koordinierte Projektleiterin Maren Treu, die sich schon seit vielen Jahren ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagiert, die Arbeiten. Eingefunden hatte sich als Helferin auch die ehemalige SPD-Ratsfrau Ingrid Cloyd-Nuckel - ganz privat, wie sie betonte. Aber eine besondere Überraschung hatte sie denn doch mitgebracht: Von Ihrem Mann gestaltete Schilder, die über das Projekt informieren. Diakonie-Mitarbeiterin Mirija Mullikas: „Dieses Jahr wird wahrscheinlich damit vergehen, das Land urbar zu machen, bevor dann im Frühjahr die neue Saat ausgebracht wird." Wie Uwe Heyn, 1. Vorsitzender des Kleingärtnervereins Quickborn e.V. , berichtete, unterstützt der Verein das Projekt und wird noch in diesem Jahr einen Fachmann für Baumschnitt vorbeischicken, um die alten Obstbäume in Form zu bringen. Die vier Parzellen, die jetzt von der Diakonie gepachtet wurden, waren längere Zeit nicht bewirtschaftet worden.

 

Christian Rohde, Leiter der Diakonie in Quickborn:„Von den vier Parzellen werden drei zur Bewirtschaftung an Flüchtlingsfamilien vergeben, eine wird als Gemeinschaftsfläche gepflegt und zur Verfügung stehen. Bei der Auswahl der Familien haben wir - unabhängig vom Status - darauf geachtet, dass möglichst viele Familienmitglieder von unserem Angebot profitieren können und wir auch übezeugt sind, dass die Familien es sinnvoll und mit Engagemnt nutzen werden. Mit dem Interkulturellen Garten leisten wir einen weiteren Beitrag, um Flüchtlingen in Quickborn gut zu integrieren."


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Kommentare: 1
  • #1

    Christian Rohde (Sonntag, 15 Juli 2018 13:49)

    Sehr geehrter Herr Kuchel,
    ein schöner Artikel, vielen Dank!! Aber nicht unerwähnt sollte bleiben, dass das Projekt im Rahmen unseres bürgerschaftlichen Engagements in Quickborn, vertreten durch das Willkommen-Team-Quickborn (e.V.) , realisiert werden wird. Alle packen mit an uns so funktioniert das dann auch.....
    Herzliche Grüße und einen schönen Sontag Christian Rohde.