Chyla (FDP): An wie vielen Sitzungen der Fluglärmschutzkommission hat Köppl tatsächlich teilgenommen?

11.7.2018 | Neue Runde im Streit um die Quickborner Präsenz in der Fluglärmschutzkommission: Nachdem die FDP die Aufstellung eines eigenen Kandidaten mit dem mangelnden persönlichen Engagement Bürgermeisters Köppls begründet hatte, hatte Köppl die Vorwürfe empört zurückgewiesen. Jetzt antwortet für die Liberalen Robert Chyla, der seinerzeit unterlegene Kandidat.

Unter der Überschrift „Seit Jahren kontinuierliche und konstruktive Mitarbeit in der Fluglärmkommission" hatte Köppl darauf verwiesen, dass der letzte umfassende Bericht zur Fluglärmproblematik am 30. Januar 2017 zur Fortschreibung der Lärmaktionsplanung durch die Ratsversammlung beschlossen wurde.

Chyla: „Allein nach dem 30. Januar 2017 gab es acht Sitzungen der Fluglärmschutzkommission. Nicht mit einem einzigen Wort deutet Köppl auch nur an, ob er persönlich bei diesen Sitzungen anwesend war oder von Stadtrat Hensel vertreten wurde. Irgendeinen Bericht des Bürgermeisters  zu diesen Sitzungen gab es offensichtlich nicht. Darüber hinaus ist auch erkennbar kein Erfolg festzustellen, dass der Fluglärm für die Quickborner Bürger weniger geworden wäre."

 

Chyla erinnert daran, dass in der Presse zu lesen gewesen sei „Bürgermeister fordert Widerstand gegen Fluglärm", dies sei allerdings VOR der Bürgermeisterwahl gewesen. Bei einer Veranstaltung in Hasloh am 26. März 2017, über die die Presse unter der Überschrift „Steigender Fluglärm sorgt für Frust: Hasloher Bürger machen sich Luft" berichtet habe, sei Köppl jedenfalls nicht anwesend gewesen.

 

Chyla weist darauf hin, dass der Frsut zu Recht bestehe. Nicht nur die Zahl der Flugbewegungen insgesamt habe zugenommen, auch der prozentuale Anteil der Flugabwicklungen über Quickborn habe zugenommen und einen Höchstwert von 45,1 % (Mai 2018) erreicht. Darüber hinaus habe seit Beginn des Jahres 2017 die Zahl der Flachstarter stark zugenommen,


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