1. Spatenstich für 4. Bauabschnitt des „Blumenviertels"

Die Vier von der Baustelle: Bürgermeister Köppl, Jeannine Müller (Stadtwerke Quickborn), LEG-Geschäftsführer Burkhard Schmütz und Patrick Frahm, Geschäftsführer der Tief- und Straßenbau Nord GmbH
Die Vier von der Baustelle: Bürgermeister Köppl, Jeannine Müller (Stadtwerke Quickborn), LEG-Geschäftsführer Burkhard Schmütz und Patrick Frahm, Geschäftsführer der Tief- und Straßenbau Nord GmbH

27.6.2018 | Nach drei Jahren der Vorbereitung wurde heute der 1. Spatenstich für die Erschließung des 4. Bauabschnitts des „Blumenviertels" in Quickborn-Heide gefeiert.

 

„Mit diesem Spatenstich läuten wir den letzten Abschnitt in der Gesamtentwicklung des neuen Wohngebiets Blumenviertel mit annähernd 200 Wohneinheiten ein“, so Burkhard Schmütz, Geschäftsführer der LEG Entwicklung GmbH. Die LEG ist Eigentümerin und Erschließungsträgerin des Areals. Schmütz betonte die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Quickborn, die in jeder Planphase nicht nur die gemeinsame Umsetzung der Stadtgestaltung, sondern auch die heutigen Wohnanforderungen im Blick hatte. Bereits jetzt hätten sich mehrere hundert Kaufinteressenten vormerken lassen, die Verträge stehen kurz vor dem Abschluss.

 

Die jetzt begonnenen Erschließungsarbeiten umfassen eine rund 4,4 Hektar große Fläche südlich der Grundstücke Bahnstraße 104 bis 122. Hier werden 40 Baugrundstücke zur überwiegenden Bebauung mit Einfamilien- und Doppelhäusern geschaffen, am Gebietseingang an der Lilienstraße errichtet ein Eigentümer ein zweigeschossiges Mehrfamilienhaus. In der Summe werden im 4. Bauabschnitt etwa 60 Wohneinheiten entstehen. Ab Oktober 2018 können die Eigentümer über eine Baustraße mit dem Hochbau beginnen. Der Endausbau der Straßen, Wege und Grünflächen erfolgt dann nach weitgehende Fertigstellung der Gebäude voraussichtlich Anfang 2020.

 

„Das Blumenviertel hat sich in kurzer Zeit zu einem attraktiven Wohngebiet entwickelt, neue Nachbarschaften sind entstanden,“ zeigt sich Bürgermeister Thomas Köppl von der Entwicklung erfreut. Bei der Gebietsentwicklung hat sich für die Stadt Quickborn bewährt, dass die Umsetzung in zeitlich gestaffelten Bauabschnitten erfolgt ist, um die Auswirkungen auf die soziale Infrastruktur abzudämpfen. Man bleibt aber weiterhin aktiv, um die steigende Nachfrage nach Kita-Plätzen zu decken. Die LEG stellt der Stadt für diese Zwecke daher kostenfrei ein Baugrundstück an der Lilienstraße zur Verfügung, auf dem eine temporäre Kita- Einrichtung mit zwei Gruppen projektiert ist. Nach Ablauf von zehn bis 15 Jahren hat die Stadt dann die Möglichkeit, das Grundstück zu verkaufen oder die Kita dort weiterzuführen.


Bedeutsames städtebauliches Element des Blumenviertels ist die durchgängig verlaufende Grünzone, welche die Bauabschnitte durchzieht und miteinander verbindet. Mit diesem letzten Abschnitt wird die Verbindung zum Lerchenweg geschaffen: Es wird zukünftig möglich sein, zu Fuß oder mit dem Rad abseits der Hauptstraßen von der Friedrichsgaber Straße bis zur Rosenkehre zu gelangen. Von dort ist auch eine unmittelbare fußläufige Verbindung zur zukünftigen S-Bahn-Haltestelle Tanneneck gegeben. „Die gute verkehrliche Erreichbarkeit ist ein entscheidender Erfolgsgarant dieses Baugebietes,“ ist sich Bürgermeister Köppl sicher.

Bürgermeister Thomas Köppl lobte die gute, schon seit Jahrzehnten bestehende Zusammenarbeit mit der LEG, die schon für die Entwicklung des Stadtzentrums verantwortlich war.
Bürgermeister Thomas Köppl lobte die gute, schon seit Jahrzehnten bestehende Zusammenarbeit mit der LEG, die schon für die Entwicklung des Stadtzentrums verantwortlich war.
LEG-Geschäftsführer Burkhard Schmütz freute sich besonders, dass seine Gesellschaft die Grundstücke trotz der attraktiven Lage im Hamburger Umland zu moderaten Grundstückspreisen von durchschnittlich 285 Euro/qm anbieten konnte.
LEG-Geschäftsführer Burkhard Schmütz freute sich besonders, dass seine Gesellschaft die Grundstücke trotz der attraktiven Lage im Hamburger Umland zu moderaten Grundstückspreisen von durchschnittlich 285 Euro/qm anbieten konnte.

In den Jahren 2013 bis 2017 wurden bereits drei Bauabschnitte östlich und südwestlich des neuen Abschnittes erschlossen. Der Endausbau des dritten Abschnitts „Tulpenweg" wurde im letzten Jahr vollendet. Aufgrund der zügigen Durchführung der ersten drei Abschnitte konnten die Grundstücke schnell bebaut werden und die Häuser bezogen werden.


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