Info-Tafel zu den Ursprüngen Quickborns enthüllt

Klaus H. Hensel, Irene Lühdorff und Thomas Dänecke enthüllten die Informationstafel (v.l.)
Klaus H. Hensel, Irene Lühdorff und Thomas Dänecke enthüllten die Informationstafel (v.l.)

6.6.2018 | Woher hat Quickborn eigentlich seinen Namen? Aufklärung liefert jetzt eine Informationstafel, die an historischer Stelle enthüllt wurde. Die Idee hatte Thomas Dänecke, Vorsitzender der Senioren-Union, der auf die Unterstützung von Irene Lühdorff, der Leiterin der VHS-Geschichtswerkstatt, zählen konnte.

 

Der Erste Stadtrat Klaus H. Hensel dankte während der kleinen Zeremonie nicht nur den Initiatoren, sondern auch der Stadtverwaltung und der Werbewerkstatt von Z, die das Projekt unterstützt haben. Jetzt also steht auf der kleinen Insel an der Einmündung Schulstraße/Harkheider Weg die Informationstafel.

 

Hier befand sich jahrhundertelang ein Brunnen mit einem kleinen Teich, der „Börn" genannt wurde. Börn ist ein altes Wort für „Born" = Brunnen. An dieser Wasserstelle tränkten die Bauern ihr Vieh, ihren lebendigen Besitz, das sie „Quick" nannten. „Quick" heißt noch heute im Englischen „lebendig", bei uns hat sich die Bedeutung in „quicklebendig" erhalten. Irene Lühdorff: „Diese Erklärung für den Namen 'Quickborn' hat Jürgen Hünke, der viel über die Geschichte der Stadt geforscht hat, herausgefunden."

 

Den Börn muss es schon lange vor der ersten urkundlichen Erwähnung der Stadt im Jahre 1323 gegeben haben. Der Teich diente nicht nur den örtlichen Bauern als Tränke für ihr Vieh, sondern auch den Herden, die auf dem Weg nach Hamburg durch die Siedlung getrieben wurden, um die dortige Bevölkerung mit Fleisch zu versorgen. Der Amtsvorsteher Johann Nicolas Donath (1839 - 1897) wollte das Gewässer als Feuerlöschteich ausbauen lassen, doch im Jahre 1911 wurde der Teich zugeschüttet.

So sah der Börn um das Jahr 1909 aus


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