Quickborn übernimmt Verwaltung Elleraus

Historischer Händedruck: Elleraus Bürgermeister Eckart Urban und Quickborns Bürgermeister Thomas Köppl  begrüßen die Zusammenarbeit
Historischer Händedruck: Elleraus Bürgermeister Eckart Urban und Quickborns Bürgermeister Thomas Köppl begrüßen die Zusammenarbeit

1.5.2018 | Nachdem Ellerau bereits der Übernahme der Verwaltung durch Quickborn zugestimmt hatte, hat jetzt auch die Ratsversammlung der Eulenstadt grünes Licht gegeben.

 

Zu diesem besonderen Anlass war Elleraus Bürgermeister Eckart Urban mit einer kleinen Delegation in das Quickborner Parlament gekommen. Bürgervorsteher Henning Meyn hieß die Gäste herzlich willkommen.

 

Der 1. Stadtrat Klaus Hensel berichtete in seiner Einleitung zum Tagesordnungspunkt „Mögliche Verwaltungsgemeinschaft mit der Gemeinde Ellerau - Abgabe eines verbindlichen Angebotes"  von einem Gespräch mit einem Ellerauer Bürger, der während der vorangegangenen Diskussionen im Quickborner Hauptausschuss die rechte Begeisterung vermisst hatte. Hensel:„Das täuscht. Wir freuen uns!" Er betonte, dass die geplante Lösung beiden Seiten Vorteile bringen würde.

 

Die FDP-Fraktionsvorsitzende Annabell Krämer bedauerte, dass sich Ellerau vor 10 Jahren für Norderstedt als Partner entschieden habe. Sie gestand, dass sich die FDP Im Hauptausschuss noch der Stimme enthalten habe. Grund seien keine grundsätzlichen Bedenken gewesen, aber die Quickborner Politiker seien den hiesigen Bürgern verpflichtet und es habe damals noch Beratungsbedarf bestanden. Inzwischen habe es einen regen Mail-Verkehr mit dem Bürgermeister gegeben und noch kurz vor der Sitzung habe Köppl in einem Treffen mit der Fraktion weitere Auskünfte gegeben, so dass die Bedenken weitgehend ausgeräumt seien. Die FDP sehe jetzt die Chancen höher als die Risiken. Deshalb stimme die FDP jetzt für Vereinbarung.

 

Auch die SPD-Fraktionsvorsitzende Astrid Huemke begrüßte die Verwaltungsgemeinschaft und hieß Ellerau herzlich willkommen.

 

Bürgermeister Thomas Köppl sieht in der Zusammenarbeit eine wichtige Weichenstellung für beide Kommunen. Es handele sich um ein Zukunftsmodell: Die kleinere Gemeinde behalte ihre politische Souveränität und ihre Identität, die größere könne zugunsten beider Partner ihre Verwaltung wirtschaftlicher gestalten.

 

Elleraus Bürgermeister Urban brachte den Wunsch zum Ausdruck, dass Ellerau einen mindestens ebenso guten Service erhalte wie bislang von Norderstedt.  Er sei zuversichtlich, dass die offenen Fragen in den paar Wochen seiner verbleibenden Amtszeit geklärt werden könnten. Er freue sich auf die Zusammenarbeit ab Mitte nächsten Jahres.

 

Nach so viel Euphorie war es nicht verwunderlich, dass am Ende alle Ratsmitglieder  der geplanten Verwaltungsgemeinschaft mit Ellerau zustimmten.

 

 

 

 

 

 

 

 


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