SPD favorisiert Rettungszentrum mit Polizeiwache in der Nähe der Feuerwache

Die SPD-Fraktionsvorsitzende Astrid Huemke und Ratsherr Karl-Heinz Marrek stellten ihre Vorschläge vor Ort vor.
Die SPD-Fraktionsvorsitzende Astrid Huemke und Ratsherr Karl-Heinz Marrek stellten ihre Vorschläge vor Ort vor.

11.4.2018 | Die Diskussion in der SPD Quickborn zielt seit Jahren daraufhin, in Quickborn ein Rettungszentrum in zentraler Lage zu bauen. Darüber hinaus unterstützt die SPD alle Initiativen, die Polizeistation wieder an einen zentralen Standort in Quickborn zurückzuholen. Beides hat sie jetzt in einem Pressegespräch vor Ort erläutert.

 

Die SPD hält es grundsätzlich für sinnvoll, Rettungsdienste und Polizei an einem Standort in einem Rettungszentrum zusammenzufassen. Nach Ansicht der SPD Quickborn könnte dies ein Standort an der Marktstraße in der Nähe der Quickborner Feuerwache sein. In zentraler Lage und mit Anschluss an die wichtigen Verkehrsachsen befindet sich dort ein noch unbebautes Grundstück, das nach Ansicht der SPD Quickborn alle Voraussetzungen für den Standort einer Polizeiwache erfüllen könnte


 „Wenn wir es richtig gut anpacken“, so Karl-Heinz Marrek, SPD-Ratsherr, “können wir hier nicht nur alle baulichen Anforderungen der Polizei erfüllen, sondern auch die Voraussetzungen für die Ansiedlung weiterer Rettungsdienste schaffen.“  Damit könnte eine langjährige Forderung der SPD Quickborn nach einem zentralen Quickborner Rettungszentrum konkrete Gestalt annehmen. Einem Rettungszentrum, in dem in örtlicher Nähe alle wesentlichen Quickborner Rettungs- und Sicherheitsdienste, wie Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen, angesiedelt sind. „Durch die Nähe zu den sicherheitstechnischen Diensten der Stadtwerke,“ so Karl-Heinz Marrek weiter,“ ist der von der SPD vorgeschlagene Standort geradezu ideal.“

Für die SPD ist natürlich auch die Finanzierungsfrage von Bedeutung. Astrid Huemke, SPD- Fraktionsvorsitzende, sieht hier Möglichkeiten von Landes- und Bundeszuschüssen. „Aber auch wenn Quickborn einen Teil der Finanzierung übernehmen müsste“, so Astrid Huemke, “könnten wir die Finanzierung durch entsprechende Mieteinnahmen langfristig abdecken.“

Die SPD wird unmittelbar nach der Kommunalwahl die notwendigen Anträge für die Beratung in den neu gewählten Quickborner Stadtrat einbringen. „Wie gehen davon aus, dass wir für eine Realisierung die notwendigen Mehrheiten im neuen Stadtrat erhalten“, gibt sich Astrid Huemke optimistisch.

Die SPD Quickborn denkt aber noch weiter. Für Julian Huemke, SPD-Kandidat bei der Kommunalwahl, wäre eine Entscheidung für eine Polizeistation in unmittelbarer Nähe der Feuerwache nicht nur der Kern sondern der erste wichtige Schritt für ein Quickborner Rettungszentrums. „Unser Ziel ist“, so Julian Huemke, “ ein für ganz Quickborn und Umgebung geltendes, abgestimmtes und alle wichtigen Einrichtungen der Gefahrenabwehr umfassendes Sicherheitskonzept.“ Und weiter: „Wir müssen in Rettungs- und Sicherheitsfragen auch über die Stadtgrenzen hinausdenken, dann wird die Stadt Quickborn auch seinen überörtlichen Aufgaben und Funktionen gerecht.“ Hierzu gehöre ein klar strukturiertes zukunftsweisendes Sicherheitskonzept.

 

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Das Quickborner Tageblatt hat in seiner Berichterstattung über die SPD-Pläne  eine Stellungnahme des CDU-Vorsitzenden Bernd Weiher berücksichtigt. Hier


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