Köppl: Kein Recycling-Hof, nur ein paar Müllcontainer

27.3.2018 | In Quickborn soll es keinen Recycling-Hof geben, es wird lediglich über die zeitweilige Aufstellung von Containern für die Sperrmüll-Abfuhr nachgedacht. Das erläuterte Bürgermeister Thomas Köppl auf Anfrage der CDU

während der letzten Ratsversammlung.

 

Vor kurzem hatte der Bericht einer Regionalzeitung für Aufsehen gesorgt, dass die GAB  Gesellschaft für Abfallwirtschaft und Abfallbehandlung des Kreises Pinneberg neben dem Standort in Tornesch im Kreis einen zweiten Standort für einen Recyclinghof suche. Dafür käme auch Quickborn in Frage.

 

Die CDU nutzte jetzt die Ratsversammlung, um mit einer Anfrage an Bürgermeister Thomas Köppl für Klarheit zu sorgen. Hier die Original-Fragen und -Antworten.

 

1.     Sind der Verwaltung die Pläne der GAB bekannt, einen 2. Recyclinghof in Quickborn zu errichten?

Pläne zur Errichtung eines 2. Recyclinghofes in Quickborn sind nicht bekannt. Thema eines Gesprächstermin war, einen möglichen Standort für eine temporäre, ambulante Sperrmüllannahme zu finden.
 
2.     Wenn ja, welche näheren Informationen liegen zu diesen Punkten vor?
2.1.           Welche(r) Standort(e) ist (sind) konkret geplant?
 
Mögliche Standorte könnten vielleicht sein
a)   Das Grundstück hinter dem Containerstandort Güttloh (zwischen Güttloh und Renzeler Straße) – jedoch weniger geeignet, da erheblicher Aufwand für Herrichtung und Befestigung
b)   Die straßenseitige Parkplatzfläche vor dem Sporthotel am Harksheider Weg
 
2.2.           Auf welche Größe (qm) soll die Einrichtung ausgelegt werden?
 
Es gibt noch keine konkreten Pläne. Der Flächenbedarf ist davon abhängig, wieviel Container zum Einsatz kommen sollen.
 
2.3.           Soll dort alles angenommen werden, was jetzt in Tornesch auch angenommen wird, z.B. Sperrmüll, Hausmüll, Papier, Gartenabfälle, Elektroschrott, Bauschutt, Metalle und Sondermüll?
 
Dies ist noch nicht konkretisiert. In dem Gesprächstermin wurde überlegt, eventuell Container für Sperrmüll, Elektroschrott, Bauschutt und Metalle zu stellen.
 
2.4.           Ist beabsichtigt das Material vor Ort zu sortieren?
 
Die Annahme muss in getrennten Containern erfolgen
 
2.5.           Wie lange soll es dort lagern?
 
Gar nicht. Erste Überlegungen gehen von einer temporären Annahme aus, z. B. Samstags von 09:00 bis 14:00 Uhr alle 14 Tage. Die Container sollten vor Annahmebeginn gestellt und unmittelbar anschließend am selben Tag wieder abtransportiert werden.
 
2.6.           Welche Zeitplanung gibt es?
 
Keine. Es handelt sich um Überlegungen. Die GAB sucht seit einiger Zeit mögliche Standorte im Kreis für eine temporäre Sperrmüllnannahme, um die zum Teil sehr erheblichen Wartezeiten an der Anlage in Tornesch-Ahrenlohe für die Bürger zu reduzieren. Auch verkürzen solche dezentralen Annahmestellen die Anfahrtszeiten und –strecken.
 
2.7.           Welche planerischen Voraussetzungen müssten geschaffen werden?
 
Standortabhängig: Emissionsanalyse; Erreichbarkeit; Kapazität; …
 
2.8.           Wann wird die Politik in das Verfahren eingebunden?
 
Sobald zum einen die Wünsche der GAB zum Umfang vorliegen und zum anderen eventuelle Standorte auf Umsetzbarkeit überprüft wurden, d. h. wenn in eine konkrete Planung eingestiegen werden soll.
 
 

 


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Kommentare: 1
  • #1

    Heiko (Samstag, 28 April 2018 11:26)

    Braucht ja auch keiner. Wir fahren gerne unseren Müll durch die Gegend. Wenn es nicht verboten wäre sollten alle mal den Rathausplatz als Ablageort nutzen. Nurmal so, um zu zeigen wie die Politik von unserem unfähigen CDU Bürgermeister ganz gezielt an den Bedarfen der Quickborner vorbei geht.