Feuerwehr lud Flüchtlinge zum Brandschutzseminar ein

In Quickborn wurde erstmalig ein „Brandschutz-Seminar für Flüchtlinge“ in der örtlichen Feuerwache durchgeführt, an dem ca. 15 Flüchtlinge sowie 2 Betreuer aus Quickborn und der näheren Umgebung teilnahmen.


Geplant und erarbeitet wurde dieses Seminar durch die Ehrenamtskoordinatorin des Diakonischen Werkes Hamburg/Südholstein Frau Mullikas, den Feuerwehrmann Eric Asmuth und die beiden Gerätewarte der Feuerwehr Quickborn, Daniel Hafemann und Tim Readwin. Für diese Veranstaltung wurde von den Feuerwehrleuten eine PowerPoint Präsentation erstellt, die sowohl in Deutsch als auch in der jeweiligen Landessprache dargestellt wurde.


Der Schwerpunkt des Seminars lag darin, den Flüchtlingen vorbeugendes Verhalten zum Brandschutz, das Absetzen eines Notrufs sowie das richtige Nutzen der Sicherheitseinrichtungen als auch das Erkennen und richtige Deuten der Schilder wie Fluchtwege, Feuerlöscher, Verbotsschilder usw. zu erläutern.


Nach dem ersten Teil der Theorie konnten die Teilnehmer das bis hierhin Erläuterte in Ruhe überdenken und sich Fragen überlegen, die im Anschluss beantwortet wurden. Im zweiten Teil der Theorie ging es hauptsächlich um das richtige Verhalten bei einem Brandausbruch. Hier noch einmal im Besonderen das Absetzen des Notrufs, die gegenseitige Unterstützung der Bewohner sowie die Informationsweitergabe an die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte.


Nach der Theorie gingen die Teilnehmer in die Fahrzeughalle, um sich dort die Technik, sowohl für Brandeinsätze als auch die Technische Hilfe, von den beiden Gerätewarten erklären und zeigen zu lassen. So konnten die Teilnehmer selbst einmal die Gerätschaften in die Hand nehmen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie anstrengend die Arbeit mit eben diesen sein kann. Und sie bekamen die Möglichkeit, sich selber einmal eine Fluchthaube, wie sie im Brandfalle zur Evakuierung eingesetzt wird, aufzusetzen.


Und da nach der Theorie die richtige Praxis auch nicht fehlen darf, ging es im Anschluss auf den Hof der Feuerwache, wo für die Teilnehmer eine Feuerstelle in Form einer gasbefeuerten Anlage aufgebaut wurde. Hier wurden die Teilnehmer im Umgang mit Feuerlöschern unterwiesen, welches nach kurzer Unsicherheit der Teilnehmer mit Bravour und viel Engagement sehr souverän gemeistert wurde. Zum Ende des Seminares wurde den Teilnehmern noch eine Fettexplosion vorgeführt, die ihnen laut eigener Aussage sehr imponiert hat, da sie mit dieser Reaktion so nicht gerechnet haben.


Am Ende des Seminartages bleibt festzuhalten, dass alle Teilnehmer sowohl viel an Erkenntnissen mitgenommen haben, aber auch der Spaß an diesem Seminar nicht zu kurz gekommen ist. Die Feuerwehr ist sich sicher, dass die Teilnehmer jetzt im Falle eines Falles gerüstet sind und wissen, wie sie sich richtig zu verhalten haben.

„Aufstand gegen die Abstraktion“ heißt eine Ausstellung mit Druckgrafiken, die der Quickborner Kunstverein von morgen an in seinen Räumen Kieler Straße 149 zeigt. Gewidmet ist die spektakuläre Schau der Künstlergruppe Zebra, deren kunsthistorische Bedeutung unbestritten ist. Zur Vernissage morgen Abend um 19 Uhr, kommen mit Dieter Asmus einer der Gründer und mit Peter Fahrenkrug ein ambitionierter Sammler. Beide werden in die Ausstellung einführen und stehen den Besuchern für Gespräche zur Verfügung.

Anfang der 1960er Jahre gierte der Kunstmarkt nach abstrakten Werken – in der Malerei ebenso wie in der Bildhauerei. Die Abwendung vom Gegenständlichen galt als intellektuell und hochwertig.  Noch heute gehören Tachsimus und Action Painting zu den  wichtigsten Stilrichtungen dieser Zeit. Da wurde gekleckst und getröpfelt, gespritzt und getupft – der Hunger der Sammler  war groß. Mitte des Jahrzehnts wagte eine kleine Künstlergruppe den Widerstand, wehrte sich dagegen, den Geschmack der Massen zu bedienen, um kommerziell erfolgreich zu sein. Der Neue Realismus ist Markenzeichen der Gruppe Zebra. Deren Mitglieder entwickelten eine gemeinsame stilistische Grundlage um erst Gegenstände und später Figuren wieder stärker in den Blickpunkt zu rücken, sie dabei aber bildnerisch neu zu entwickeln und zu definieren. Maler wie Pablo Picasso und Francis Bacon dienten  als Vorbilder.

Bis heute gelten Dieter Asmus, Peter Nagel, Dietmar Ullrich und Nikolaus Störtenbecker als die bedeutendsten Vertreter des Neuen Realismus. Sie alle sind oder waren  der Gruppe Zebra zuzuordnen und integrierten in ihre Kunst die Stilmittel der Fotografie. Darüber hinaus konzentrierten sie sich bei der Bildkomposition auf die Mittelachse und beschränkten sich auf eine funktionale Sicht.

Die Bildhauer der Gruppe Zebra schworen kostbaren Werkstoffen wie Marmor und Bronze ab. Ihr Material war eher Polyesterharz. Die Figuren sind typischerweise lebensgroß und stehen dem Betrachter gegenüber. Auf eine individuelle künstlerische Handschrift verzichtenen Maler und Bildhauer gleichermaßen, setzten aber Farbe gezielt als Stilmittel ein. Noch heute sind sich die Anhänger des neuen Realismus zumindest über die Grundlagen einig. Allerdings sind viele inzwischen einen eigenen künstlerischen Weg gegangen. Das hat zur Folge, dass sich in den späteren Arbeiten die individuelle Sichtweise stärker ausprägte.

Romy Rölicke, Vorsitzende des Quickborner Kunstvereins, übernimmt am Freitag die Begrüßung der Gäste. Wer sich für die Werkschau interessiert, ist zur Teilnahme an der Eröffnungsveranstaltung eingeladen. Wer die Ausstellung zu einem späteren Zeitpunkt besuchen möchte, hat auch dazu Gelegenheit, denn anders als bei anderen Schauen des Kunstvereins bleibt diese bis zum 8. Oktober geöffnet. Zu sehen ist sie am 30. September und 7. Oktober, von 14 bis 18 Uhr, am 1. und 8. Oktober, 11 bis 16 Uhr, sowie vom 3. bis 6. Oktober, 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, anmelden muss man sich nicht.

– Quelle: https://www.shz.de/17949576 ©2017

„Aufstand gegen die Abstraktion“ heißt eine Ausstellung mit Druckgrafiken, die der Quickborner Kunstverein von morgen an in seinen Räumen Kieler Straße 149 zeigt. Gewidmet ist die spektakuläre Schau der Künstlergruppe Zebra, deren kunsthistorische Bedeutung unbestritten ist. Zur Vernissage morgen Abend um 19 Uhr, kommen mit Dieter Asmus einer der Gründer und mit Peter Fahrenkrug ein ambitionierter Sammler. Beide werden in die Ausstellung einführen und stehen den Besuchern für Gespräche zur Verfügung.

Anfang der 1960er Jahre gierte der Kunstmarkt nach abstrakten Werken – in der Malerei ebenso wie in der Bildhauerei. Die Abwendung vom Gegenständlichen galt als intellektuell und hochwertig.  Noch heute gehören Tachsimus und Action Painting zu den  wichtigsten Stilrichtungen dieser Zeit. Da wurde gekleckst und getröpfelt, gespritzt und getupft – der Hunger der Sammler  war groß. Mitte des Jahrzehnts wagte eine kleine Künstlergruppe den Widerstand, wehrte sich dagegen, den Geschmack der Massen zu bedienen, um kommerziell erfolgreich zu sein. Der Neue Realismus ist Markenzeichen der Gruppe Zebra. Deren Mitglieder entwickelten eine gemeinsame stilistische Grundlage um erst Gegenstände und später Figuren wieder stärker in den Blickpunkt zu rücken, sie dabei aber bildnerisch neu zu entwickeln und zu definieren. Maler wie Pablo Picasso und Francis Bacon dienten  als Vorbilder.

Bis heute gelten Dieter Asmus, Peter Nagel, Dietmar Ullrich und Nikolaus Störtenbecker als die bedeutendsten Vertreter des Neuen Realismus. Sie alle sind oder waren  der Gruppe Zebra zuzuordnen und integrierten in ihre Kunst die Stilmittel der Fotografie. Darüber hinaus konzentrierten sie sich bei der Bildkomposition auf die Mittelachse und beschränkten sich auf eine funktionale Sicht.

Die Bildhauer der Gruppe Zebra schworen kostbaren Werkstoffen wie Marmor und Bronze ab. Ihr Material war eher Polyesterharz. Die Figuren sind typischerweise lebensgroß und stehen dem Betrachter gegenüber. Auf eine individuelle künstlerische Handschrift verzichtenen Maler und Bildhauer gleichermaßen, setzten aber Farbe gezielt als Stilmittel ein. Noch heute sind sich die Anhänger des neuen Realismus zumindest über die Grundlagen einig. Allerdings sind viele inzwischen einen eigenen künstlerischen Weg gegangen. Das hat zur Folge, dass sich in den späteren Arbeiten die individuelle Sichtweise stärker ausprägte.

Romy Rölicke, Vorsitzende des Quickborner Kunstvereins, übernimmt am Freitag die Begrüßung der Gäste. Wer sich für die Werkschau interessiert, ist zur Teilnahme an der Eröffnungsveranstaltung eingeladen. Wer die Ausstellung zu einem späteren Zeitpunkt besuchen möchte, hat auch dazu Gelegenheit, denn anders als bei anderen Schauen des Kunstvereins bleibt diese bis zum 8. Oktober geöffnet. Zu sehen ist sie am 30. September und 7. Oktober, von 14 bis 18 Uhr, am 1. und 8. Oktober, 11 bis 16 Uhr, sowie vom 3. bis 6. Oktober, 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, anmelden muss man sich nicht.

– Quelle: https://www.shz.de/17949576 ©2017

„Aufstand gegen die Abstraktion“ heißt eine Ausstellung mit Druckgrafiken, die der Quickborner Kunstverein von morgen an in seinen Räumen Kieler Straße 149 zeigt. Gewidmet ist die spektakuläre Schau der Künstlergruppe Zebra, deren kunsthistorische Bedeutung unbestritten ist. Zur Vernissage morgen Abend um 19 Uhr, kommen mit Dieter Asmus einer der Gründer und mit Peter Fahrenkrug ein ambitionierter Sammler. Beide werden in die Ausstellung einführen und stehen den Besuchern für Gespräche zur Verfügung.

Anfang der 1960er Jahre gierte der Kunstmarkt nach abstrakten Werken – in der Malerei ebenso wie in der Bildhauerei. Die Abwendung vom Gegenständlichen galt als intellektuell und hochwertig.  Noch heute gehören Tachsimus und Action Painting zu den  wichtigsten Stilrichtungen dieser Zeit. Da wurde gekleckst und getröpfelt, gespritzt und getupft – der Hunger der Sammler  war groß. Mitte des Jahrzehnts wagte eine kleine Künstlergruppe den Widerstand, wehrte sich dagegen, den Geschmack der Massen zu bedienen, um kommerziell erfolgreich zu sein. Der Neue Realismus ist Markenzeichen der Gruppe Zebra. Deren Mitglieder entwickelten eine gemeinsame stilistische Grundlage um erst Gegenstände und später Figuren wieder stärker in den Blickpunkt zu rücken, sie dabei aber bildnerisch neu zu entwickeln und zu definieren. Maler wie Pablo Picasso und Francis Bacon dienten  als Vorbilder.

Bis heute gelten Dieter Asmus, Peter Nagel, Dietmar Ullrich und Nikolaus Störtenbecker als die bedeutendsten Vertreter des Neuen Realismus. Sie alle sind oder waren  der Gruppe Zebra zuzuordnen und integrierten in ihre Kunst die Stilmittel der Fotografie. Darüber hinaus konzentrierten sie sich bei der Bildkomposition auf die Mittelachse und beschränkten sich auf eine funktionale Sicht.

Die Bildhauer der Gruppe Zebra schworen kostbaren Werkstoffen wie Marmor und Bronze ab. Ihr Material war eher Polyesterharz. Die Figuren sind typischerweise lebensgroß und stehen dem Betrachter gegenüber. Auf eine individuelle künstlerische Handschrift verzichtenen Maler und Bildhauer gleichermaßen, setzten aber Farbe gezielt als Stilmittel ein. Noch heute sind sich die Anhänger des neuen Realismus zumindest über die Grundlagen einig. Allerdings sind viele inzwischen einen eigenen künstlerischen Weg gegangen. Das hat zur Folge, dass sich in den späteren Arbeiten die individuelle Sichtweise stärker ausprägte.

Romy Rölicke, Vorsitzende des Quickborner Kunstvereins, übernimmt am Freitag die Begrüßung der Gäste. Wer sich für die Werkschau interessiert, ist zur Teilnahme an der Eröffnungsveranstaltung eingeladen. Wer die Ausstellung zu einem späteren Zeitpunkt besuchen möchte, hat auch dazu Gelegenheit, denn anders als bei anderen Schauen des Kunstvereins bleibt diese bis zum 8. Oktober geöffnet. Zu sehen ist sie am 30. September und 7. Oktober, von 14 bis 18 Uhr, am 1. und 8. Oktober, 11 bis 16 Uhr, sowie vom 3. bis 6. Oktober, 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, anmelden muss man sich nicht.

– Quelle: https://www.shz.de/17949576 ©2017

 

„Aufstand gegen die Abstraktion“ heißt eine Ausstellung mit Druckgrafiken, die der Quickborner Kunstverein von morgen an in seinen Räumen Kieler Straße 149 zeigt. Gewidmet ist die spektakuläre Schau der Künstlergruppe Zebra, deren kunsthistorische Bedeutung unbestritten ist. Zur Vernissage morgen Abend um 19 Uhr, kommen mit Dieter Asmus einer der Gründer und mit Peter Fahrenkrug ein ambitionierter Sammler. Beide werden in die Ausstellung einführen und stehen den Besuchern für Gespräche zur Verfügung.

Anfang der 1960er Jahre gierte der Kunstmarkt nach abstrakten Werken – in der Malerei ebenso wie in der Bildhauerei. Die Abwendung vom Gegenständlichen galt als intellektuell und hochwertig.  Noch heute gehören Tachsimus und Action Painting zu den  wichtigsten Stilrichtungen dieser Zeit. Da wurde gekleckst und getröpfelt, gespritzt und getupft – der Hunger der Sammler  war groß. Mitte des Jahrzehnts wagte eine kleine Künstlergruppe den Widerstand, wehrte sich dagegen, den Geschmack der Massen zu bedienen, um kommerziell erfolgreich zu sein. Der Neue Realismus ist Markenzeichen der Gruppe Zebra. Deren Mitglieder entwickelten eine gemeinsame stilistische Grundlage um erst Gegenstände und später Figuren wieder stärker in den Blickpunkt zu rücken, sie dabei aber bildnerisch neu zu entwickeln und zu definieren. Maler wie Pablo Picasso und Francis Bacon dienten  als Vorbilder.

Bis heute gelten Dieter Asmus, Peter Nagel, Dietmar Ullrich und Nikolaus Störtenbecker als die bedeutendsten Vertreter des Neuen Realismus. Sie alle sind oder waren  der Gruppe Zebra zuzuordnen und integrierten in ihre Kunst die Stilmittel der Fotografie. Darüber hinaus konzentrierten sie sich bei der Bildkomposition auf die Mittelachse und beschränkten sich auf eine funktionale Sicht.

Die Bildhauer der Gruppe Zebra schworen kostbaren Werkstoffen wie Marmor und Bronze ab. Ihr Material war eher Polyesterharz. Die Figuren sind typischerweise lebensgroß und stehen dem Betrachter gegenüber. Auf eine individuelle künstlerische Handschrift verzichtenen Maler und Bildhauer gleichermaßen, setzten aber Farbe gezielt als Stilmittel ein. Noch heute sind sich die Anhänger des neuen Realismus zumindest über die Grundlagen einig. Allerdings sind viele inzwischen einen eigenen künstlerischen Weg gegangen. Das hat zur Folge, dass sich in den späteren Arbeiten die individuelle Sichtweise stärker ausprägte.

Romy Rölicke, Vorsitzende des Quickborner Kunstvereins, übernimmt am Freitag die Begrüßung der Gäste. Wer sich für die Werkschau interessiert, ist zur Teilnahme an der Eröffnungsveranstaltung eingeladen. Wer die Ausstellung zu einem späteren Zeitpunkt besuchen möchte, hat auch dazu Gelegenheit, denn anders als bei anderen Schauen des Kunstvereins bleibt diese bis zum 8. Oktober geöffnet. Zu sehen ist sie am 30. September und 7. Oktober, von 14 bis 18 Uhr, am 1. und 8. Oktober, 11 bis 16 Uhr, sowie vom 3. bis 6. Oktober, 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, anmelden muss man sich nicht.

– Quelle: https://www.shz.de/17949576 ©2017

„Aufstand gegen die Abstraktion“ heißt eine Ausstellung mit Druckgrafiken, die der Quickborner Kunstverein von morgen an in seinen Räumen Kieler Straße 149 zeigt. Gewidmet ist die spektakuläre Schau der Künstlergruppe Zebra, deren kunsthistorische Bedeutung unbestritten ist. Zur Vernissage morgen Abend um 19 Uhr, kommen mit Dieter Asmus einer der Gründer und mit Peter Fahrenkrug ein ambitionierter Sammler. Beide werden in die Ausstellung einführen und stehen den Besuchern für Gespräche zur Verfügung.

Anfang der 1960er Jahre gierte der Kunstmarkt nach abstrakten Werken – in der Malerei ebenso wie in der Bildhauerei. Die Abwendung vom Gegenständlichen galt als intellektuell und hochwertig.  Noch heute gehören Tachsimus und Action Painting zu den  wichtigsten Stilrichtungen dieser Zeit. Da wurde gekleckst und getröpfelt, gespritzt und getupft – der Hunger der Sammler  war groß. Mitte des Jahrzehnts wagte eine kleine Künstlergruppe den Widerstand, wehrte sich dagegen, den Geschmack der Massen zu bedienen, um kommerziell erfolgreich zu sein. Der Neue Realismus ist Markenzeichen der Gruppe Zebra. Deren Mitglieder entwickelten eine gemeinsame stilistische Grundlage um erst Gegenstände und später Figuren wieder stärker in den Blickpunkt zu rücken, sie dabei aber bildnerisch neu zu entwickeln und zu definieren. Maler wie Pablo Picasso und Francis Bacon dienten  als Vorbilder.

Bis heute gelten Dieter Asmus, Peter Nagel, Dietmar Ullrich und Nikolaus Störtenbecker als die bedeutendsten Vertreter des Neuen Realismus. Sie alle sind oder waren  der Gruppe Zebra zuzuordnen und integrierten in ihre Kunst die Stilmittel der Fotografie. Darüber hinaus konzentrierten sie sich bei der Bildkomposition auf die Mittelachse und beschränkten sich auf eine funktionale Sicht.

Die Bildhauer der Gruppe Zebra schworen kostbaren Werkstoffen wie Marmor und Bronze ab. Ihr Material war eher Polyesterharz. Die Figuren sind typischerweise lebensgroß und stehen dem Betrachter gegenüber. Auf eine individuelle künstlerische Handschrift verzichtenen Maler und Bildhauer gleichermaßen, setzten aber Farbe gezielt als Stilmittel ein. Noch heute sind sich die Anhänger des neuen Realismus zumindest über die Grundlagen einig. Allerdings sind viele inzwischen einen eigenen künstlerischen Weg gegangen. Das hat zur Folge, dass sich in den späteren Arbeiten die individuelle Sichtweise stärker ausprägte.

Romy Rölicke, Vorsitzende des Quickborner Kunstvereins, übernimmt am Freitag die Begrüßung der Gäste. Wer sich für die Werkschau interessiert, ist zur Teilnahme an der Eröffnungsveranstaltung eingeladen. Wer die Ausstellung zu einem späteren Zeitpunkt besuchen möchte, hat auch dazu Gelegenheit, denn anders als bei anderen Schauen des Kunstvereins bleibt diese bis zum 8. Oktober geöffnet. Zu sehen ist sie am 30. September und 7. Oktober, von 14 bis 18 Uhr, am 1. und 8. Oktober, 11 bis 16 Uhr, sowie vom 3. bis 6. Oktober, 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, anmelden muss man sich nicht.

– Quelle: https://www.shz.de/17949576 ©2017

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