Zebra-Ausstellung noch bis zum 8. Oktober geöffnet

Sammler Dr. Peter Fahrenkrug, Kunstvereinsvorsitzende Romy Rölicke und Maler Dieter Asmus eröffneten die Ausstellung
Sammler Dr. Peter Fahrenkrug, Kunstvereinsvorsitzende Romy Rölicke und Maler Dieter Asmus eröffneten die Ausstellung

Rund 30 Kunstinteressierte waren zur Vernissage am Freitag gekommen, noch bis zum 8. Oktober zeigt der Kunstverein in seinen Räumen die Ausstellung "Aufstand gegen die Abstraktion" mit Arbeiten der Künstlergruppe „Zebra".

 

Romy Rölicke, Vorsitzende des Quickborner Kunstvereins, konnte zur Ausstellungseröffnung Dieter Asmus, einen der Gründer der Künstlergruppe begrüßen. Im anschließenden Gespräch des Künstlers mit dem Quickborner Sammler Dr. Peter Fahrenkrug, der alle Exponate der Werkschau zur Verfügung gestellt hat, konnten die Besucher aus erster Hand viel Interessantes zu den Beweggründen und den Arbeiten der Künstler erfahren. Ein spannendes Gespräch!

 

Asmus erinnerte daran, dass Anfang der 60er Jahre abstrakte Werke die Kunstszene prägten. In dieser Zeit fanden sich vier junge  Absolventen der Hamburger Kunsthochschule zusammen, um der Gegenständlichkeit zu einer Renaissance zu verhelfen. Dieter Asmus, Peter Nagel, Dietmar Ullrich und Nikolaus Störtenbecker gründeten die Gruppe ”Zebra". Warum der Name? Kurz und knackig sollte er sein und auch international einsetzbar, so Asmus. Dass er Silben der damals bekanntesten Künstlergruppen „Zero" und „Cobra" neu zusammenfügte, sei reiner Zufall gewesen. Innerhalb von vier Jahren hätten sich die Künstler einen Namen gemacht. „Damit waren wir sogar schneller als Picasso, der erst mit 27 Jahren bekannt wurde, während wir erst 25 Jahre alt waren", meinte Asmus schmunzelnd.

 

Am Beispiel eines Bildes mit einem Geparden (auf unserem Foto im Hintergrund) erläuterte Asmus einige Grundzüge seiner Arbeiten. Es sei ihm darum gegangen, der größtmöglichen Plastizität (des Tieres) eine größtmögliche Fläche gegenüberzustellen und so den größtmöglichen Gegensatz herauszuarbeiten. Bemerkenswert sei auch der Einfluss der Fotografie, denn erst die Fotografie habe es möglich gemacht, die Bewegungen so einzufrieren und sie dann bildnerisch wiederzugeben. Der „Neue Realismus" spiegelt sich auch in der Wahl der Motive. So ist in der Ausstellung auch eine Original-Grafik eines Bundeswehr-Lkw zu finden.

 

In dem Gespräch arbeiteten Künstler und Sammler auch die Bedeutung des damals neuen Siebdrucks hervor. Dank der neuen Technik sei es möglich geworden, ein Motiv in unterschiedlichen Farbvarianten darzustellen.

 

Wer sich selbst einen Eindruck verschaffen will, kann dies in den Räumen des Kunstvereins in der Kieler Straße 149 noch in den nächsten Tagen tun. Die Ausstellung ist am 1.10. und 8.10. jeweils von 11 bis 16 Uhr, vom 3.10 bis 6.10. jeweils von 14 - 18 Uhr und am 7. 10. von 14 -18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Der Maler und Grafiker Werner Nöfer ließ es sich nicht nehmen, die Ausstellung mit Werken aus der Fahrenkrug-Sammlung zu besuchen. Dr. Fahrenkrug besitzt selbst zahreiche Nöfer-Grafiken, die er erst vor kurzem im Kunstverein zeigte.
Der Maler und Grafiker Werner Nöfer ließ es sich nicht nehmen, die Ausstellung mit Werken aus der Fahrenkrug-Sammlung zu besuchen. Dr. Fahrenkrug besitzt selbst zahreiche Nöfer-Grafiken, die er erst vor kurzem im Kunstverein zeigte.
Auch Radio-Legende Carlo von Tiedemann besuchte gemeinsam mit seiner Frau die Ausstellung.
Auch Radio-Legende Carlo von Tiedemann besuchte gemeinsam mit seiner Frau die Ausstellung.
Wie bei fast jeder Veranstaltung in Quickborn informierte sich Bürgervorsteher Henning Meyn und führte Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern, hier mit Hans Raubold (FDP).
Wie bei fast jeder Veranstaltung in Quickborn informierte sich Bürgervorsteher Henning Meyn und führte Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern, hier mit Hans Raubold (FDP).

„Aufstand gegen die Abstraktion“ heißt eine Ausstellung mit Druckgrafiken, die der Quickborner Kunstverein von morgen an in seinen Räumen Kieler Straße 149 zeigt. Gewidmet ist die spektakuläre Schau der Künstlergruppe Zebra, deren kunsthistorische Bedeutung unbestritten ist. Zur Vernissage morgen Abend um 19 Uhr, kommen mit Dieter Asmus einer der Gründer und mit Peter Fahrenkrug ein ambitionierter Sammler. Beide werden in die Ausstellung einführen und stehen den Besuchern für Gespräche zur Verfügung.

Anfang der 1960er Jahre gierte der Kunstmarkt nach abstrakten Werken – in der Malerei ebenso wie in der Bildhauerei. Die Abwendung vom Gegenständlichen galt als intellektuell und hochwertig.  Noch heute gehören Tachsimus und Action Painting zu den  wichtigsten Stilrichtungen dieser Zeit. Da wurde gekleckst und getröpfelt, gespritzt und getupft – der Hunger der Sammler  war groß. Mitte des Jahrzehnts wagte eine kleine Künstlergruppe den Widerstand, wehrte sich dagegen, den Geschmack der Massen zu bedienen, um kommerziell erfolgreich zu sein. Der Neue Realismus ist Markenzeichen der Gruppe Zebra. Deren Mitglieder entwickelten eine gemeinsame stilistische Grundlage um erst Gegenstände und später Figuren wieder stärker in den Blickpunkt zu rücken, sie dabei aber bildnerisch neu zu entwickeln und zu definieren. Maler wie Pablo Picasso und Francis Bacon dienten  als Vorbilder.

Bis heute gelten Dieter Asmus, Peter Nagel, Dietmar Ullrich und Nikolaus Störtenbecker als die bedeutendsten Vertreter des Neuen Realismus. Sie alle sind oder waren  der Gruppe Zebra zuzuordnen und integrierten in ihre Kunst die Stilmittel der Fotografie. Darüber hinaus konzentrierten sie sich bei der Bildkomposition auf die Mittelachse und beschränkten sich auf eine funktionale Sicht.

Die Bildhauer der Gruppe Zebra schworen kostbaren Werkstoffen wie Marmor und Bronze ab. Ihr Material war eher Polyesterharz. Die Figuren sind typischerweise lebensgroß und stehen dem Betrachter gegenüber. Auf eine individuelle künstlerische Handschrift verzichtenen Maler und Bildhauer gleichermaßen, setzten aber Farbe gezielt als Stilmittel ein. Noch heute sind sich die Anhänger des neuen Realismus zumindest über die Grundlagen einig. Allerdings sind viele inzwischen einen eigenen künstlerischen Weg gegangen. Das hat zur Folge, dass sich in den späteren Arbeiten die individuelle Sichtweise stärker ausprägte.

Romy Rölicke, Vorsitzende des Quickborner Kunstvereins, übernimmt am Freitag die Begrüßung der Gäste. Wer sich für die Werkschau interessiert, ist zur Teilnahme an der Eröffnungsveranstaltung eingeladen. Wer die Ausstellung zu einem späteren Zeitpunkt besuchen möchte, hat auch dazu Gelegenheit, denn anders als bei anderen Schauen des Kunstvereins bleibt diese bis zum 8. Oktober geöffnet. Zu sehen ist sie am 30. September und 7. Oktober, von 14 bis 18 Uhr, am 1. und 8. Oktober, 11 bis 16 Uhr, sowie vom 3. bis 6. Oktober, 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, anmelden muss man sich nicht.

– Quelle: https://www.shz.de/17949576 ©2017

„Aufstand gegen die Abstraktion“ heißt eine Ausstellung mit Druckgrafiken, die der Quickborner Kunstverein von morgen an in seinen Räumen Kieler Straße 149 zeigt. Gewidmet ist die spektakuläre Schau der Künstlergruppe Zebra, deren kunsthistorische Bedeutung unbestritten ist. Zur Vernissage morgen Abend um 19 Uhr, kommen mit Dieter Asmus einer der Gründer und mit Peter Fahrenkrug ein ambitionierter Sammler. Beide werden in die Ausstellung einführen und stehen den Besuchern für Gespräche zur Verfügung.

Anfang der 1960er Jahre gierte der Kunstmarkt nach abstrakten Werken – in der Malerei ebenso wie in der Bildhauerei. Die Abwendung vom Gegenständlichen galt als intellektuell und hochwertig.  Noch heute gehören Tachsimus und Action Painting zu den  wichtigsten Stilrichtungen dieser Zeit. Da wurde gekleckst und getröpfelt, gespritzt und getupft – der Hunger der Sammler  war groß. Mitte des Jahrzehnts wagte eine kleine Künstlergruppe den Widerstand, wehrte sich dagegen, den Geschmack der Massen zu bedienen, um kommerziell erfolgreich zu sein. Der Neue Realismus ist Markenzeichen der Gruppe Zebra. Deren Mitglieder entwickelten eine gemeinsame stilistische Grundlage um erst Gegenstände und später Figuren wieder stärker in den Blickpunkt zu rücken, sie dabei aber bildnerisch neu zu entwickeln und zu definieren. Maler wie Pablo Picasso und Francis Bacon dienten  als Vorbilder.

Bis heute gelten Dieter Asmus, Peter Nagel, Dietmar Ullrich und Nikolaus Störtenbecker als die bedeutendsten Vertreter des Neuen Realismus. Sie alle sind oder waren  der Gruppe Zebra zuzuordnen und integrierten in ihre Kunst die Stilmittel der Fotografie. Darüber hinaus konzentrierten sie sich bei der Bildkomposition auf die Mittelachse und beschränkten sich auf eine funktionale Sicht.

Die Bildhauer der Gruppe Zebra schworen kostbaren Werkstoffen wie Marmor und Bronze ab. Ihr Material war eher Polyesterharz. Die Figuren sind typischerweise lebensgroß und stehen dem Betrachter gegenüber. Auf eine individuelle künstlerische Handschrift verzichtenen Maler und Bildhauer gleichermaßen, setzten aber Farbe gezielt als Stilmittel ein. Noch heute sind sich die Anhänger des neuen Realismus zumindest über die Grundlagen einig. Allerdings sind viele inzwischen einen eigenen künstlerischen Weg gegangen. Das hat zur Folge, dass sich in den späteren Arbeiten die individuelle Sichtweise stärker ausprägte.

Romy Rölicke, Vorsitzende des Quickborner Kunstvereins, übernimmt am Freitag die Begrüßung der Gäste. Wer sich für die Werkschau interessiert, ist zur Teilnahme an der Eröffnungsveranstaltung eingeladen. Wer die Ausstellung zu einem späteren Zeitpunkt besuchen möchte, hat auch dazu Gelegenheit, denn anders als bei anderen Schauen des Kunstvereins bleibt diese bis zum 8. Oktober geöffnet. Zu sehen ist sie am 30. September und 7. Oktober, von 14 bis 18 Uhr, am 1. und 8. Oktober, 11 bis 16 Uhr, sowie vom 3. bis 6. Oktober, 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, anmelden muss man sich nicht.

– Quelle: https://www.shz.de/17949576 ©2017

„Aufstand gegen die Abstraktion“ heißt eine Ausstellung mit Druckgrafiken, die der Quickborner Kunstverein von morgen an in seinen Räumen Kieler Straße 149 zeigt. Gewidmet ist die spektakuläre Schau der Künstlergruppe Zebra, deren kunsthistorische Bedeutung unbestritten ist. Zur Vernissage morgen Abend um 19 Uhr, kommen mit Dieter Asmus einer der Gründer und mit Peter Fahrenkrug ein ambitionierter Sammler. Beide werden in die Ausstellung einführen und stehen den Besuchern für Gespräche zur Verfügung.

Anfang der 1960er Jahre gierte der Kunstmarkt nach abstrakten Werken – in der Malerei ebenso wie in der Bildhauerei. Die Abwendung vom Gegenständlichen galt als intellektuell und hochwertig.  Noch heute gehören Tachsimus und Action Painting zu den  wichtigsten Stilrichtungen dieser Zeit. Da wurde gekleckst und getröpfelt, gespritzt und getupft – der Hunger der Sammler  war groß. Mitte des Jahrzehnts wagte eine kleine Künstlergruppe den Widerstand, wehrte sich dagegen, den Geschmack der Massen zu bedienen, um kommerziell erfolgreich zu sein. Der Neue Realismus ist Markenzeichen der Gruppe Zebra. Deren Mitglieder entwickelten eine gemeinsame stilistische Grundlage um erst Gegenstände und später Figuren wieder stärker in den Blickpunkt zu rücken, sie dabei aber bildnerisch neu zu entwickeln und zu definieren. Maler wie Pablo Picasso und Francis Bacon dienten  als Vorbilder.

Bis heute gelten Dieter Asmus, Peter Nagel, Dietmar Ullrich und Nikolaus Störtenbecker als die bedeutendsten Vertreter des Neuen Realismus. Sie alle sind oder waren  der Gruppe Zebra zuzuordnen und integrierten in ihre Kunst die Stilmittel der Fotografie. Darüber hinaus konzentrierten sie sich bei der Bildkomposition auf die Mittelachse und beschränkten sich auf eine funktionale Sicht.

Die Bildhauer der Gruppe Zebra schworen kostbaren Werkstoffen wie Marmor und Bronze ab. Ihr Material war eher Polyesterharz. Die Figuren sind typischerweise lebensgroß und stehen dem Betrachter gegenüber. Auf eine individuelle künstlerische Handschrift verzichtenen Maler und Bildhauer gleichermaßen, setzten aber Farbe gezielt als Stilmittel ein. Noch heute sind sich die Anhänger des neuen Realismus zumindest über die Grundlagen einig. Allerdings sind viele inzwischen einen eigenen künstlerischen Weg gegangen. Das hat zur Folge, dass sich in den späteren Arbeiten die individuelle Sichtweise stärker ausprägte.

Romy Rölicke, Vorsitzende des Quickborner Kunstvereins, übernimmt am Freitag die Begrüßung der Gäste. Wer sich für die Werkschau interessiert, ist zur Teilnahme an der Eröffnungsveranstaltung eingeladen. Wer die Ausstellung zu einem späteren Zeitpunkt besuchen möchte, hat auch dazu Gelegenheit, denn anders als bei anderen Schauen des Kunstvereins bleibt diese bis zum 8. Oktober geöffnet. Zu sehen ist sie am 30. September und 7. Oktober, von 14 bis 18 Uhr, am 1. und 8. Oktober, 11 bis 16 Uhr, sowie vom 3. bis 6. Oktober, 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, anmelden muss man sich nicht.

– Quelle: https://www.shz.de/17949576 ©2017

 

„Aufstand gegen die Abstraktion“ heißt eine Ausstellung mit Druckgrafiken, die der Quickborner Kunstverein von morgen an in seinen Räumen Kieler Straße 149 zeigt. Gewidmet ist die spektakuläre Schau der Künstlergruppe Zebra, deren kunsthistorische Bedeutung unbestritten ist. Zur Vernissage morgen Abend um 19 Uhr, kommen mit Dieter Asmus einer der Gründer und mit Peter Fahrenkrug ein ambitionierter Sammler. Beide werden in die Ausstellung einführen und stehen den Besuchern für Gespräche zur Verfügung.

Anfang der 1960er Jahre gierte der Kunstmarkt nach abstrakten Werken – in der Malerei ebenso wie in der Bildhauerei. Die Abwendung vom Gegenständlichen galt als intellektuell und hochwertig.  Noch heute gehören Tachsimus und Action Painting zu den  wichtigsten Stilrichtungen dieser Zeit. Da wurde gekleckst und getröpfelt, gespritzt und getupft – der Hunger der Sammler  war groß. Mitte des Jahrzehnts wagte eine kleine Künstlergruppe den Widerstand, wehrte sich dagegen, den Geschmack der Massen zu bedienen, um kommerziell erfolgreich zu sein. Der Neue Realismus ist Markenzeichen der Gruppe Zebra. Deren Mitglieder entwickelten eine gemeinsame stilistische Grundlage um erst Gegenstände und später Figuren wieder stärker in den Blickpunkt zu rücken, sie dabei aber bildnerisch neu zu entwickeln und zu definieren. Maler wie Pablo Picasso und Francis Bacon dienten  als Vorbilder.

Bis heute gelten Dieter Asmus, Peter Nagel, Dietmar Ullrich und Nikolaus Störtenbecker als die bedeutendsten Vertreter des Neuen Realismus. Sie alle sind oder waren  der Gruppe Zebra zuzuordnen und integrierten in ihre Kunst die Stilmittel der Fotografie. Darüber hinaus konzentrierten sie sich bei der Bildkomposition auf die Mittelachse und beschränkten sich auf eine funktionale Sicht.

Die Bildhauer der Gruppe Zebra schworen kostbaren Werkstoffen wie Marmor und Bronze ab. Ihr Material war eher Polyesterharz. Die Figuren sind typischerweise lebensgroß und stehen dem Betrachter gegenüber. Auf eine individuelle künstlerische Handschrift verzichtenen Maler und Bildhauer gleichermaßen, setzten aber Farbe gezielt als Stilmittel ein. Noch heute sind sich die Anhänger des neuen Realismus zumindest über die Grundlagen einig. Allerdings sind viele inzwischen einen eigenen künstlerischen Weg gegangen. Das hat zur Folge, dass sich in den späteren Arbeiten die individuelle Sichtweise stärker ausprägte.

Romy Rölicke, Vorsitzende des Quickborner Kunstvereins, übernimmt am Freitag die Begrüßung der Gäste. Wer sich für die Werkschau interessiert, ist zur Teilnahme an der Eröffnungsveranstaltung eingeladen. Wer die Ausstellung zu einem späteren Zeitpunkt besuchen möchte, hat auch dazu Gelegenheit, denn anders als bei anderen Schauen des Kunstvereins bleibt diese bis zum 8. Oktober geöffnet. Zu sehen ist sie am 30. September und 7. Oktober, von 14 bis 18 Uhr, am 1. und 8. Oktober, 11 bis 16 Uhr, sowie vom 3. bis 6. Oktober, 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, anmelden muss man sich nicht.

– Quelle: https://www.shz.de/17949576 ©2017

„Aufstand gegen die Abstraktion“ heißt eine Ausstellung mit Druckgrafiken, die der Quickborner Kunstverein von morgen an in seinen Räumen Kieler Straße 149 zeigt. Gewidmet ist die spektakuläre Schau der Künstlergruppe Zebra, deren kunsthistorische Bedeutung unbestritten ist. Zur Vernissage morgen Abend um 19 Uhr, kommen mit Dieter Asmus einer der Gründer und mit Peter Fahrenkrug ein ambitionierter Sammler. Beide werden in die Ausstellung einführen und stehen den Besuchern für Gespräche zur Verfügung.

Anfang der 1960er Jahre gierte der Kunstmarkt nach abstrakten Werken – in der Malerei ebenso wie in der Bildhauerei. Die Abwendung vom Gegenständlichen galt als intellektuell und hochwertig.  Noch heute gehören Tachsimus und Action Painting zu den  wichtigsten Stilrichtungen dieser Zeit. Da wurde gekleckst und getröpfelt, gespritzt und getupft – der Hunger der Sammler  war groß. Mitte des Jahrzehnts wagte eine kleine Künstlergruppe den Widerstand, wehrte sich dagegen, den Geschmack der Massen zu bedienen, um kommerziell erfolgreich zu sein. Der Neue Realismus ist Markenzeichen der Gruppe Zebra. Deren Mitglieder entwickelten eine gemeinsame stilistische Grundlage um erst Gegenstände und später Figuren wieder stärker in den Blickpunkt zu rücken, sie dabei aber bildnerisch neu zu entwickeln und zu definieren. Maler wie Pablo Picasso und Francis Bacon dienten  als Vorbilder.

Bis heute gelten Dieter Asmus, Peter Nagel, Dietmar Ullrich und Nikolaus Störtenbecker als die bedeutendsten Vertreter des Neuen Realismus. Sie alle sind oder waren  der Gruppe Zebra zuzuordnen und integrierten in ihre Kunst die Stilmittel der Fotografie. Darüber hinaus konzentrierten sie sich bei der Bildkomposition auf die Mittelachse und beschränkten sich auf eine funktionale Sicht.

Die Bildhauer der Gruppe Zebra schworen kostbaren Werkstoffen wie Marmor und Bronze ab. Ihr Material war eher Polyesterharz. Die Figuren sind typischerweise lebensgroß und stehen dem Betrachter gegenüber. Auf eine individuelle künstlerische Handschrift verzichtenen Maler und Bildhauer gleichermaßen, setzten aber Farbe gezielt als Stilmittel ein. Noch heute sind sich die Anhänger des neuen Realismus zumindest über die Grundlagen einig. Allerdings sind viele inzwischen einen eigenen künstlerischen Weg gegangen. Das hat zur Folge, dass sich in den späteren Arbeiten die individuelle Sichtweise stärker ausprägte.

Romy Rölicke, Vorsitzende des Quickborner Kunstvereins, übernimmt am Freitag die Begrüßung der Gäste. Wer sich für die Werkschau interessiert, ist zur Teilnahme an der Eröffnungsveranstaltung eingeladen. Wer die Ausstellung zu einem späteren Zeitpunkt besuchen möchte, hat auch dazu Gelegenheit, denn anders als bei anderen Schauen des Kunstvereins bleibt diese bis zum 8. Oktober geöffnet. Zu sehen ist sie am 30. September und 7. Oktober, von 14 bis 18 Uhr, am 1. und 8. Oktober, 11 bis 16 Uhr, sowie vom 3. bis 6. Oktober, 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, anmelden muss man sich nicht.

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