Sieger-Feuerwerker erleuchtet Quickborn

Volker Großmann, René Kantelberg, Thomas Köppl, Carsten Möller  und Benjamin Hoop
Volker Großmann, René Kantelberg, Thomas Köppl, Carsten Möller und Benjamin Hoop

„Sie wussten aber schon, dass wir trommeln und kein Blockflöten-Ensemble sind, oder?" fragte Erna nach einigen Stücken verschmitzt das Publikum. Ja, das dürften die meisten der 300 Besucher im volllbesetzten Artur-Grenz-Saal gewusst haben, aber das Feuerwerk an musikalischen Kuriositäten und Slapstick-Nummern, mit dem "Trude träumt von Afrika" das Quickborner Publikum begeisterte, wird den einen oder anderen dann doch (positiv!) überrascht haben.

 

Sie kommen so harmlos daher, wenn sie wie auf dem Weg zu einem Kaffeeklatsch die Bühne betreten: Bunte Blumenkleider, Handtaschen, Perlenketten und Topfhüte. Hamburger Damen der (etwas) besseren Gesellschaft eben. Doch schon nach wenigen Minuten hatten die Damen das (überwiegend weibliche) Publikum mit pulsierenden Trommelrhythemen in ihren Bann gezogen.

 

Gleich zu Beginnn machte Moderatorin Erna in bestem Hamburger Hochdeutsch deutlich, dass man eine eigene Vorstellung von dem versprochenen „Wunschkonzert" habe. Es gehe nicht darum, dass sich die Zuschauer etwas wünschen dürften, man wolle vielmehr präsentieren, was ich die Truppe selbst wünsche: Lieblingsstücke, die »grooven« wie verrückt, lang vermisste Köstlichkeiten, Neues und Kurioses, das sie schon immer mal auf die Bühne bringen wollten, wovon ihnen aber bisher dringend abgeraten wurde.

 

Die vier Damen entdeckten nach eigenem Bekunden ihr musikalisches Talent beim Kaffeeklatsch, legten aber später ihre Blockflöten beiseite und ersetzten sie zunächst durch allerlei Haushaltsgeräte, auf denen sie ihre rhythmischen Fähigkeiten erprobten, um  sie dann gegen professionelle Trommeln auszutauschen. Aber so ganz vergessen war die Blockflöten-Zeit dann doch nicht, als drei Truden ihrer Flötensolistin das Geschenk machten, dass sie einmal mit einem Symphonie-Orchester spielen dürfe. Dass dieses Orchester dann aus unterschiedlichsten Flaschen bestand, denen die Damen zur Freude des Publikums die herrlichsten symphonischen  Klänge  entlockte, wird niemanden überrascht haben.

 

Auf vergnüglichste Weise verbanden die Truden ihre einzelnen Darbieteungen mit Geschichten aus ihrem eigenen Leben. So inspirierte die Truppe eine Reise ins Erzgebirge zu einer köstlichen Variante der berühmten Pyramidenleuchten. Natürlich durfte auch der musikalische Reisebericht über ihren Besuch in Afrika nicht fehlen, dem die Truppe schließlich ihren Namen verdankt. Und dabei wurde besonders deutlich: Mathilde, Agathe, Erna und Cäcilie sind nicht nur mitreißende Komödiantinnen und können Küchengeräte virtuos bearbeiten, sondern sie beherrschen auch die westafrikanischen Djembe-Trommeln perfekt. Und nicht zuletzt: Sie überzeugen mit ihrem mehrstimmigen Gesang.

 

Nach der Pause begeisterte u.a. eine urkomische Ballett-Nummer aus „Schwanensee“ das Publikum. A. Beig Zeitung – Ihre 6 lokalen Tageszeitungen aus dem Kreis Pinneberg A. Beig ePaper

 

 

Mit Percussion und Comedy vom Feinsten macht »Trude« ihren Traum von Afrika lebendig. Wer sie kennt ist wahrscheinlich schon süchtig, wer sie noch nicht kennt, sollte das dringend ändern.

 

Die fünf einzigartigen Hanseatinnen haben sich den westafrikanischen Rhythmen verschrieben. Ausgefeilte Rhythmik, mehrstimmige Gesänge, spannende Arrangements – und stets für eine Überraschung gut. Die Wurzeln und Leidenschaften dieser verwegenen Damen bahnen sich dabei immer wieder ihren Weg, sei es als hinreißendes »Pas de Deux« aus Schwanensee oder als exquisites Snaredrum-Solo aus der Vergangenheit bei der Heilsarmee.

 

 

 

 

„Das Resultat ist verblüffend: sie trommeln ausgezeichnet und mit leidenschaftlicher Hingabe. Aber das ist noch nicht alles. Zu allem Überfluss können die Damen auch noch ausgezeichnet singen.“

 Wenn "Trude" träumt, dann träumt sie hinreißend mitreißend! Die Damen haben ihre Kochtöpfe gegen Trommeln und ihre Blockflöten gegen Kalebassen

eingetauscht und schwelgen jetzt bist zum Siedepunkt in afrikanischen Rhythmen. Dabei verwandeln sich selbst alte Schlager in tosende Stammesrituale. Meisterhafte Trommelrhythmen, merhstimmige Gesänge, temperamentvoll-trutschige Tänze und unwiderstehlich drollige Slapstickeinlagen vermitteln pralle Lebensfreude - gewürzt mit kleinen Boshaftigkeiten.

 

Einen Comedyabend der Extraklasse erlebten am vergangenen Wochenende zahlreiche Gäste in Bostelmanns Saal in Frelsdorf. Vier Hanseatinnen träumten stimmgewaltig und trommelnd von Afrika und brachten die Zuschauer so richtig in Schwingung.
Den vier Damen, die nach eigenem Bekunden ihr musikalisches Talent beim Kaffeeklatsch entdeckt, daraufhin ihre Blockflöten beiseite gelegt und durch Trommeln ersetzt haben, gelang es auf Anhieb das Frelsdorfer Publikum mitzureißen. Ihr eigenwilliges Outfit, bestehend aus grausamen Blumenkleidem, Handtaschen und riesigen Perlenketten sorgte für einen Augenschmaus der besonderen Art. Als Aufwärmung für das Publikum gedachte Klatschübungen waren eigentlich gar nicht notwendig, denn die Gäste wurden sofort von den pulsierenden Trommelrhythmen in den Bann gezogen. Abwechselnd sorgten afrikanischer Gesang und deutsche Schlager wie "Wenn der weiße Flieder wieder blüht" dafür, dass die wunderbaren Stimmen der vier Damen zur vollen Geltung kamen.
sehen. Veranstalter Carsten Bostelmann fiel die Verabschiedung des Quartetts dann nach zweistündigem Programm auch sichtlich schwer. Doch mit dem Verweis auf weitere Veranstaltungen in seinem Saal machte er es sich und dem Publikum leichter. So können sich kulturbegeisterte Menschen spätestens ab August auf Abende wie diesen freuen.
 

 

 

 

Nach dem großen Erfolg gönnten sich die Damen am Verkaufsstand ein Gläschen ....
Nach dem großen Erfolg gönnten sich die Damen am Verkaufsstand ein Gläschen ....

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