Feuer im Musikraum - zum Glück nur eine Übung

Einsatzleiterin Nina Dähn wurde von Gruppenführer Björn Fehrs unterstützt.
Einsatzleiterin Nina Dähn wurde von Gruppenführer Björn Fehrs unterstützt.

Rauch stieg aus den Fenstern des Schulzentrums in Quickborn. Wenig später ertönte Martinshorn und die Feuerwehr traf auf dem Schulgelände in der Heidkampstraße ein. Zum Glück nur die Jahresübung der Jugendfeuerwehr.

 

Einsatzleiterin Nina Dähn verteilte schnell die Aufgaben an ihre Einsatzkräfte, unklar war auch, ob sich noch Personen im Gebäude aufhalten. Insgesamt war die Feuerwehr mit fünf Löschfahrzeugen angerückt.

 

Einige Augenblicke später sind mehrere Trupps in das Gebäude vorgegangen, von außen wurde ein Löschangriff vorbereitet. Am Einsatzleitwagen wurde eine Lagekarte erstellt und der Einsatz protokolliert. Es brannte im Musikraum der Schule, weitere Räume waren verraucht und ebenso wie eine Sporthalle in

Gefahr.

 

Nach etwa einer Stunde war das Feuer bekämpft und gelöscht. Personen waren schließlich keine im Gebäude. Dann rollten die Feuerwehrleute die Schläuche wieder ein und belüfteten das Gebäude mit einem Hochdrucklüfter.

 

Gelöscht haben hier etwa 50 Jugendliche aus den Jugendfeuerwehr Quickborn, sowie Barmstedt, Rantzau und Rantzau-West. Es ist bereits viele Jahre Tradition. dass die Jugendfeuerwehren eine gemeinsame Jahreshauptübung haben. In diesem Jahr hatte der Quickborner Jugendwart Patrick Grosse sich die Übung ausgedacht, die von einigen Kameraden aus der Einsatzabteilung der Feuerwehr Quickborn, den Wehrführern der beteiligten Feuerwehren, Eltern der Jugendlichen

und Bürgermeister Thomas Köppl beobachtet wurde. Köppl zeigte sich nach der Übung im Haus der Feuerwehr Quickborn stolz, dass die Feuerwehr Quickborn

einen solchen schlagfertigen Nachwuchs hat. „Das wirkte alles sehr professionell", lobte der Bürgermeister die Jugendlichen. Auch der stellvertretender Quickborner Wehrführer Jan Bestmann fand lobende Worte und erklärte, dass es auch in einem echten Einsatz sehr wichtig sei, mit anderen Feuerwehren zusammen zu arbeiten. Uwe Schinckel, der Barmstedter Wehrführer, bedankte sich während des anschließenden Essens in der Feuerwache für die Organisation und Einladung zur Übung. Er freue sich bereits auf die nächste Jahreshauptübung, welche dann in Barmstedt oder einer der Amtsgemeinden von Rantzau stattfinden wird.

Realistisch drang Rauch aus dem Musikraum, in dem das Feuer ausgebrochen sein sollte.
Realistisch drang Rauch aus dem Musikraum, in dem das Feuer ausgebrochen sein sollte.

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