Ein Fest der Hochkultur (mit Videos)

Hunderte Quickborner und Quickbornerinnen kamen, genossen Spezialitäten aus aller Welt, tranken, klönten, erfreuten sich an Bauchtanzvorführungen und hörten Musik - kurzum: Es war wieder Zeit für das Ausländerfest der Katholischen Kirchengemeinde St. Marien.

 

Das Fest begann mit einem Festhochamt, das von Pfarrer Wolfgang Guttmann, Pfarrer i.R. Heinrich Hülsmann, Pastor Paul Pham aus Vietnam und Pater Pero Sestak aus Kroatien zelebriert wurde. Chöre aus Kroatien, Polen, Vietnam und der Quickborner Kichengemeinde gestalteten den Gottesdienst zusammen mit spanischen und kroatischen Gläubigen. Gesungen wurden auch arabische und persisch-sprachige Lieder. Besonders beeindruckend war das Vaterunser, das gleichzeitig in 20 Sprachen gesprochen wurde.

 

Ein Höhepunkt des Programms waren die Darbietungen im Orientalischen Tanz unter Leitung von Magda Goltz. Die Gruppe „Nujum al shamel" (Sterne des Nordens) präsentierte zum Start einen nubischen Folkloretanz aus der Region Südägypten/Nordsudan. Im Lied wird die „Shamandura" besungen, eine Art Boje, die im Nil verankert ist und auf die Fischer wartet wie seine Geliebte zuhause.

 

Danach folgte ein ägyptischer Stocktanz. Den Abschluss tanzte die Gruppe „Purple Roses" einen Muwaschahad. Dabei handelt es um eine Vertonung von Gedichten, deren tänzerische Umsetzung aus dem  Spanien zur Zeit der arabischen Blüte „Al Andalus" stammt. Entstanden ist ein sehr damenhafter Stil, der an die Hoftänze jener märchenhaften Zeit erinnert. Nicht nur Pfarrer Guttmann war von den Vorführungen begeistert.

 

An zahlreichen Ständen, die von internationalen Teams besetzt waren (siehe Foto-Galerie). konnte man sich stärken und auch die unterschiedlichsten Getränkespezialitäten genießen.

 

Nach Dara McNamara und den Lokalmatadoren Greenhorns trat auf der kleinen Bühne die Hamburger Gruppe Dreamwood auf, die neben zahlreichen Eigenkompositionen auch Klassiker wie „Sounds of Silence" und „Joline" präsentierte. Wie schon im Vorjahr sorgte die 10-Mann-Gruppe b-connected mit

groovigen Funk- und Soul-Klängen für den musikalischen Abschluss.

 

Der Reinerlös des Festes geht an die Initiative Sea-Watch, an die Klarissen-Kapuzinnerinnen in Eritrea und an das Quickborner Flüchtlingscafe.

 

Johannes Schneider, 1. Vorsitzende des Kulturvereins und Pressesprecher der Katholischen Kirche Quickborn, war begeistert von diesem „Fest der Hochkultur" (Video).

Johannes Schneider mit seiner Frau Bärbel (l.) und Johanna Schmaltz, stellvertretende Vorsitzende der Freunde der Kammermusik.
Johannes Schneider mit seiner Frau Bärbel (l.) und Johanna Schmaltz, stellvertretende Vorsitzende der Freunde der Kammermusik.
Olga Keck vom Speeldeel Quickborn genoss die Atmosphäre des Festes. Sie wird die Pippi Langstrumpf in dem Weihnachtsmärchen der Gruppe spielen.
Olga Keck vom Speeldeel Quickborn genoss die Atmosphäre des Festes. Sie wird die Pippi Langstrumpf in dem Weihnachtsmärchen der Gruppe spielen.
Mit sanften Folkrock-Klängen unterhielt die Gruppe Dreamwood.
Mit sanften Folkrock-Klängen unterhielt die Gruppe Dreamwood.
Etwas lauter ging es bei der Gruppe b-connected zu, die mit einer Bläsergruppe antrat.
Etwas lauter ging es bei der Gruppe b-connected zu, die mit einer Bläsergruppe antrat.
Rundum zufrieden sein mit dem Fest konnte Pfarrer Wolfgang Guttmann.
Rundum zufrieden sein mit dem Fest konnte Pfarrer Wolfgang Guttmann.

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