Ein Hauch von Karneval ....

Kamelle, Kamelle ... nicht nur für Kinder war das Sammeln der vom Zug aus geworfenen Bonbons ein großer Spaß.
Kamelle, Kamelle ... nicht nur für Kinder war das Sammeln der vom Zug aus geworfenen Bonbons ein großer Spaß.

Zugegeben: Themenwagen mit mehr oder minder witzigen großen Karikaturfiguren waren nicht zu sehen und von rheinischer Fröhlichkeit kann hier in Quickborn ohnehin nicht die Rede sein. Aber eines gab es beim traditionellen Festumzug des Schützenvereins: Kamelle! Oder zumindest Bonbons. Sehr zur Freude der vielen Kinder und auch einiger Erwachsener. Und zuweilen hat man den Eindruck, dass ein Großteil der (kleinen) Besucher sich allein deswegen zum Umzug einfindet.

 

Aber das ist ja durchaus in Ordnung. Jedenfalls verfolgten wieder viele QuickbornerInnen am Straßenrand den Zug, der vom Lidl-Parkplatz über den Kurzen Kamp, die Dorotheen-Straße und die Bahnhofstraße bis zum Rathausplatz führte. Und einige Hausbesitzer hatten ihre Vorgärten sogar mit bunten Bändern und Luftballons geschmückt.

 

Angeführt wurde der Zug vom Jugend-Spielmannszug- und  Fanfarenzug Quickborn e.V. , der nicht nur wie gewohnt mit den adretten roten Uniformen ein schönes Bild bot, sondern mit einer ungewöhnlichen Choreografie auch für besonderen Spaß sorgte. Für die musikalische  Begleitung hatten sich drei weitere Spielmannzüge eingefunden. Die  Quickborner Schützen unterstützen befreundete Vereine aus der Umgebung und aus der Lüneburger Heide.

 

Da aber ein „Quickborner Festumzug" der Schützen, Geschäftsleute, Vereine und Bürger angekündigt war, durften diese natürlich nicht ganz fehlen. So war die Stadtverwaltung mit einem Wagen vertreten und die MitarbeiterInnen der Stadtwerke warfen von ihrem Wagen aus fleißig Bonbons in die Menge. Die Politik wurde tapfer von der CDU repräsentiert und der rührige Verein „Quickborn hilft" half auch hier mit seiner Präsenz. Die Bauern warben für ihren Berufsstand und die Landfrauen für ihre Arbeit. Mit farbenprächtigen Kostümen bildeten die Mitspielerinnen und Mitspieler der Quickborner Speeldeel einen besonderen Blickfang und fröhlich präsensierte sich die Kita Quickelbü.. Ein Fitness-Studio und ein Kick-Boxen-Studio nutzten als einzige kommerzielle Anbieter die Gelegenheit, ohne Teilnahme-Gebühren für ihre Firmen zu werben. Am Ende des Zuges waren die Wagen der Feuerwehr nicht zu übersehen, aber insgesamt war der Zug doch "übersichtlich". Es wäre zu wünschen, dass sich das vielfältige Vereinsleben und auch das geschäftliche Angebot in Quickborn ein wenig mehr im Zug widerspiegelt.

 


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