Mehr Besucher im Freibad

Zur Eröffnung hatte Uwe Scharpenberg selbst das Freibad getestet und auf das WLAN-Netz hingewiesen.
Zur Eröffnung hatte Uwe Scharpenberg selbst das Freibad getestet und auf das WLAN-Netz hingewiesen.

Einen leichten Zuwachs der Besucherzahlen im Vergleich zu dem gleichen Zeitaum des Vorjahres verzeichnet das Quickborner Freibad. Das teilte Fachbereichsleiter Uwe Scharpenberg auf Anfrage ist.

 

Seit Eröffnung des Freibades am 14. Mai bis zum 27. Juli wurden in diesem Jahr 24.602 Besucher gezählt. Das waren 2,9 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres (23.903). Weil aber das Bad im letzten Jahr schon früher eröffnet worden war und im Zeitraum vom 3. Mai bis zum 13. Mai 2015 genau 1.618 Besucher gekommen waren, liegt die Saison 2016 bislang 3,6 Prozent unter der Saison 2015.

 

Im Juni 2016 gab es mit 11.374 Besucher ein Plus gegenüber dem Vorjahr (8.804) Aufgrund des schlechten Wetter lagen die Zahlen im Juli 2016 mit 9.319 Besuchern bislang unter den Zahlen des Vorjahres (12.613).  Scharpenberg: „An den wenigen schönen Tagen konnten wir jedoch nicht klagen. Allein letztes Wochenende vom 23./ 24.7.2016 (Samstag und Sonntag) hatten wir 1.530 Besucher im Freibad!"

 
Umfangreiche Maßnahmen gegen Belästigungen
Scharpenberg bestätigt, dass es sowohl am 17. Juli als auch am 20. Juli zu Belästigungen von Mädchen durch Männer in Form von Berührungen gekommen ist. In beiden Fällen habe das Badepersonal vorbildlich reagiert, als es Kenntnis hiervon bekam. Die Polizei sei umgehend herbeigerufen worden und konnte die Täter festnehmen. Scharpenberg: „Ich denke, dass sich die Schulung unserer Mitarbeiter zum Thema Prävention hier positiv bemerkbar gemacht hat!" So hätten die Bademeister bereits im März Kurse für Prävention und das richtige Verhalten Bei Problemen besucht. Darüber hinaus habe er mit dem Freibadpersonal abgesprochen, zu den gut frequentierten Betriebszeiten verstärkt Präsenz am Beckenrand zu zeigen.


Auch stehe die Verwaltung wegen dieser Vorfälle mit der Polizei in Kontakt.
Seit Saisonbeginn hingen mehrsprachige Schilder zum Verhalten im Freibad, auch in arabischer Sprache. Scharpenberg: „ Das Thema 'Sicherheitspersonal' bzw. 'Security-Dienst' wird mit Polizei und Sozialarbeitern kontrovers diskutiert. Zum einen suggeriert die Anwesenheit Sicherheit, zum anderen gibt es auch viele negative Erfahrungen in anderen Bereichen, wo die Anwesenheit von Sicherheitspersonal zusätzliche Aggressionen provozierte. Hierzu kann ich daher noch keine weiteren Aussagen machen."


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