
26.6.2026 | Er habe großes Pech gehabt, scherzte Gastgeber Bernhard Breuninger bei der Begrüßung, denn er habe für viel Geld große Planen als Regenschutz gekauft und dann das: Strahlendes
Sommerwetter empfing die Gäste zur ersten Open Air-Veranstaltung am Rosa Scholl-Haus. Rund 250 Besucher hatten sich am vergangenen Mittwoch auf dem herrlichen Gelände im Süden Quickborns
eingefunden und sie erlebten einen Musical-Abend erster Güte.
Offensichtlich war nur Insidern bekannt, dass Jenny und Bernd Breuninger schon seit Jahren zu Konzerten auf ihrem Anwesen einladen. Aufgrund der großen Nachfrage stand jetzt erstmal eine Open-Air-Verantaltung auf dem Programm. Und so strömten ganz viele Musikbgegeisterte auf die romantische Waldwiese, einige hatten ihre eigenen Sitzgelegenheiten mitgebracht, andere Picknick-Körbe mit Getränken und Leckereien. Aber auch die Gastgeber stellten Hot Dogs und Getränke gegen Spende bereit.
Musikalisch eröffnete gegen 19 Uhr Markus Jan Weber den Abend, der als Musikalischer Leiter am Schmidt Theater tätig ist. Er nahm spontane Musikwünsche aus dem Publikum entgegen und veknüpfte sie am Piano auf beeindruckende Weise zu mitreißenden Medleys. So war dann „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins" zusammen mit bekannten Pop-Songs zu hören. Sonder-Applaus gab es, als der Pianist sich auch einmal als Sänger betätigte und im bekannten Tonfall Songs von Herbert Grönemeyer vortrug.
Nach einer kurzen Pause startete gegen 21 Uhr das Highlight: Die Sängerin Balungile Gumede und die Schhauspielerin/Singer-Songwriterin Annic-Barbara Fenske waren aus Hamburg angereist, um eine musikalische Revue zu präsentieren. Balungile Gumede ist vielen Musicalfans aus der Hamburger Produktion „Der König der Löwen“ bekannt, in der sie seit vielen Jahren als Ensemblemitglied auftritt. Die aus Südafrika stammende Künstlerin verbindet in ihrem Programm Elemente aus Gospel, Soul, Jazz, African Traditional Music und Musical. Annic-Barbara Fenske steht derzeit in der Produktion „Meisterklasse“ im Schmidtchen auf der Bühne. Darüber hinaus war sie in zahlreichen Theater- und Musicalproduktionen in Hamburg zu sehen. Das Publikum konnte sich auf Titel aus ihrem Solo-Programm sowie auf ausgewählte Soul- und Popklassiker freuen.
Nach fast 2 Stunden eines mitreißenden Programms mit bekannten und weniger bekannten Songs konnten sich die Besucher beseelt auf den Heimweg machen, hoffentlich, nachdem sie die Spendenbox am Ausgang bedacht hatten.
Das Rosa-Scholl-Haus
Etwas versteckt im Wald am Elsensee liegt im Süden Quickborns das Rosa-Scholl-Haus. Es bestehen keine Verbindungen zu den Geschwistern Scholl aus dem Nazi-Widerstand, das Haus entstand vielmehr als Feriendomizil für die Mitarbeiter einer großen Bäckerei-Kette. Nach einem Besitzer-Wechsel kaufte die Stiftung das Anwesen zurück. Heute betreiben Jenny und Bernhard Breuninger das Gruppenübernachtungshaus für Kinder- und Jugendgruppen mit 150 Schlafplätzen als Mieter.







Kommentar schreiben