
14.5.2026 | Bürgermeister Thomas Beckmann kam extra (übrigens mit dem Fahrrad!) vorbei, um Elke Schreiber zu verabschieden: Nach vier Wahlperioden und 16 Jahren Amtszeit trat sie
auf der jüngsten AWO-Mitgliederversammlung am 12.5.2026 aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an! Als Nachfolgerin wurde Renate Hensel gewählt.
In seinem Grußwort wies Beckmann darauf hin, dass sich eine Persönlichkeit verabschiede, die die AWO geprägt habe, wie wohl wenige vor ihr. 16 Jahre, das seien Jahre, in den Menschen Rat, Hilfe, Gemeinschaft und Menschlichkeit erfahren hätten. Sie sei nicht nur Vorsitzende gewesen, sondern Zuhörerin. Mutmacherin. Netzwerkerin, Organisatorin und häufig auch der Mensch, der im richtigen Moment einfach da war. Die AWO lebe von den Werten Solidarität, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit und genau diese Werte habe sie nicht nur vertreten, sondern gelebt. Beckmann erinnerte daran, dass Schreiber für ihr gesellschaftliches Engaement mit der Freiher-von-Stein-Medaille des Landes Schleswig-Holstein und dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt worden sei. Aber bei aller Würdigug und Auszeichungen sei dies nie ihr Antrieb gewesen, dieser sei vielmehr der Mensch: Die Begegnung mit Menschen und das Gefühl, etwas bewirken zu können.
Dehalb wolle er sich im Namen der Stadt Quickborn ganz herzlich bedanken für ihren unermüdlichen Einsatz und ihre Herzenswärme. Ihre Klarheit und ihre Beharrlichkeit hätten über viele Jahre das soziale Miteinander in der Stadt mitgestaltet. Sie hinterlasse Spuren in den Herzen vieler Menschen. Er wünschte ihr für den kommenden Lebensabschnitt Gesundheit sowie Freude und Zeit für sich selbst. „Ich bin wirklich stolz darauf, Menschen wie Dich in unserer Stadt zu haben!"
in ihrem persönlichen Rückblick erinnerte Schreiber daran, dass bei ihrem Amtsantritt die Mitglieder ab einem Alter von 80 Jahren kein aktives Amt mehr ausüben sollten und man sich in der „AWO Altentagesstätte" traf. Beides habe sie sofort geändert, so dass es heute der „AWO Treff" heißt. Highlights ihrer Amtszeit seien die 100-Jahr-Feier und die 70-Jahr-Feier gewesen, außerdem der Auftritt des Jazz-Pianisten Matthias Schlechter, der ihr diesen aus Anlass der Verleihung der Bundesverdienstmedaille geschenkt hatte. Sie bedankte sich bei allen, die sie in ihrer Arbeit unterstützt hätten.
Nach ihrer Wahl zur neuen Vorsitzenden ließ auch Renate Hensel die Jahre mit Elke Schreiber Revue passieren und dankte ihr für die langjährige gute Zusammenarbeit. Nach ihrer Meinung seien drei Stichworte prägend: SPD! Hier habe sich Schreiber seit 1972 mit viel Tatkraft und Herzblut im Ort, aber auch im Kreis (wo sie immer noch stellv. Kreispäsidentin ist!) eingebracht. AWO! Hier habe sie vielfache Gelegenheit zum Austausch geboten und u.a. mit Ausflügen und Besichtigungen Angebote gegen die Einsamkeit gemacht. Besonders sei ihre Arbeit in der Corona-Zeit hervorzuheben, als es ihr gelungen sei, Besuchsmöglichkeiten zu eröffnen, ohne die Gesundheit zu gefährden. Auch der inzwischen etablierte „Gartentag" gehe auf ihre Inititiative. Auch bei der AWO sei sie überörtlich aktiv, als Mitglied im Kreisvorstand und im Präsidium des Landesverbandes. ROLAND KAISER! Dieses Stichwort erheiterte das Publikum, aber Hensel wies darauf hin, dass Schreibers Schwarm Werte wie Zusammenhalt, Solidarität und Eintreten für die Demokratie mit ihr teile. Sie erinnerte daran, dass Schreiber anlässlich ihres 80. Geburtages die Vorstandsmitglieder zu einem Konzertfilm mit Kaiser im Beluga-Kino eingeladen hatte. „Und zum Kaiser-Konzert in Hamburg gehen wir auch alle gemeinam!" versprach Schreiber.









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,Charly, aus Wilhelmshaven (Freitag, 15 Mai 2026 15:37)
Eine tolle Frau, hervorragende ehemalige Sportlerin und tolerante Politikerin !! Alles Gute und herzlichen Glückwunsch !!! Aus Wilhelmshaven