26.4.2026 | Ungewöhnliche Klänge verzauberten am Sonnabend das Publikum im recht gut besuchten Artur-Grenz-Saal: Das Trio Saxyvarpa präsentierte auf Einladung des Kultur-Vereins mit
Harfe, Saxophon und Cajun Jazz mit südamerikanischen Einschlag.
Der Deutsche Johannes Köppen sorgte am Saxophon nicht nur für die Jazz-Elemente, sondern steuerte auch eigene Kompositionen zum Programm bei: Nach dem Titel „Isn´t She Lovely", den Stevie Wonder - so berichtete Köppen - für seine kleine Tochter geschrieben hatte - folgte ein Lied, das Köppen für seine eigene jüngere Tochter geschrieben hat. In diesem Zusammenhang überraschte er mit einer anderen familiären Information: Alberto Sanchez an der Harfe sei mit seiner älteren Tochter verheiratet. Der aus Paraguay stammende Sanchez gilt als Ausnahmetalent und einer der besten Harfespieler der Welt. Er ist Mitglied der Band „Anna R." um die gerade verstorbene Rosenstolz-Sängerin und hat für Peter Maffay die Harfen-Tracks für Tabaluga eingespielt. Seine Heimat spiegelte sich in zahlreichen südamerikanischen Titeln wider, denen er mit seiner elekrisch verstärkten Harfe einen besonderen Klang verlieh. Als dritter im Bunde untertützte Manuel Beutke an den Cajun-Percussions den südamerikanischen Sound. Ein längeres Solo ließ erkennen, dass er nicht nur für den Rhythmus sorgte, sondern auch spezielle Klangfarben beisteuerte.
Die ungewöhnliche Kombination aus Soul, Pop, Folk, Flamenco und Jazz kam jedenfalls beim Quickborner Publikum sehr gut an und wurde mit viel Beifall bedacht. U.a. Bürgermeister Thomas Beckmann war begeistert und der stellv. Bürgervorsteher Henning Meyn (CDU), der wie bei so vielen Veranstaltungen auch hier zu Gast war, brachte es auf den Punkt: „Ganz Super!"

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