11.4.2026 | Johannes Schneider ist seit vielen Jahren in der Quickborner Kultur-Szene und auch als aktiver Katholik bekannt.
Herr Schneider, wir haben uns hier zusammengefunden in der katholischen St. Marienkirche in Quickborn. Sie sind in letzter Zeit bekannt als Pressesprecher der katholischen Kirche hier am Ort. Sie informieren, wie ich finde, sehr professionell über die Highlights im Kirchenjahr. Ist denn eigentlich die Position eines Pressesprechers üblich oder ist das jetzt eine Quickborner Besonderheit?
Ich würde sagen, sowohl als auch. In der heutigen Form der Großpfarrei, die wir haben, gibt es tatsächlich diese Position und zwar im Rahmen des Leitgremiums einer Gemeinde innerhalb der Pfarrei. In der sogenannten Gemeindekonferenz gibt es den Themenbeauftragten „Haltung öffentlich machen”. Das ist Öffentlichkeitsarbeit und diese Funktion habe ich hier in der katholischen Gemeinde St. Marien in Quickborn. Allerdings muss ich auch sagen, ich hatte diese Funktion in dieser Form auch schon, bevor es sie offziell gab. Denn die Großpfarrei gibt es ja noch nicht ganz so lange. Als Quickborn noch eine eigene Pfarrei war, war es der damalige Pfarrer Guttmann, der mir diese Aufgabe übertragen hat. Ob das da auch schon eine offizielle Funktion war, das weiß ich nicht.
Wie lange ist denn eigentlich diese Zusammenlegung her?
Wenn ich das jetzt richtig noch erinnere, sind wir 2018 Großpfarrei geworden. Zu der Großpfarrei „Heiliger Martin“, so heißt sie, die ihren Hauptsitz in Elmshorn hat, gehören eigentlich alle katholischen Gemeinden des Kreises Pinneberg.
Über die kirchlichen Anlässe hinaus informieren Sie aber auch, wie ich weiß, über die kulturellen Veranstaltungen, die Sie hier ja veranstalten.
Ja, das ist richtig. Wir hier als katholische Gemeinde befinden uns ja, wie man das so nennt, in der Diaspora. Das heißt, wir haben im Gegensatz zu unseren evangelischen Freunden hier in Quickborn keine eigene hauptamtliche Kirchenmusik. Und aus diesem Grunde hat sich vor einigen Jahren eine kleine Gruppe von Gemeindemitgliedern zu dem sogenannten ”Förderkreis Kirchenmusik St Marien“ in Quickborn hier in dieser Kirche zusammengeschlossen. Da bin ich irgendwann dazugestoßen und helfe dem Förderkreis Kirchenmusik auch heute mit der Anbahnung von Konzerten hier in der Kirche und helfe natürlich auch mit bei der Organisation. Das liegt ein bisschen daran, dass ich aufgrund meiner kulturellen Verbindungen eben auch Verbindungen zur Musik habe.
Dann haben wir das auch klären können. Ich bin ja gelegentlich zu diesen Veranstaltungen hier und stelle dann fest, dass insbesondere zu solchen Anlässen der Kirchenraum sehr gefüllt ist. Ich habe den Eindruck, dass die katholische Gemeinde hier in Quickborn in einem evangelisch geprägten Umfeld sehr gut vertreten ist. Ist das richtig?
Ja, diese Gemeinde ist eie sehr lebhafte Gemeinde und unterscheidet sich sicherlich auch von vielen anderen katholischen Gemeinden. Das liegt auch ein bisschen an der guten Zusammensetzung oder Durchsetzung der unterschiedlichen Generationen, die hier engagiert sind. Wir haben in jedem Jahr zum Beispiel hier in unserem Gemeindehaus ein sogenanntes Mitarbeiterfest. Das heißt also, da treffen sich alle Ehrenamtlichen, die hier in der Gemeinde tätig sind, um dort gemeinsam einen schönen Tag zu verbringen. Da ist das Gemeindehaus, der Saal, häufig zu klein. Das heißt also, wir haben hier eine große Anzahl in allen unterschiedlichen Funktionen tätige Ehrenamtliche, die das Gemeindeleben gestalten. Dazu gehört unter anderem eben auch das hier in Quickborn sehr bekannte Ausländerfest.
Ja, Sie bestätigen also meinen Eindruck. Wie viele Mitglieder hat denn die katholische Gemeinde hier in Quickborn überhaupt?
Ja, also die genaue Zahl habe ich nicht. Aber was ich weiß, ist, dass die Gemeinde, das sind Quickborn und Hasloh, rund 2.000 Mitglieder umfasst, also 2.000 Katholiken, die in der Kirche angemeldet sind. Das sind also ungefähr so 10 Prozent der Quickborner Einwohnerschaft.
Wie ist es denn bei Ihnen? Wie sind Sie denn zur katholischen Kirche gekommen? Sind Sie „eingeboren“ worden?
Ja, ich bin ja kein geborener Quickborner, sondern ich bin hier mal gelandet. Ich komme aus der, so nenne ich es immer, rheinisch-katholischen Kirche. Meine gesamte Familie, das heißt die Geschwister und früher eben auch die Eltern, stammen aus dem Rheinland und leben heute in Bonn. Und das ist eine katholische Familie und auch schon die Großeltern, bei denen wir als Kinder natürlich viel Zeit zugebracht haben, waren sehr dem katholischen Glauben zugetan. Und die Kirche und die Gottesdienste und alles, was dazugehört, standen eigentlich im Mittelpunkt des Familienlebens.
Das heißt, ich bin also als kleiner 4- 5-Jähriger schon in katholischen Kindergärten gelandet. Auch dann, wenn meine Mutter mit uns Kindern mal zu den Großeltern in den Urlaub fuhr. Wir hatten ja damals schon Kriegszeiten. Ich wurde dann also nicht zum Spielen irgendwo hingeschickt, sondern meine Großeltern legten Wert darauf, dass der Junge dann in diesen drei oder vier Wochen in dem katholischen Kindergarten war, bei Nonnen. Dieses ganze Leben, es war ein katholisches Leben, das mit großer Fröhlichkeit durchsetzt war. Deswegen sage ich immer „rheinisch-katholisch“. Die katholische Kirche hat also unglaublich viele unterschiedliche Facetten auch in ihrer Glaubensauffassung. Und da gibt es eben auch den rheinischen Katholizismus, der ja auch schon von Adenauer hin und wieder in seinen Anekdoten mitgeprägt wurde.
Dann erklärt sich so manches. Sie haben eben so beiläufig eine Jahreszahl erwähnt. Mögen Sie denn mal sagen, wie alt Sie sind?
Ja, daraus muss ich kein Geheimnis zu machen: Ich werde jetzt im Juni 89Jahre alt.
Man darf ja nicht im Vorwege gratulieren. Dann komme ich zu gegebener Zeit auf Sie zu. Aber dann haben wir das ja auch gleich mit angesprochen. Das war also Ihre Kinderphase und Jugendzeit. Darf ich dann nach Ihrem weiteren Lebensweg fragen?
Ja, gern. Die ganze Familie ist nach dem Krieg wieder in das Rheinland zurückgezogen. Woher auch die väterliche Familie vor allem kommt. Und ich habe auch meine ganze Berufsausbildung im Wesentlichen in Köln und in Bonn absolviert. Von Hause aus bin ich Elektromaschinenbauer und Industrie- und Außenhandelskaufmann. Wir sprechen jetzt von Ende der 50er Jahre. In Köln und auch in Bonn konnte man also eine gute Ausbildung bekommen.
Aber es gab bestimmte Elemente, die man zu der Zeit nur in Hamburg oder in Bremen erlernen konnte. Und das war der internationale Handel, also der Außenhandel und der Import. Und da ich unbedingt ins Ausland wollte, musste ich zwangsläufig von zu Hause auswandern. Ich bin nach Hamburg gegangen als junger Mann. Und habe in Hamburg in einer Traditionsfirma diesen Teil der Berufsausbildung mitbekommen. Bin damit aber auch in das Hanseatische hineingewachsen. Das war damals 1959 nur für ein Jahr geplant. Und daraus sind aber, wenn ich jetzt mal ganz schnell nachdenke, ich glaube ungefähr 65 Jahre geworden. Also ich bin dann in Hamburg hängen geblieben. Ich habe auch noch diese Ausbildung gemacht und bin von dem Traditionsunternehmen auch ins Ausland geschickt worden. Habe so einige Jahre im Mittleren Osten und in Nordafrika verbracht.
Und dann habe irgendwann auch geheiratet. Und dann sind auch die Kinder hier in Quickborn groß geworden. Also Tochter und Sohn. Der Sohn ist nun auch schon 62.
Ich bin 1966 bei einem amerikanischen Konzern gelandet. Und ich brauchte dann eben eine Wohnung für meine Familie. Und dieses amerikanische Chemieunternehmen in Friedrichsgabe, heute Norderstedt, hatte hier in Quickborn ein Reihenhaus zur Verfügung, wo ein Mitarbeiter drin gewohnt hatte, der aber in die Philippinen versetzt worden war. Und das wurde mir angeboten. Auf diese Art und Weise bin ich nach Quickborn gekommen.
Und das war dann?
Das war 1966.
Dann sind Sie ja doch schon eingemeindet, sage ich jetzt mal so. ...
Ja, doch. Und dann sind die Kinder natürlich auch hier in der katholischen Kirche mit aufgewachsen.
Aber da gab es diese Kirche doch noch gar nicht, nicht wahr?
Damals gab es noch die alte Kirche. Diese Kirche gibt es ja erst seit 25 Jahren. Aber Sohn Stephan war so einer der ganz, ganz frühen, der in den gerade gegründeten Kindergarten mit aufgenommen wurde. Ja, das ist also eine ganz lange Zeit. Vor allen Dingen, es liegt eben auch daran, dass ich von meiner ganze Berufskarriere den wesentlichen Teil von 1966 an in diesem amerikanischen Unternehmen verbracht habe.
Nennen Sie doch mal den Namen....
Das war das amerikanische Unternehmen W.R. Grace. Das ist ein amerikanisches Chemieunternehmen. Es ist heute verästelt, hat auch andere Eigentümer bekommen. Aber ich bin immerhin in diesem Unternehmen noch 2002 pensioniert worden.
Und weil Sie Ihre Kinder erwähnt hatten, die sind noch in Quickborn ansässig oder hat es sie woanders hin verschlagen?
Ja, im Gegensatz zu ihrem Vater sind sie nicht in die Welt ausgewandert. Tochter Bettina lebt in Quickborn-Renzel. Und mein Sohn, der Stephan, der lebt in Norderstedt-Friedrichsgabe. Also beide ganz nah bei- und miteinander.
Und Ihre Tochter ist ja auch künstlerisch aktiv ...
Ja, die hat also ein bisschen von den Künstlergenen mitbekommen...
Ja, darauf wollte ich noch mal zu sprechen kommen. Vor Ihrer Zeit hier in der Kirche sind Sie ja in Quickborn bekannt geworden, wenn ich das so sagen darf, indem Sie den Kulturverein gegründet haben ...
Das ist richtig, ja.
Und weil Sie von Kulturgen sprechen: Wenn man die berufliche Laufbahn so anschaut, ist das ja nicht unbedingt zu vermuten, dass bei Ihnen ein kulturelles Element vorhanden ist. Wenn man hört, dass man aus einem Chemiekonzern kommt, würde man das also nicht vermuten....
Nein, aber in diesem weltweit operierenden Unternehmen hatte ich die Funktion eines Marketingchefs. Marketing im weitesten Sinne ist eigentlich eine künstlerische Aufgabe. Und ich habe auch damals in dem Konzern als ein Merkmal für das Unternehmen eben diese Kulturseite mit aufgebaut. Unter dem Namen dieses Konzerns haben wir sogar ein Schaltplattenlabel herausgebracht mit klassischer Musik und später als CDs, die also richtig Sammlerobjekte geworden sind und die dieses Unternehmen eben, wie soll man sagen, sympathisch gemacht haben. Und das war da ein Teil des Marketings. Und deswegen liegt mir das also sehr nahe.
Als ich damals als junger Mensch hier nach Hamburg kam, kannte ich niemanden in in der Hansestadt, war auch vorher nie in Hamburg gewesen und hatte dann überlegt, was ich in diese Stadt eigentlich mitbringe. Und das Einzige war, dass ich einigermaßen gut singen konnte. Und so bin ich Anfang 1959 in den sogenannten Jugend- und Knabenchor St. Michaelis, dem heutigen St. Michaelis-Chor, aufgenommen worden. Das heißt, ich habe die Aufnahmeprüfung bestanden und bin dann auch aktiv in diesem St. Michaelis-Chor 40 Jahre geblieben. Bis fast zum Jahr 2000, genau bis 1999.
Bin dann dort ausgeschieden, weil ich mir gesagt habe, das Alter ist jetzt erreicht, wo man eben nicht mehr diese aufwändige Arbeit mitmachen kann. Aber dann wurde gerade an St. Michaelis eine Gesellschaft, ein Verein gegründet, der die Kirchenmusik in besonderem Maße an St. Michaelis fördern und stützen sollte, die „Hamburger Bachgesellschaft an St. Michaelis“. Ich bin aus dem Chor entlassen worden, um gleichzeitig dann in den Vorstand der Hamburger Bachgesellschaft einzusteigen. Und das habe ich bis vor zwei Jahren gemacht. So, und daher kommt die Verbindung zur Musik und natürlich auch zur Literatur. Und das hat sich dann eben übertragen.
Nachdem ich dann festgestellt hatte, dass neben Hamburg eben auch Quickborn eine Art Heimat wird, war mein Bemühen, auch Quickborn einen kulturellen Stempel zu geben. In ganz frühen Zeiten, als mein Sohn Stephan dann auf das Gymnasium kam (es gab damals nur eines, deswegen hieß es auch nur Gymnasium) hatte ich also tatsächlich versucht, damals an diesem Gymnasium kulturelle Akzente zu setzen. Ich war damals sehr schnell in den Vorstand des Schulelternbeirats gewählt worden und den ich habe ich dann auch später als Vorsitzender über viele Jahre geleitet. In dieser Funktion wollte ich also auch diesen Kulturanstrich in das Gymnasium bringen. Es sozusagen zu einem, ja, musischen Gymnasium zu machen. Aber das ist mir dann leider nicht so gelungen, da gab es zu der Zeit andere Probleme.
Aber ich habe dann schon sehr, sehr früh mit dem damaligen Bürgermeister, also hier mit Thomas Köppel, schon immer mal wieder darüber gesprochen, wie wir das machen könnten, dass Quickborn einen kulturellen Anstrich bekommt. Dass man nicht immer sagt, ja, in der Stadt ist nichts los. Und aus dieser Idee heraus ist dann 2015 der Kulturverein gegründet worden.
Und da ich nun auch damals schon über vielfältige Verbindungen zur Musikwelt verfügte, habe ich die natürlich auch benutzt, um dann auch Künstler, Musiker, Sängerinnen, Literaten hier nach Quickborn zu locken, die sonst vielleicht normalerweise nicht hierher gekommen wären. Ja, das war eine sehr tolle Initiative.
Und Sie sind dann aber irgendwann ausgeschieden?
Ja, wir waren ja drei Mitglieder im Vorstand: Frau Lühdorff, Frau Schäcke, die quasi unser Finanzminister war, und ich. Daneben gab es einen Kreis von Freunden, also ein kleiner Arbeitskreis, die uns dann auch immer noch mitgeholfen haben, das Ganze zu organisieren. Wir haben das sechs Jahre gemacht. Und dann haben wir allerdings - auch aus Altersgründen - gedacht, wir wollen jetzt mal gucken, ob wir das nicht in jüngere Hände geben. Und wir haben auch Nachfolger gefunden, den heutigen Vorstand, und haben uns dann eben aus dem Vorstand verabschiedet.
Und sind Sie zufrieden mit dem jetzigen Vorstand?
Ja, wissen Sie, ich komme ja aus einem sehr großen Unternehmen, wo es also häufig Generationswechsel oder auch Positionswechsel gegeben hat. Und es ist halt so, dass jeder Mensch, der in eine solche Verantwortung hineingeht und bereit ist, diese Verantwortung zu übernehmen, seine eigenen Vorstellungen hat. Und das muss man respektieren. Und dieser neue Vorstand hat eben eine etwas andere Grundeinstellung auch zu dem Thema Kultur, als ich sie vielleicht hatte. Aber ich finde, dass er es sehr gut macht.
Und wie beurteilen Sie die Kulturarbeit der Stadt?
Die Kulturarbeit der Stadt hat sich nach den letzten Kommunalwahlen sehr verändert. In der Vergangenheit, das war mein Gefühl und auch aller anderen, die mal die Kulturträger waren, lag 90 Prozent der gesamten Kulturarbeit auf den ehrenamtlichen Schultern und dort ziemlich alleine. Das hat sich geändert, es gibt doch sehr viel mehr Unterstützung aus dem Rathaus in Bezug auf Kultur, so weitgehend sogar, dass der jetzige Bürgermeister durchaus zum Ziel erklärt hat, Quickborn zu einer Kulturstadt zu machen. Und man sieht, dass auch viele Personen, die mit Kultur näher oder ferner etwas zu tun haben, ermutigt werden.
Ich denke im Zusammenhang mit dem Himmelmoor daran, dass dort diese Gebäude restauriert werden, dass das Himmelmoor zu einem Kulturteil von Quickborn geworden ist, dass auch jetzt schon kulturelle Veranstaltungen in diesen Gebäuden stattfinden. Das hat es vorher alles nicht gegeben. Auch, dass die Kirchen jetzt sehr viel stärker in das Kulturleben mit hineinwirken. Herr Schmult, der Kirchenmusiker der Ev. Luth. Kirche, hat ja auch seine Musiktage ins Leben gerufen, die sehr professionell und anspruchsvoll sind. Und auch hier mit den Konzerten, die in dieser Kirche stattfinden. Das sind ja auch so fünf oder sechs Konzerte im Jahr mit außergewöhnlichen Künstlern, die hierher kommen und die normalerweise auch nicht unbedingt nach Quickborn kommen würden. Nicht zu vergessen die Musikschule.
All das hat mit Veranstaltungen dazu beigetragen, dass in Quickborn jetzt schon ein sehr lebendiges Kulturleben vorhanden ist. Aber, und da kommt mal der Marketing-Mann durch, es wird noch nicht stark genug nach draußen gebracht. Das heißt, die Medien sind noch davon entfernt, Quickborn anzunehmen und sie auch als eine solche Stadt darzustellen.
Aber auch das werden wir sicherlich noch hinbekommen. Aber es ist jetzt schon so, dass sogar in dem weiteren Umkreis dieser Stadt Menschen diese Erfahrung gemacht haben, dass in Quickborn sehr hochwertige kulturelle Veranstaltungen angeboten werden. Und auch hier in dieser Kirche, wenn wir Konzerte anbieten, kommen also Gäste aus Uetersen, Pinneberg und Elmshorn, Norderstedt und aus unserer unmittelbaren Nachbarschaft wie Ellerau sowieso. Ich erlebe das dann immer wieder, wenn ich an der Tür stehe, dass Leute hier reinkommen: Die sind das erste Mal in dieser Kirche und bleiben erstaunt stehen vor dem, was sie hier jetzt sehen. In Form von Architektur, in Form von Akustik und dann auch in Form dessen, was dann hier künstlerisch dargeboten wird.
Ja, das ist ja ein doch recht positives Fazit. Ich denke, wir haben Ihr eindrucksvolles Leben ganz schön Revue passieren lassen und einen informativen Blick auf das Kulturleben in Quickborn werfen können, das Sie über viele Jahre gepägt haben und heute noch prägen. Ich danke Ihnen sehr für das Gespräch und wünsche Ihnen weiterhin erfolgreiches Wirken in Quickborn.

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