Anwohner-Initiative appelliert an Ratsversammlung: Kein Aufstellungsbeschluss für „Parkquartier"!

Sven Pienkoss ist einer der Initiatoren gegen den Aufstellungsbeschluss für das „Parkquartier"
Sven Pienkoss ist einer der Initiatoren gegen den Aufstellungsbeschluss für das „Parkquartier"

 

19.3.2026 | Bereits in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt (ASU) am 12.3. hatten Anwohner ihre Bedenken gegen das geplante „Parkquartier" angemeldet - vergeblich: Einstimmig empfahl die Politik den Aufstellungsbeschluss! Jetzt appelliert eine Anwohner-Initiative an die Ortspolitik, in der Ratversammlung am 23.3. den Aufstellungsbeschluss NICHT final zu verabschieden!

 

Nach den Plänen eines Hamburger Investors soll bis 2029 auf einer 2,4 Hektar großen Fläche an der Marktstraße in Quickborn das sogenannte ”Parkquartier" mit 160 Wohneinheiten, einer Eventlocation für 500 Personen, einem Parkhaus und zwei Tiefgaragen mit mehr als 300 Stellplätzen, Gewerbeeinheiten und mehr entstehen, wie wir berichteten. Eine offizielle Bestätigung seitens der Stadt gibt es nicht, aber es ist davon auszugehen, dass dem Investor das gesamte Gelände gehört.

 

Weil den Anwohnern die Antworten der Verwaltung in der ASU-Sitzung nicht ausreichten, hatten sie sich am darauffolgenden Montag mtit diversen Fragen an den zuständigen Sachbearbeiter in der Verwaltung gewandt. Doch auch dessen Antworten blieben unbefriedigend, wie aus einer der Stellungnahme der Anwohner hervorging.

 

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Fragen & Stellungnahme der Anwohner-Init
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Antwort der Stadt Quickborn vom 17.03.20
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Stellungnahme der Anwohner-Initiative zu
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Inzwischen rufen die Initiatoren Sven Max und Sven Pienkoss alle Anwohner auf, in der Ratsversammlung am 23.3. die Bedenken öffnentlich zu vertreten. Diese sind im wesentlichen:

o Der Plan berücksichtigt unzureichend die Biodiversität des seit dem Mittelalter als landwirtschaftliche Fläche genutzten Gebietes

o Durch das „beschleunigte" Verfahren werden Tatschen geschaffen, die nicht mehr korrigiert werden können.

o Das geplante Event-Zentrum würde zu einer zusätzlichen Lärmbelästigung führen: Verhältnis zu dem geplanten. teuren Event-Zentrum „To Huus" in der Innenstadt?

o Mehr Verkehr, Parkdruck und Lärm zusätzlich zu den bereits entstehenden 120 Wohneinheiten an der Kreuzung Marktstraße/Kieler Straße.

 

Die Initiative fordert:

o Keine vorschnelle Beschlussfssung ; Vertagung & Zurückweisung in den ASU

o Prüfung eines geringer dimenisonierten Wohnquartiers statt des XXL-Mischkonzeptes, passend zu den bestehenden Wohngebieten und der naturnahen Lage

o Klare, belastbare Aussagen zu Auswirkungen auf Umwelt, Lärm.Vekehr, Entwässerung, Eventnutzung

o Volle Transparenz, keine unrealistische Schönfäberei!

 

Interessenten können sich auf der Website www.parkquartier-marktstrasse.de weiter informieren, die Initiative ist auch über 160- 1045994 zu erreichen.

 

 

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Auf dieser Wiese an der Marktstraße (im Vordergrund) soll das neue Wohngebiet entstehen, im Hintergrund die Scheune, die in Zukunft als Eventcenter dienen soll
Auf dieser Wiese an der Marktstraße (im Vordergrund) soll das neue Wohngebiet entstehen, im Hintergrund die Scheune, die in Zukunft als Eventcenter dienen soll

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