
21.3.2026 | Ungewöhnlich viele Gäste hatten sich am Freitagabend zur Vernissage der Ausstellung „Vollkommene Fragmente" im Kunstverein Quickborn eingefunden, darunter auch Bürgermeister Thomas Beckmann. Die Einführung übernahm Johannes Kimstedt (Kunstraum Tosterglobe) im Gespräch mit der Künstlerin. Die Werke sind noch am Samstag von 14 - 18 Uhr und Sonntag von 11 - 17 Uhr in der Kieler Straße 149 zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Die ausgestellten Werke sind käuflich zu erwerben.
Archaisch und zugleich gegenwärtig kreisen die Arbeiten von Claudia Hoffmann um das Verhältnis von Fragment und Ganzheit. Ihre Skulpturen aus Beton und die
druckgraphischen Bilder erscheinen wie gefundene Stücke – geschnittene Scherben, gebrochene Ränder, Formen von ursprünglicher Klarheit.
Form und Farbe, Kontur und Position sind subtil ausbalanciert.
Was wie ein Fund aus der Natur wirkt, trägt deren stille Intelligenz in sich – und bewahrt doch sein eigenes Geheimnis. Die Teile scheinen weniger gebrochen als geschnitten und bewusst gesetzt.
Zwischen Fragmenten von Form entstehen Fragmente von Zwischenräumen. Positiv und Negativ werden gleichwertig betrachtet und in eine abstrakte Komposition gebracht.
Die Skulpturen aus Beton werden gegossen und erfordern eine detaillierte Planung. Vorangehend stehen daher Zeichnungen und schließlich die druckgraphischen Arbeiten, die in einer nahen
Korrespondenz zu den Skulpturen stehen.
Die Künstlerin (1956) studierte an der HFBK in Hamburg. Sie lebt und arbeitet in Seevetal.
www.cmmhoffmann.de










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