
22.3.2026 | Mit diversen Handballspielen, einer Ausstellung und einem kleinen Festakt feierte der 1. HC Quickborn (HCQ) am Samstag sein fünfjähriges Bestehen. Als Gratulanten
konnte der Vorsitzende Jens Gercken Quickborns Stellv. Bürgervorsteher Henning Meyn und Dr. Knuth Lange, den Präsidenten des Hamburger Handball-Verbandes begrüßen.
Nach seiner Begrüßung rief Gercken zu einer Gedenkminute für Klaus Lappe auf, das älteste Mitglied des Vereins und treuen Begleiter des HCQ, der kurz zuvor im Alter von 84 Jahren verstorben war.
Henning Meyn überbrachte die Glückwünsche der Stadt. Bei der Gründung seien Profis am Werk gewesen, die etwas Dauerhaftes schaffen wollten. Gute Organisation, professionelle Werbung und angenehme Gesprächspartner seien die Attribute, die ihm zum HCQ einfielen. Natürlich habe es auch immer mal Probleme gegeben, die man aber habe lösen können. Die HCQ habe sich auch bereit erklärt, an der Ganztagesbetreuung der Grundschüler mitzuwirken. Mitglieder, die in erster Linie Freude am Handballsport haben wollten und mit „Vereinsmeierei" nichts am Hut hätten, erinnerte er daran, dass z.B. vor einem Punktspiel immer auch Ehrenamtliche u.a. für Absprachen tätig gewesen seien. „Vielen Dank dafür, dass Ihr Kindern und Jugendlichen die Freude am Sport vermittelt und dass Ihr den Namen unserer Stadt in die Sportwelt hinaus tragt!"
Dr. Knuth Lange, Präsident des Hamburger Handball-Verbandes, für den sich der HCQ bei Gründung entschieden hatte, überbrachte die Glückwünsche seines Verbandes. Man sei stolz auf einen Verein, der sich mitten in der Corona-Pandemie gegründet und sich mit Mut und Tatkraft erfolgreich aufgestellt habe. Der Verein sei nicht nur von 18 auf jetzt 250 Mitglieder gewachsen, sondern habe in den 5 Jahren auch zahlreiche Talente hervorgebracht. Man sei auf jeden Fall als Hamburger Verband sehr stolz, den HCQ als feste Größe zu seinen Mitgliedern zu zählen.
In seiner anschließenden Rede ging Gercken zunächst auf den Jubiläumstag ein. Er verwies auf die Ausstellung im Foyer, die die Werte des Vereins deutlich mache: Wille - Leidenschaft - Respekt - Teamgeist - Emotion! Die Handball-Olympiade mit vielen spannenden und lustigen Stationen rund um Bewegung, Geschicklichkeit und Teamgeist habe großen Anklang bei Kindern und Familien gefunden. Er dankte den vielen Ehrenamtlichen, den Unterstützern in der Politik, der Verwaltung, dem Kinderhilfswerk und „Quickborn hilft" sowie den Sponsoren wie der Bürgerstiftung.
Aus der ursprünglichen Idee sei etwas gewachsen:
o Ein Verein mit starker Identität
o MIt Mannschaften von den Ball-Binis ab 2 Jahren bis in den Erwachsenenbereich
o Mit einer klaren Ausrichtung auf Nachwuchsarbeit und Leistung
o Und vor allem mit ganz viel Engagement, Herzblut und Menschen
Der Verein lebe nicht von Strukturen, sondern von Menschen
o Trainern, die Woche für Woche in der Halle stünden
o Eltern, die fahren, organisieren und unterstützen
o Spielerinnen und Spielern, die gemeinsam auf dem Feld stehen.
Zur Zeit arbeite man an einer Sportliche Vereinsstrategie für den Zeitraum 2026 bis 2035. Im Fokus stünden dabei ein strukturiertes Zielsystem und eine klare sportliche Organisation mit definierten Verantwortlichkeiten und Jahrgangslogik.Eine zentrale Ausbildung solle Spielerinnen und Spieler in allen Altersklassen fördern und den Übergang in den leistungsorientierten Bereich unterstützen. Ergänzend sollen Mannschaftsentwicklung. Infrastruktur, Kooperationen und Ehrenamt gezielt weiterentwickelt werden.
Im Anschluss an die Rede ging die Veranstaltung in die Jubiläumsfeier mit Musik und geselligem Beisammensein über.
Eine Erinnerung mit Verantwortlichen (v.l.): Bjarne Bucken (Beiitzer Sport), Carl-Simon Ullfors (1. Stellv. Vorsitzende), Dr. Knuth Lange (Präsident des Hamburger Handball-Verbandes), Jens Gercken (1. Vorsitzender), Henning Meyn ( 1. Stellv. Bürgervorsteher), Leonie Wallner ( Beisitzerin Recht und Versicherung), Oliver Steinmetz (2. Stellv. Vositzender), Marcel Fintzen (Beisitzer sportl. Veranstaltungen); folgende Vorstandsmitglieder sind nicht im Bild: Vanessa Junkers (Beisitzerin Jugend) und Robert Illgen (Beisitzer Finanzen)

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