
10.3.2026 | Die Stadt Quickborn und die Caritas im Norden freuen sich über die erfolgreiche Etablierung eines BAMF-Integrationskurses vor Ort. Durch die enge und
konstruktive Zusammenarbeit beider Partner konnte ein wichtiger Beitrag zur sprachlichen, beruflichen und gesellschaftlichen Integration von Zugewanderten geleistet werden.
Der vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) geförderte Integrationskurs vermittelt neben fundierten Deutschkenntnissen auch zentrale Inhalte zur Orientierung im Alltag, im Arbeitsleben
sowie im gesellschaftlichen und rechtlichen System Deutschlands. Ziel ist es, den Teilnehmenden eine nachhaltige Teilhabe am sozialen und beruflichen Leben zu ermöglichen.
„Integration gelingt am besten gemeinsam“, betont Bürgermeister Thomas Beckmann. „Mit dem neuen Kursangebot schaffen wir vor Ort eine verlässliche Struktur, die Menschen
beim Ankommen unterstützt und neue Perspektiven eröffnet.“ Hervorzuheben ist auch, dass die Kommunalpolitik stets das Projekt eng begleitet und sich als „Motor“ erwiesen hat.
Auch die Caritas hebt die Bedeutung der Kooperation hervor: „Die enge Abstimmung mit der Stadt war ein entscheidender Erfolgsfaktor. Gemeinsam konnten wir bedarfsgerecht planen und unser Vorhaben
umsetzen,“ so die Caritas-Leiterin Anda Zdravac-Vojnovic. Seit Jahren arbeiten Stadt, Caritas im Norden und das Diakonische Werk vorbildlich in der Migrationsarbeit zusammen und ergänzen diese
Angebote weiterhin durch zahlreiche ehrenamtliche Sprachkurse.
Der aktuelle Integrationskurs Kurs richtet sich an neu zugewanderte und geflüchtete Menschen mit Sprachförderbedarf und wird voraussichtlich bis Februar 2027 dauern. Bereits jetzt zeigt sich eine
hohe Nachfrage, was den bestehenden Bedarf deutlich unterstreicht. Er ist von der Diskussion auf Bundesebene über die Einstellung von Integrationskursen für Asylsuchende ohne
Aufenthaltsperspektive übrigens nicht betroffen, erläutert Fachbereichsleiter Volker Dentzin, denn Quickborn würden nur Asylsuchende mit Aufenthaltsstatus zugewiesen.
Mit dem erfolgreichen Start des Integrationskurses setzen Stadt Quickborn und Caritas ein starkes Zeichen für gelebte Integration, Chancengleichheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ein
besonderer Dank gebührt Frau Zdravac-Vojnovic von der Caritas in Quickborn, die mit unermüdlichem Engagement, viel Arbeit und großem Einsatz dafür gesorgt hat, dass das Projekt erfolgreich
starten konnte.
Fachbereichsleiter „Bürgerdienste" Volker Dentzin freut sich über das neue Angebot in Quickborn

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Helena (Freitag, 13 März 2026 11:20)
Die Damen und Herren dürfen sich mal am Jungfernstieg "beweisen" - good luck - und nicht die Stichschutzwesten vergessen.
Sascha (Sonntag, 15 März 2026 15:20)
Was gibt es bloß für dämliche Kommentare!
Manfred Wegener, Sprachmittler in Quickborn (Dienstag, 17 März 2026 12:50)
Zur Klarstellung:
Das Zustandebringen des Kurses ist alleine der Caritas, Frau Anda Zdravac-Vojnovic zu verdanken und den Johannitern, die die Räume zur Verfügung gestellt haben.
Seit über 10 Jahren hat die Stadt Quickborn die Sprachförderung für Migranten einzig und alleine den Ehrenamtlichen überlassen.
Alle Kommunen ringsum haben über die VHS entsprechende Kurse auf die Beine gestellt, doch in Quickborn ist nichts passiert.
Warum in dem Artikel die Stadt Quickborn als "Motor" für das Projekt bezeichnet wurde, ist mir ein Rätsel.
Ich kenne da eine Redewendung: "Sich mit fremden Federn schmücken"!
Sascha (Dienstag, 17 März 2026 23:00)
Wellness-Kurse der VHS passen auch viel besser als Sprachkurse zur Event-Hauptstadt Quickborn.