23.2.2026 | Da hatte der Kultur-Verein wirklich nicht zu viel versprochen, als er für den Auftritt der Band „Brazzo Brazzone" eine „fiesta grandissimo" versprach: Hat der Artur-Grenz-Saal
jemals erlebt, dass in seinen Sitzreihen Salsa getanzt wurde? Mit ihrem ureigenen Brass Sound und einer bunten Mischung aus Jazz, Balkan, Latin, Funk und Soul begeisterte die italienische Band am
Freitag das Publikum.
Großen Anteil am Erfolg hatte sicher Bandleader Danielo Brazzone, der es von Anfang an verstand, mit seiner Moderation auf Deutsch mit italienischem Akzent auf charmante Weise das Publikum einzubeziehen. So konnte er die Besucher schon zu Beginn zu rhythmischem Klatschen bringen, was er mit der freundlichen Bemerkung quittierte, die Stimmung in Quickborn sei besser, als es die Band in München erlebt habe ....
Und auch im weiteren Verlauf des Konzerts wurde immer wieder der Kontakt mit dem Publikum hergestellt, so als der Klassiker „Marina" kurzerhand als Remineszenz an eine Besucherin in „O-Anda” umgetext wurde. Im zweiten Teil des Konzerts überzeugte die Band vor allem mit ihrer musikalischen Qualität, präsentiert vom Bandleader als Trompeter, zwei Saxophonen, einem Gitarristen, Schlagzeuger und nicht zuletzt dem gewaltigen Sousaphon, das angeblich noch aus der Gründungszeit der Band vor 100 Jahren stammt. Alle Bandmitglieder gehören zur Familie Brazzone. Neben der mitreißenden Musik trug sicher auch die lebendige Choreographie der Band zur tollen Stimmung bei.
Offensichtlich war auch die Band von der Stimmung im Saal angetan, denn sie versprach nach der Welttournee über Grönland und die Tonga-Inseln wieder nach Quickborn zu kommen ....



Kommentar schreiben