Neu in Quickborn: LebensHeldin! e.V. hilft Frauen mit Brustkrebs

Nina Schilling leitet die Quickborner „Sisterhood"-Gruppe (Foto: LebensHeldin!)
Nina Schilling leitet die Quickborner „Sisterhood"-Gruppe (Foto: LebensHeldin!)

21.1.2026 | Die Diagnose Brustkrebs bedeutet für viele Frauen nicht nur einen tiefen Einschnitt in ihr Leben, sondern auch eine emotionale Ausnahmesituation. Die gemeinnützige Organisation LebensHeldin! e. V. setzt genau hier an: Sie begleitet Frauen nach der medizinischen Akuttherapie auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben – mit Empathie, Gemeinschaft und neuen Impulsen für die seelische Heilung. Ab Februar 2026 gibt es auch in Quickborn auch eine sogenannte „Sisterhood"-Gruppe.

 

Im Mittelpunkt steht dabei die Frage: „Wie geht Leben nach Krebs?“ Seit 2018 macht LebensHeldin! Frauen Mut, ihr Leben nach der Erkrankung neu auszurichten und aktiv zu gestalten – mit Angeboten, die weit über das klassische Gesundheitssystem hinausgehen.

 

Sisterhoods: Kraftorte in der Region

Ein zentraler Bestandteil des Konzepts sind die regionalen Sisterhoods: Gruppen, in denen sich betroffene Frauen und Wegbegleiterinnen auf Augenhöhe begegnen, Erfahrungen teilen und gegenseitig stärken. Wahre Kraftorte. Auch in Quickborn gibt es ab Februar 2026 eine solche Sisterhood – neue Teilnehmerinnen sind herzlich willkommen! Die Treffen finden jeweils am ersten Dienstag des Monats um 18:30 Uhr im Haus der Begegnung statt. Nina Schilling engagiert sich ehrenamtlich im Verein als Mentorin und freut sich auf die neue Aufgabe vor Ort.

 

Als letztes Jahr eins Ihrer engsten Familienmitglieder mit nur 35 Jahren an Brustkrebs erkrankte, war die Erkrankung, die ja „immer nur die anderen“ haben, so nah wie noch nie - und mit ihr auch ein Wechselbad der Gefühle, eigene Ängste und Sorgen in der Familie, aber auch viel Hoffnung und Zuversicht.

 

Als ausgebildete Mentorin möchte Nina Schilling diese Erfahrung und ihr Gespür für die unterschiedlichen Phasen und Gefühle einbringen, die eine Diagnose und Behandlung begleiten können. Sie hat die Höhen und Tiefen der Erkrankung miterlebt — und auch die Kraft, die entsteht, wenn man sich nicht allein fühlen muss. Sie möchte Frauen ermutigen, ihre Erfahrungen zu teilen und neue Zuversicht zu finden. Nina ist 41 Jahre alt, Mutter einer Tochter, lebt in Hasloh und arbeitet als Heilpraktikerin für Psychotherapie und systemische Beraterin im Bereich Bildung & Coaching.

 

Sisterhoods vor Ort bieten Raum für persönliche Begegnung, gegenseitige Unterstützung und den gemeinsamen Blick nach vorn – und das alles mit viel Herzenswärme. Die Treffen sind geprägt von Offenheit, Vertrauen und Lebensfreude. Hier entstehen echte Freundschaften, neue Perspektiven – und ein Gefühl von Zugehörigkeit.

 

Angebote für Körper, Geist und Seele

Ergänzend zu den lokalen Gruppen schafft LebensHeldin! mit übergreifenden Angeboten wie Healing-Reisen, einem eigenen Podcast, dem Mutmach-Buch oder Workshops ein vielfältiges, stärkendes Umfeld für Frauen mit Krebserfahrung und ihre Wegbegleiterinnen. Ziel ist es, das Thema Brustkrebs zu entstigmatisieren und neue Wege der seelischen Heilung aufzuzeigen.

Mehr als 1.000 Teilnehmerinnen, eine wissenschaftliche Begleitstudie und zahlreiche Auszeichnungen belegen die Wirksamkeit des ganzheitlichen Ansatzes. Hinter dem Verein stehen die Gründerinnen Silke Linsenmaier und Isabella Ladines, die mit viel persönlichem Engagement eine neue Gesundheitskultur für Frauen mit Krebserfahrung und Mitbetroffene etabliert haben.

Mitmachen und mitgestalten.

 

Wer sich der neuen Sisterhood in Quickborn anschließen möchte, findet weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung unter https://lebensheldin.de/mach- mit/sisterhood-gruppen. Auch engagierte Mitstreiterinnen für das LebensHeldin! Team und Fördermitglieder sind jederzeit willkommen und finden auf der Website weitere Informationen.

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