Sternsinger 2026: Kinder gegen Kinderarbeit

(Foto: Dorothe Driessen),
(Foto: Dorothe Driessen),

6.1.2026 „Kinder helfen Kindern - Schule statt Fabrik. Sternsinger gegen Kinderarbeit." Unter diesem Leitgedanken sind in ihren bunten Kostümen am Sonntag, den 11. Januar 2026, wie seit vielen Jahren wieder die vielen kleinen Königinnen und Könige der katholischen Gemeinde St. Marien Quickborn in unserer Stadt und dem Umland mit ihrer frohen Botschaft unterwegs, um sich für die benachteiligten Jungen und Mädchen in dieser Welt einzusetzen. Mit dem Kreidezeichen „20* C+M+B+26“ bringen die Sternsinger den Segen „Christus segne dieses Haus“ an die Türen und sammeln Spenden für gleichaltrige Kinder in Bangladesch und in aller Welt, die ihrer Rechte beraubt wurden.

Erwartet werden von Dorothe Driessen, die in bewährter Form und ehrenamtlich wieder die Organisation der Sternsinger-Aktion mit einem eingespielten Team übernommen hat, 40 bis 50 Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 16 Jahren, die sich am Sonntag, den 11. Januar, auf den Weg machen werden. „Schule statt Fabrik – Sternsinger gegen Kinderarbeit“ heißt das Leitwort der 68. Aktion „Dreikönigssingen“, die 1959 ins Leben gerufen wurde und in diesem Jahr mit Beispielprojekten in Bangladesch seine Fortsetzung findet.

Weltweit müssen ca. 138 Millionen Kinder unter Bedingungen arbeiten, die ihnen schaden und ihre Rechte auf Schutz und Bildung massiv verletzten. 54 Millionen von ihnen sogar unter ausbeuterischen oder gefährlichen Bedingungen. Die Sternsingeraktion 2026 richtet den Blick auf das Thema Kinderarbeit und zeigt, wie es bekämpft werden kann. Die Organisation ARKTF, benannt nach ihrem Begründer, der „Abdur Rashid Khan Thakur Foundation (Stiftung)“, wurde im Jahr 2022 gegründet, befreit Kinder und Jugendliche aus ausbeuterischen und gesundheitsgefährdenden Arbeitsverhältnissen und unterstützt sie, damit sie eine Schule besuchen und eine Berufsausbildung erhalten können.

„Früher war vielen Eltern nicht bewusst, wie wichtig Bildung ist. Dank langjähriger Aufklärungsarbeit in Bangladesch ist klar geworden: Der Platz für Kinder ist in der Schule“, so die Aussage der ARKTF.

„Unsere Sternsinger wollen Botschafter für die Anliegen der Kinder in Bangladesch sein. Sie stehen solidarisch an ihrer Seite und treten dafür ein, dass die Rechte dieser Kinder, besonders auf Bildung und Schutz, wahrgenommen werden.“ (Dorothe Driessen)

So steht die diesjährige Sternsinger-Aktion wieder unter einem guten Stern. Die Sternsinger sind Kinder mit einer Mission. Sie sind unterwegs, wenn das Jahr noch jung ist. In einem bekannten Lied heißt es: „Wir kommen daher aus dem Morgenland“. Damit ist der Osten gemeint, aus dem gemäß dem Matthäus-Evangelium die Könige zur Krippe kamen. Auch der Besuch der Sternsinger hat etwas vom Morgen, der auf die Nacht folgt. So galt die Nacht vom 5. auf den 6. Januar lange Zeit als die letzte der Raunächte, die der Volksglaube mit dunklen und bedrohlichen Mächten verband.

Der Segen für das neue Jahr am 6. Januar, dem Dreikönigstag, beschloss diese Zeit und schenkte Hoffnung für alles, was kommen würde. So empfinden es viele noch heute, wenn die Sternsinger am Beginn des neuen Jahres zu Besuch kommen.
Die kleinen Königinnen und Könige werden mit ihrem Lied „Wir kommen aus dem Morgenland“ erscheinen, freuen sich über offene Türen, über eine Gabe für die Kinder in Not, etwas Süßes für sich selbst, und der Segen der Krippe, den sie bringen, soll die Menschen das ganze Jahr begleiten.

Der Sonntag, 11. Januar 2026, beginnt um 9:15 Uhr mit der Sternsinger-Messe in der katholischen Kirche St. Marien, Kurzer Kamp, und der anschließenden Aussendung der Sternsinger-Gruppen, die die Freude und den Segen nach Quickborn, Ellerau, Hemdingen, Bilsen, Hasloh und Bönningstedt bringen werden.

Wer den Besuch der Sternsinger wünscht, kann dies beim Pfarrbüro (04106 2422) oder per E-Mail >[email protected]< anmelden. Auch in der Kirche gibt es eine „Sternsinger-Box“ für Besucherwünsche.

 

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