
7.12.2025 | Schon nach dem Eröffnungstag des diesjährigen Weihnachtsmarktes hat die Stadtverwaltung eine positive Zwischenbilanz gezogen. Wir veröffentlichen das Statement im
Wortlaut:
Der Start des Quickborner Weihnachtsmarktes 2025 in der Innenstadt ist eindrucksvoll gelungen. Volle Straßen, starke Stimmung, begeistertes Publikum: Der Freitag bot genau das, was sich viele in Quickborn gewünscht hatten.
Bereits am Nachmittag füllten sich Bahnhofstraße und Forumsplatz. Die beleuchtete Torfbahn war im Dauereinsatz, die bunten Lichtersteelen eines der meistfotografierten Motive. Das Kinderkarussell zog die Kleinsten magisch an, während vor der Bühne die Showacts ein volles Haus und durchweg positives Feedback einheimsten.
Auch die Standbetreiber zeigten sich sehr zufrieden: starke Nachfrage, entspannte, lebendige Atmosphäre, hervorragende Besucherzahlen. Der Auftakt bestätigt: Der Weihnachtsmarkt in der Innenstadt funktioniert – und begeistert.



Bürgermeister Thomas Beckmann freut sich vor Ort über den Erfolg: „Wir wussten, dass die Menschen genau das wollen. Aber dass der Markt von Anfang an so überwältigend gut angenommen wird – das ist grandios.“
Die Stadt Quickborn sagt Danke für diesen tollen Auftakt und freut sich auf zwei weitere Weihnachtmarkttage: Am Samstag und Sonntag geht es weiter, natürlich wieder mit Torfbahn, mit Kinderkarussell. Kunsthandwerkerzelt und einem vollgepackten Programm. Am Samstagabend bringen die Coverpiraten den Forumsplatz zum Beben.
Die Stadt Quickborn lädt herzlich ein: Kommen Sie vorbei, stöbern, feiern und genießen Sie. Gemeinsam bringen wir die Innenstadt zum Leuchten.
Das Reel zur Torfbahn auf dem Weihnachtsmarkt: https://www.youtube.com/shorts/QzxsSgLk_QU










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BT (Sonntag, 07 Dezember 2025 17:53)
� Nach dem Lichterfest: Ein paar Gedanken zur Realität.
Quickborn hat drei Tage gefeiert.
Mit Bühne, Technik, Sperrung, Glühwein und Gedudel.
Schön für manche –
teuer für alle.
Denn was kaum einer ausspricht:
Die Stadt hat über 100 Millionen Euro Schulden.
Ein neues Defizit von 12 Millionen wurde gerade erst verabschiedet.
15 Millionen Kassenkredite stehen im Raum.
Aber Hauptsache, der Weihnachtsmarkt glänzt.
Frage an alle, die jetzt posten:
„Wie schön es war, endlich mal wieder Stimmung!“ –
Wisst ihr eigentlich, was das gekostet hat?
Und wer es am Ende bezahlt?
Vielleicht ihr.
Vielleicht eure Kinder.
Oder einfach alle – in Form von Steuererhöhungen, Leistungsabbau und dem ganz leisen Gefühl:
„Irgendwas läuft hier schief – aber keiner spricht drüber.“
Frohes Fest.
Und bitte nicht vergessen:
Feiern ist schön –
aber Haushalt ist Pflicht.
Gegenrede BT (Sonntag, 07 Dezember 2025 21:16)
ganz ehrlich BT: ich als Bürgerin und viele andere bezahlen für solche tollen Veranstaltungen liebend gerne!!! denn das ist es, was Quickborn ausmacht. Das Geld wurde in den letzten Dingen für andere Dinge rausgeworfen, die vielleicht unnütz waren, da fällt ein Weihnachtsmarkt kaum ins Gewicht ! Und wenn man ihn nicht veranstaltet, ist der Haushalt nicht gerettet, also komische Argumentation von Ihnen. Meine Nachbarn und ich bezahlen gerne dafür!!!
BT (Sonntag, 07 Dezember 2025 22:54)
Nachtrag:
„Ich zahle gern dafür“ – ein schöner Satz. Klingt großzügig, kostet aber alle. Denn was gefeiert wird, ist nicht geschenkt – sondern schuldenfinanziert.
Wer meint, mehrtägige Straßensperrung, Bühne, Technik und Personal seien „kaum der Rede wert“, kennt vermutlich den Haushalt nicht.
Quickborn hat kein Einnahmen-, sondern ein Prioritätenproblem.
Und wer glaubt, Glühwein sei wichtiger als Schuldenabbau – dem ist die Realität vermutlich längst egal.
Gegenrede BT (Sonntag, 07 Dezember 2025 23:42)
OMG � Ich weiss, was die Kommunen leisten müssen. Die Kosten kommen doch nicht durch drei Tage Weihnachtsmarkt sondern durch Personalkostensteigerungen etc. Dann geben sie sich doch zu erkennen und sagen, dass der Weihnachtsmarkt abgeschafft werden soll, das Freibad dicht, keine VHS mehr etc.!!!
Anwohner (Montag, 08 Dezember 2025 09:22)
Das Kinderkarussell mit den Lütten drin, einfach nur schön anzuschauen. Nach den Jahren der Pandemie hat es mir als Älterem richtig gut getan, die vielen Menschen fröhlich " auf dem Haufen" zu sehen. Daumen hoch, nicht immer meckern!
BT (Montag, 08 Dezember 2025 11:29)
Es ist bezeichnend, wie schnell manche in Schockstarre verfallen, sobald jemand das Offensichtliche anspricht.
Kaum kritisiert man maßlosen Glanz in einer Stadt mit über 100 Millionen Euro Schulden, kommen die Reflexe:
„Dann sollen wir wohl alles abschaffen – Freibad, VHS, Weihnachten gleich mit?“
Nein. Nur mal den Verstand einschalten – und sich ehrlich fragen, was wirklich noch vertretbar ist.
Aber das ist wohl zu viel verlangt von denen,
für die Kritik immer gleich Nörgelei ist –
und jede Mahnung zur Realität ein Angriff auf die Feststimmung.
Solche Reaktionen sagen übrigens mehr über den Zustand der Debatte,
als über die, die ihn ansprechen.
Und wer sich daran stört, dass man bei Schulden auch mal den Rotstift anlegt,
der sollte sich fragen, ob er wirklich Bürger ist –
oder nur Konsument im Dauerbespaßungsbetrieb.
Christoph Wex (Montag, 08 Dezember 2025 11:42)
Es wäre schön, wenn solche Beiträge, die ja nicht zwingend falsche Fakten darstellen, weniger emotional und vor allem mal mit Klarnamen geführt würden. Anonyme Kritik ist aus meiner Sicht wenig hilfreich. Eine Debatte kann man nur ehrlich führen, wenn man sich auch zu erkennen gibt.